Die Bedeutung von Übungen

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oc california
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Hallo alle miteinander,

ich wollte mal fragen inwiefern bestimmte Exercises einen Stellenwert im verbessern der Piano Skills haben.
Ich meine so Sachen wie: Jazz Exercises and Etudes von Oscar Peterson so in die Richtung.
In wiefern helfen diese bei dem "schneller Spielen" oder bei der "Präzision", weil ich iwie eine enorme Skepsis soclehn Übungen gegenüber bringe.
Als angehender Jazz - Pianist empfinde ich es iwie als besser einfach meine Theorie Sachen zu machen und dann größtenteils zu improvisieren.
Alle Tipps auch Buchtipps in diese Richtung sin sehr wilkommen.

Greetz from Herne
 
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Du kannst aber nicht jeden Abend gleich gut improvisieren ... oder hast einfach mal KEINEN BOCK und dann sind Skalen, die man geübt hat, ein sehr gutes Fluchtmittel. Ausserdem lernt man über diese Übungen den Klang und die Möglichkeiten von Skalen, die man zum improvisieren verwendet. Improvisation im Jazz ist sehr stark regelgebunden, das stimmt, aber um schnell spielen zu können musst du Skalen geübt haben, sonst vergreift man sich bei ner schnellen alterierten Skala gerne mal und dann klingt es nicht so dolle!

Sehr feine Bücher wären:
Mike Schoenmehl, Modern Jazz Piano
Phil Moehrke, Solo Concepts
Phil Moehrke, Voicing Concepts
Mark Levine, Das Jazz Piano Buch

Viele Grüsse vom HammondToby
 
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HaraldS
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ich wollte mal fragen inwiefern bestimmte Exercises einen Stellenwert im verbessern der Piano Skills haben.

Bestimmte Übungen können dir helfen, bestimmte Dinge zu lernen, wenn bei dir die Lernvoraussetzungen so liegen, wie es der Buchautor geplant hat.

Als Übungsbuchautor setzt man bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten des Lesers voraus und will ihm Neues zeigen, was ihn weiterbringt. Das kann klappen, aber in den allermeisten Fällen wird dich ein Buch mindestens teilweise unter- oder überfordern. Es hängt direkt und untrennbar von deinem jetzigen Stand und deinen mentalen und physischen Voraussetzungen ab, ob dir bestimmte Übungen zu einer größeren Treffsicherheit bei Sprüngen verhelfen. Z.B. deine Fähigkeit zur schnellen Mustererkennung und -umsetzung sowie die Handspanne spielen da mit hinein.

Ich persönlich spiele ja lieber gleich Ragtimes, anstatt mich mit Theorien zum Stride-Piano rumzuschlagen ;)...

Ich finde übrigens von Phillip Moehrke "Groove Piano" extremst empfehlenswert.

Greetz from Herne

Grüße aus Recklinghausen!
 
pheno
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hmm skalen üben bringt auf jeden fall was, und wenn es nur die mentale sicherheit ist. und technisch muss man sich ja auch irgendwie verbessern... ich hätte nie geglaubt dass ich das mal sage aber hanon und czerny helfen einem wirklich! aber spaß machts keinen :D
 

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