DI Box aktiv/passiv

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Larry_Croft

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wo ist der unterschied zwischen aktiven und passiven di boxen?
für welche zwecke lohnen sich aktive? benötigen passive di boxen phantom spannung?
 
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magicgynnii

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Hi,

ich arbeite wann immer möglich lieber mit passiven DI-Boxen. Man "verliert" zwar etwas an Signal, das sich am Mischpult aber wieder "aufholen" lässt. Die passive DI-Box bietet aber eine komplette galvanische Trennung (zur Vermeidung von Brummschleifen), die eine aktive DI-Box nicht leisten kann. Ausserdem benötigt eine passive DI-Box keinen Strom (sei es über Phantomspeisung, Batterie oder Netzteil..)


Gruß Günter
 
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Larry_Croft

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also sind passive günstiger und eher zu empfehlen?
 
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magicgynnii

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Hi,

ohne jetzt zu sehr auf die technischen Einzelheiten eingehen zu wollen: für die meisten Anwendungen halte ich eine passive DI-Box für sinnvoller - gerade wenn z.B. ein Bass darüber laufen soll, der auf der Bühne ja meist noch am Amp - und der an einem anderen Stromkreis als das Mischpult hängt. Durch die Umsetzung des Signals hat allerdings die passive DI-Box einen geringeren Output als eine aktive, die das Ausgangssignal zusätzlich verstärkt. Wie bereits erwähnt, lässt sich das aber am Mischpult i.d.R. "aufholen". Der große Vorteil liegt in der galvanischen Trennung, die eine aktive DI-Box nicht bietet. Die Stromversorgung macht doch meist keine größeren Probleme, da die meisten Mischpulte Phantomspeisung zur Verfügung stellen...

Billiger sind allerdings die passiven DI-Boxen nicht unbedingt. Mit die günstigste ist die LEEM FDR-60 mit 25 Euro, von behringer gibts zu dem Preis schon eine zweikanalige aktive... Ansonsten stimmt es allerdings, dass vom gleichen Hersteller eine aktive DI-Box meist teurer als die passive "Variante" ist...

Gruß Günter
 
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Larry_Croft

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ok, danke, hab auch annen bass gedacht :)
 
coffeebreak

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magicgynnii schrieb:
Die passive DI-Box bietet aber eine komplette galvanische Trennung (zur Vermeidung von Brummschleifen), die eine aktive DI-Box nicht leisten kann.

Worin liegt denn der Unterschied zwischen oben erwähnter "galvanischen Trennung" und einer "Transformatorentkoppelung" wie sie in der ULTRA-DI PRO DI4000 von Behringer zu finden ist?
 
.Jens

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Moin...

"galvanische Trennung" meint, dass Signalein- und -ausgang keine elektrische Verbindung haben. Mit der "Transformatorentkopplung" dürfte gemeint sein, dass zumindest der Signalweg galvanisch von der Netzspeisung getrennt ist.
Da die DI4000 aber aktiv ist, ist eine vollständige galvanische Trennung im Signalweg nicht gegeben...

Jens
 
coffeebreak

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Aha....und wieder was dazugelernt...THX@.Jens :!: :D
 
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Larry_Croft

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mal ne dumme frage: wann lohnen sich denn die aktiven dinger? bei low bis no budget?
 
.Jens

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Ich frag mich das auch öfter...

Es ist schon so, dass im Low-Budgetbereich die aktiven billiger sind (ein guter Übertrager hat nunmal einen gewissen Preis), zu den höheren Ligen hin kann sich das Verhältnis aber auch schonmal umkehren.

Abgesehen davon sind aktive DIs natürlich dort, wo es auf die galvanische Trennung und absolute Symmetrie nicht so ankommt, flexibler einsetzbar. Eine passive DI dämpft das Signal üblicherweise um einen Faktor 7 oder 10, evtl. noch eine zuschaltbare 20dB-Dämpfung zusätzlich. Einer aktiven kann man per Schalter auch ohne weiteres eine 1:1-Übertragung oder gar Verstärkung beibringen - man hat dann zumindest schonmal eine DI und einen Lineübertrager wahlweise in einer Box...

Auf der sicheren Seite für Standardanwendungen ist man aber mit passiven...

Jens
 

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