Tone Poet
Registrierter Benutzer
- Zuletzt hier
- 21.03.26
- Registriert
- 15.08.12
- BeitrÀge
- 2.598
- Kekse
- 15.777
- Ort
- Hamburg, Umland, hanseatisch
Ich sehe, wir verstehen uns 

Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: This feature may not be available in some browsers.

Was ich immer wieder als ausgesprochen erfrischend empfinde.Jaja, bin schon wieder böse,
Lieber @Vester: Du sprichst mir, wie so oft, aus sehr Seele. Ich bin total ĂŒberrascht ĂŒber die Wirkung einfacher Worte auf einfache musikalische Motive. Je lĂ€nger ich mich mit Prosodie beschĂ€ftige, umso fragwĂŒrdiger finde ich es, das Einfache der Sprache zu verlassen. Das gilt fĂŒr Texte wie Musik gleichermaĂen!Mit 20 oder 30 hĂ€tte ich das Gedicht nĂŒchterner empfunden, aber wenn man wesentlich mehr Zeit hinter als vor sich hat, macht das Erinnern viel mehr Laune als naive Gedanken ĂŒber die nicht mehr vorhandene Zukunft.iJaja, bin schon wieder böse, aber so sehe ich das nunmal![]()
Das mag alles so sein. Ich beschreib meine Auffassung 2025. Jeder so, wie er es mag!Das Kunstlied ist ein ausnahmsweise sogar relativ klarer Gattungsbegriff, der auf Tradierung und AuffĂŒhrungspraxis abzielt. Schumann, Schubert, Brahms und Wolf haben hier ganze Arbeit geleistet und den vertonten Gedichtvortrag zu einer nur noch fĂŒr Liebhaber ertrĂ€glichen Abstraktion getrieben.
Oh, eine wirklich interessante Reihenfolge! Die mir als Autor natĂŒrlich verschlossen blieb.Erst den Text gelesen. Dann die Musik gehört. Dann den Text zur Melodie gehört - wow, was eine tiefe Wirkung!
