Das Verwertungswesen

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Jörg Lenau
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Aufgrund meiner Ergründung der Begabungen und dessen Wesens Händling, habe ich eine Dokumentation über die Musikgruppe SPLASH aus den 90er mustergültig dazu aufbereitet, worüber sich dessen Gegebenheit und Umgang damit darlegt. Als fundierender Hintergrund, gegenüber der Begabung als solcher, erweist sich die Gegebenheit, daß wir alle in eine Welt hinein geboren werden, welche nicht die Unsrige ist und sich daraus das ausdifferenzierende äußerliche Erfüllungswesen vollzieht.

Im Bezug der Musik, treffe ich hierin spezifisch auf einen Gegenstand, welcher sich dem gegenüber als regelrecht abstrus erweist, denn wie sich über die Dokumentarien darlegt, gelten 'nach wie vor' darin einzig die Musikkomponisten und Musiktexter als Urheber. Gravierend ist hierin, daß sich seit der einstigen Neuerung des Urheberschaftsrechts, deren Urheberschaft nicht (mehr) über Musiknoten und -texte begründet, sondern hingegen über die Tonträgerveröffentlichungen. Entsprechend begründen hierin die Musiker und Sänger das Urheberschaftswerk, jedoch erlangen diese selbst, in keiner Weise eine Urheberschaft (Musiknoten und -texte sind 'darin' überhaupt nicht involviert)!

Abstrus ist damit verbunden auch, daß man aufgrund der Handhabe der GEMA, die Neuerung des Urheberschaftsrechts 'daraus hervorgehend' interpretiert, wohingegen sich diese doch auf Musik bezieht und Schriftwerke (substanziell) gar keine Musik sind - daraus selbst keine Musik heraus hervorgehen kann, sodaß darüber auch Jegliches darüber verdreht wird.

Wesentlicher Kernpunkt ist hierin, daß Musik und Gesang, in keiner Weise aus Schriftwerken überhaupt heraus hervorgehen können und ein ganz anderes Substanzwesen repräsentiert und somit es sich zugrundeliegend um ein unabdingbares ureigenes Schaffenswerk handelt. Zumal handelt es sich bei regulären 'personellen' musikalischen Vereinigungen, nicht um ein Verhältnis einer orchestralen Begründungs- und Umsetzungswesen, sondern um ein aus seinen Teilen sich vollziehende 'organi(satori)sche Einheit'.

Wie man der Dokumentation entnehmen kann, so hatte sich speziell über diese Unbekanntheit gegenüber dieser Gegebenheit, diese Bandbreite an Musikwesen überhaupt derart etabliert, wohingegen zwischenzeitlich die weitläufige Aufgeklärtheit dem gegenüber steht, sodaß es auch seine Veränderung darin erfahren hat. Als des Wesens Kern erweist sich hierin (abgesehen von den sich vollziehenden Machenschaften), daß man einst das Urheberrecht 'staatsrechtlich' in Kraft setzte, ohne damit verbunden, auch für eine dem entsprechende Einrichtung Sorge zu tragen, dem gegenüber die GVL sich einzig auf die Zweitverwertungsrechte bezieht, hingegen aus den Erstverwertungsrechten heraus eben auch einzig daraus hervorgehend generiert.

Das Ver-Wertungswesen
der veranlagten (musikalischen) Gaben
https://www.sya.de/splash/
 

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Das ist mir zu verschwurbelt, hast Du auch eine Version in "einfachem Deutsch"?
 
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Jörg Lenau
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Darin besteht die eigentliche Bewandtnis, derart ich es darüber hervorhob: man hat es hierin durchweg mit 'Verdrehtheiten' zu tun. Und die lassen sich nun einmal nicht 'einfach' darstellen.
 
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Bist du eine entflohene KI? Klingt irgendwie so :)
 
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Der Text hätte auch gut auf Shades from a topographic ocean von Yes gepasst.
 
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Der Text hätte auch gut auf Shades from a topographic ocean von Yes gepasst.
Was es mir über meine Dokumentation hervorzuheben gilt ist, daß dies regulärer 'Standard' war auszunutzen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bist du eine entflohene KI? Klingt irgendwie so :)
Wenn man, statt dessen man es handhabt, was die Sprache besagt und die Sache selbst, voneinander getrennt in Betracht zieht, dann ergibt sich daraus dieser 'Klarblick'. Intelligenz und Wahrnehmung sind hingegen auch zwei verschiedene Dinge ;).
 
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@Jörg Lenau

Ein Gruß zur Willkommensheißung an diesem Platze sei dir gereicht. :hat:
 
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Danke - freut mich, daß des Wesens Kern dessen doch (an)erkannt wird ;).
 
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Als jemand, der professionell seit Jahrzehnten mit schwierigen Texten und Sachverhalten arbeitet, kann ich Dir sagen, es ist falsch.
Auch in meinem Beruf und beim "Kunden" gibt es teilweise die Idee, die beste Arbeit und größte Kunst ist die, die keiner mehr versteht.

Die Kunst ist nicht, schwierige Dinge in bis zur Unverständlichkeit gedrechseltem Deutsch abzubilden, sondern ihnen Struktur und Klarheit zu geben. Erst im eigenen Kopf und dann gegenüber anderen. Dann hat man sie bewältigt und kann sie vermitteln. Alles andere funktioniert nicht für einen selbst und erst recht nicht für andere.

Zumindest gilt das, solange wir nicht von Poesie reden.

Kein Mensch hier, versteht, was das soll und das zeigt einfach nur, dass Du mit dem Werkzeug Sprache nicht funktional umgehen kannst.
 
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Einen klaren Gedanken kann man klar formulieren. Daran erkennt man ihn.
 
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Kein Mensch hier, versteht, was das soll und das zeigt einfach nur, dass Du mit dem Werkzeug Sprache nicht funktional umgehen kannst.
Das nennt man Parodie - so deute ich es - und Publikum erhält über die geschwurbelte Darstellung eine Ahnung davon, was eine Verwertungsgesellschaft von dem versteht, dessen Verwertung sie organisieren soll und was sie von denen hält, für die sie eigentlich da ist. Das zumindest ist die Absicht, die ich vermute.

Parodie ist lustig. Das ist das, was ich über weite Abschnitte vermisse.

DADA hingegen darf alles und macht das auch. Da hingegen vermisse ich die anarchischen Züge.

Andererseits: warum nicht mal einen thread starten, der keine Erwartungen erfüllen will, außer dass die, die wissen, um was es geht, wissen, um was es geht und der threadersteller und der andere Teil des Publikums schaut mal, was noch passiert ...

x-Riff
 
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Mich haben die Formulierungen eher an 'rechtssichere' Schreiben aus Behörden o.ä. erinnert. :gruebel:
 
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Das nennt man Parodie
Aber als Parodist kann man normalerweise umso besser mit Sprache umgehen, weswegen dann die Parodie auch gleich zweifelsfrei als solche erkannt werden kann.
Das ist in diesem Fall nicht so. Daher die Zweifel ...

Thomas
 
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