"Der Sauna Club"

  • Ersteller derMArk
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Kennt das hier eigentlich jemand? Marke hab ich schonmal gehört, kann damit aber jetzt so direkt nichts verbinden. Insbesondere nicht damit, dass sie so hochpreisige Hardware herstellen.

Und bei doch deutlich über 400€ für ein Doppelpedal (vom Preis her ja ziemlich in der Range der Falcon-Pedale) müsste das ja eigentlich was ziemlich gutes sein, oder? Und dann sollte man doch eigentlich auch schonmal davon gehört haben...

Auf den ersten Blick haben diese Pedale (abgesehen von einem etwas extravaganten Design) eigentlich gar nichts Außergewöhnliches an sich.

http://www.musik-produktiv.de/sakae-x-calibur-xdp-200d.html
 
http://drumcenter.de/de/catalogsearch/result/?q=sakae

Ist ein Hersteller (hochwertiger) Schlagzeuge. In Deutschland zumindest noch recht unbekannt. Ich hab den Kram vor einiger Zeit im Drumcenter entdeckt. Bin aber noch nicht zum Antesten gekommen.

Ich denke mal, dass die Verarbeitung den anderen großen Marken in nichts nachsteht.
 
Dührssen, Bacchus & Ich hatten die Dinger an der MuMe 2015 kurz angeschaut, allerdings nur oberflächlich. Scheinen solide Sets zu sein, die sich keine Blöße zeigen müssen. Sind optisch - zumindest von der Kesselhardware her - aber nicht mein Fall. Habe ich glaube ich auch im Bericht irgendwo vermerkt.

Alles Liebe,

Lim
 
Also, nicht, dass ich mir jetzt so eine FuMa kaufen will. Bin da nur drüber gestolpert und dachte, dass für den Preis das ja eigentlich echt was tolles sein müsste :eek:
Aber irgendwie schaut mir das auch eher wie skilas-Produkt aus. Hochwertig, aber ohne große Innovation dahinter :nix:
 
Naja, was heißt toll?

Schlecht sehen sie nicht aus, scheinen solide gebaut zu sein und dürften auch eine Zeit lang reibungslos laufen. Wirklich bahnbrechendes kann ich auch nicht erkennen.

Klassenmäßig wird es so auf 5000er DW, Pearl Eli, Tama 900er Cobras, Mapex Falcon rauslaufen. Dafür ist der Preis schon ok.

Sakae macht an sich sehr gute Drumsets. Die haben jahrzehntelang die Topmodelle für Yamaha zusammengeklebt. Die sollten ihr Handwerk verstehen.
Inwieweit das auch für Hardware gilt, muss man sehen. Die gibt es halt noch nicht so lange.

Generell sieht die Hardware wirklich tauglich aus. Wird sich hinter der Konkurrenz kaum verstecken brauchen.

http://sakaedrums.com/en/products/hardware.php#pedals
 
Klassenmäßig wird es so auf 5000er DW, Pearl Eli, Tama 900er Cobras, Mapex Falcon rauslaufen. Dafür ist der Preis schon ok.
Mit 400€ läuft sie aber gut darüber hinaus ... Da sollte sie schon was bieten, im Vergleich zu den seit Jahrzehnten etablierten Modellen der Konkurrenz.

Alles Liebe,

Lim
 
Interessant an der Aussage von Haensi ist ja:


Kamen beim alten Recording Custom bloss die Kessel von Sakae?
Also die Hardware noch von Yamaha selbst?

(...was aufgrund ihrer Motorrad/Boot/Sportgeräte-Historie ja durchaus Sinn ergeben würde.)



Habe ich noch gar nie intensiv darüber nachgedacht...
 
Mit 400€ läuft sie aber gut darüber hinaus ... Da sollte sie schon was bieten, im Vergleich zu den seit Jahrzehnten etablierten Modellen der Konkurrenz.

Und Standards wie den Fußstopper gibt es hier gar nicht. Nicht, dass man das dringend brauchen würde, aber bei dem Preis sollte so ein Ding schon dran sein. Aber sonst schauen die ziemlich gut aus eigentlich. Würde ich gerne mal probieren :)
 
Fußstopper hat meine Yamaha auch nicht, hab ich noch nie vermisst ;)
 
Kamen beim alten Recording Custom bloss die Kessel von Sakae?
Also die Hardware noch von Yamaha selbst?

Bei der Kesselhardware kann ich es gar nicht sagen. Die sonstige Hardware (Ständer, FuMas, etc.) wurden aber meines Wissens schon immer von Yamaha gemacht. Auf einige Features, wie die extrem robuste Verchromung, die wirklich aus der Motorradproduktion (z. B. Tauchrohre der Federgabeln) übernommen wurde, war man mächtig stolz.

Ob da noch eine Verbindung von Sakae und Yamaha besteht, glaube ich nicht. Ich schätze die werden ihre Hardwareteile bei einem taiwanesischen Produzenten in Auftrag geben (das macht ja die Konkurrenz auch).

Mit 400€ läuft sie aber gut darüber hinaus ... Da sollte sie schon was bieten, im Vergleich zu den seit Jahrzehnten etablierten Modellen der Konkurrenz.

Ja, gut: im Vergleich zur wirklich etablierten Konkurrenz liegt der Preis etwas hoch.
Wenn es das Teil für 350€ gäbe, wäre das schon eher eine Option.

Gegen die Mitbewerber werden sie es beim verlangten Preis schwer haben.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass Sakae User dann doch lieber FuMas der altbekannten Hersteller kaufen. Da kennt man halt seine Pappenheimer.

Ob manche Hardwarehersteller auch immer gut daran tun, alles herzustellen, da bin ich auch am zweifeln.

Paradebeispiel Gibraltar: Hocker- spitze, Beckenständer auch und über Racks braucht man bei den "godfathers of drumracks" auch nicht diskutieren.

Bei den FuMas (sowohl Bass, als auch Hihat) hapert's aber irgendwie. Die sind nicht schlecht, die Konkurrenz ist aber immer einen Ticken besser.
 
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bei den "godfathers of drumracks"


Ich müsste mal mit einem Historiker sprechen, aber:


Gibraltar ist ohne Zweifel die vielleicht angesehenste Firma für Drumracks heutzutage - historisch gesehen haben sie aber die "zweite Welle" der Drumracks (mitte 80er) nicht losgetreten.

Dieser Verdienst müsste entweder Tama ("Power Tower") oder Yamaha ("System Rack") gebühren...
Pearl kann es eigentlich nicht gewesen sein, die kamen erst mitte 80er mit ihrem quadratischen "Porcaro-Rack"


...und bei professionellen Stadion-Rock-Drummern der späten 80er hatten sowieso die Racks von Greg Voelker ein gewichtiges Wort mitzureden - denn die waren damals quasi das unereichbare Mass aller Dinge für die "normalsterblichen" Gelegenheits-Drummer.

:)
 
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Die "Godfathers" müssen ja nicht immer die Erfinder sein.

Allerdings gebührt in Sachen "Massentauglichkeit" von Racks den Gibraltar-Leuten schon ein dickes Lob. Sie haben wirklich roadtaugliche Racks gebaut, die auch von Otto Normaldrummer bezahlbar waren und sind.
In der "Rockarena-Ära" konnten sich wirklich nur Profis oder gut betuchte Freaks aufwändige Racks leisten. Gibraltar hat dann in den Folgejahren schon dazu beigetragen, dass das auch in normalen Drummerkreisen durchsickerte.

In Sachen Drum-Equipment dürfte es aber kaum eine Firma geben, die so umfangreiches Zubehör vertreibt. Schon der Wahnsinn, was es alles von Gibraltar gibt.
Und vor allem: nicht markengebunden. So gibt es Tomhalterungen für quasi jeden Anbieter (Pearl-, Tama-, DW- und Yamaha-Style, selbst die alten Ludwig 9,5mm L-Rods gibt es)
 
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Naja fast nicht Markengebunden...

Gretsch baut keine Hardware,
Gibraltar keine Kessel,
und du kannst sicher sein Sabian, Toca und LP sind auch nie weit! ;)
 
Gretsch baut keine Hardware,
Gibraltar keine Kessel,

Gretsch hat aber schon seit Jahren eine quasi Partnerschaft mit Gibraltar.


Gerade bei Tomhalter bekommst du bei anderen Firmen nur deren System. Du kannst z. B. bei Tama keine für Gretsch passenden Tomhalter kaufen. Bei Mapex und Sonor mögen sie noch passen (mehr oder weniger) bei anderen hast du Pech.

Bei Gibraltar kannst du ein- und denselben Tomhalter verwenden. Du wechselst einfach den L-Rod (kostet keine 10€). Den gibt es für 12,7, 10,5 und 9,5mm und für das Hex-System (Mapex, Sonor)

http://www.gibraltarhardware.com/index.cfm?fa=mountingrefguide
 
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Fußstopper hat meine Yamaha auch nicht, hab ich noch nie vermisst ;)

Ne, ich brauch die Teile auch nicht. Aber in dem Preissegment sollte es zumindest die theoretische Möglichkeit geben, welche dranzumachen :)
 
Gretsch hat aber schon seit Jahren eine quasi Partnerschaft mit Gibraltar.


Genau das meine ich. Gibraltar, Gretsch, Toca, LP, Sabian, Kat... gehört alles zum selben Konzern!

Erst Kaman (KMC Music Inc.), dann Fender (FMIC) und seit 2005 nun DW...


:)
 
Ach so.

Da haben wir etwas aneinander vorbeigeredet.

Ich meinte: man kann bei Gibraltar Hardware kaufen, die nicht an einer bestimmten Marke gebunden ist, vor allem bei der Tomaufhängung. Bei Pearl passt halt nur Pearl, bei Tama nur Tama (evtl. noch Sonor und Mapex).
Bei Gibraltar passt alles. Notfalls kann man das für wenig Geld ändern.

Erst Kaman (KMC Music Inc.), dann Fender (FMIC) und seit 2005 nun DW...

Ist schon komisch: Alle reden immer von Kartellen und Aufsicht, blablabla...und dann hat man immer mehr Firmenzusammenschlüsse. Die Partner behalten zwar meist ihren Namen, ob die aber immer so frei entscheiden können, wie sie gerne wollten, wage ich zu bezweifeln.
Ob das immer ein win-win-Geschäft ist, sei mal auch dahingestellt. Die vermeintliche Konkurrenz ist halt keine mehr.
 
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Toca und LP bzw. DW und Gretsch bestimmt nicht.

Mich wundert eher, dass der Mutterkonzern DW die ehemals traditionelle Marke Gretsch nicht längst "abgesägt" hat.
 

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