Diverse Noobfragen

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FiddlersBlack
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Wunderschönen (mittlerweile) guten Morgen!

Ich, meines Zeichens Geiger und blutiger Anfänger an der Gitarre (3 Monate), wage mich also mit meinen Anfängerfragen in die Höhle des Löwen.




(Alle Pros, die keine Lust / Geduld haben, mögen bitte schnell auf den weißen Pfeil im grünen Kreis, links oben im Firefox klicken^^)




Vorweg: Ich habe eine Martin DCX1-E - Hat einen schönen Western, *Eier in der Hose* - Schlagsound und zupfen geht auch ganz gut (Scheint mir zudem im Vergleich zu anderen Gitarren längere Saiten, mehr Bünde und n schmaleres Griffbrett zu haben (was ja auch ein wichtiges Kaufkriterium war - wer einmal ein Geigenhälschen in der Hand hatte, weis was zart ist :D)


Zunächst, mich auf den Titel beziehend:

Im Vergleich zu meinem Geigengriffbrett, muss ich sagen, dass mir die schiere Größe bei der Gitarre, sowie die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten ein und den selben Ton zu spielen ziemlich Respekt einflösst.

Bei der Geige ist die Wahl der Lage meistens durch den gewünschten Klang bestimmt (und natürlich nach der Einfachheit).

Bsp: Vivaldi - a moll, da spiel ich die hohen a''s natürlich in der dritten Lage (1.Finger), oder von mir aus Schindlers Liste, da wechsel ich natürlich in die vierte Lage fürs a'.

Ganz einfach weil solche langen bzw. betonten Töne so besser klingen.


Nun habe ich festgestellt, wahrscheinlich bedingt durch die insgesamt Längeren Saiten, ist der Klangunterschied der Lagen bei der Gitarre bei weitem nicht so gravierend wie bei der Geige.


Nun zu meiner Frage: Spiele ich ein Tonleiter in der Regel vertikal, d.h. wie auf der Geige, Saitenwechselnd alle 4 (auf der Gitarre 3!?) Töne, oder Horizontal? (Oder sowohl als auch?)

Mir scheint vertikal zwar logischer und praktikabler, allerdings begreife ich die Gitarre noch nicht wirklich, und es fällt mir daher recht schwer eine Melodie vom Blatt zu spielen, wie ich es bei der Geige einfach machen würde.





Ausserdem: Bei der Geige gibt es gewisse Griffarten, je nach Tonart und Lage.

d.h. ich erreiche in jedem Fall, in jeder Tonart und Lage vier Töne pro *Griff*.

Die Fingersätze und ihre Abstände sind klar definiert, (und ich meine Klar), sonst könnte man ja gar nicht sauber spielen ;D

Gibt es solche Fingersätze auch auf der Gitarre?

d.h. ich würde pro *Griff* und Lage etwa 3 Töne erreichen, (Insbesondere in tiefer und mittlerer Lage) da ich, wenn die Finger nebeneinander liegen, aufgrund der großen Abstände zwischen den Bünden, nur 4 ohne Lagenwechsel greifen kann.

bsp. in der ersten Lage, kann ich auf der e seite: f fis g gis greifen, also magere 2 Töne...

Oder ist das nicht so wirklich festgelegt?



Mich würde in diesem Kontext aus eurer persöhnlichen Erfahrung interessieren:

Ist bei euch erfahren Gitarristen, wie bei einem erfahren Geiger, du setzt ihm irgendwelche Noten vor, und er spielt, nach kurzer Überlegung welche Lage am besten da und dort zu nutzen ist alls vom Blatt?

Ich meine jetzt einfach nur Melodien, sagen wir was eine Leadgitarre bei BlindGuardian ma so ab und zu von sich gibt^^



Und wie lange hat es so gedauert, bis ihr die Gitarre so einigermaßen beherrscht habt, d.h. in der Lage wart anhand von Akkorden ne Melodie zu improvisieren (was zB auf der Geige kein Problem für mich ist, theorethisch bin ich durchaus fit, ich such mir nur die Finger wund, auf dem Riesengriffbrett...)


Ihr seht, meine Frage zielt im Grunde darauf ab:

Wie findet man auf der Gitarre nativ, d.h. ohne nachzudenken, direkt aus dem Gefühl raus seine Töne zur Tonleiter?

Wie gesagt, einheitliche Griffarten scheint es nicht zu geben, und Lagen gibt es nicht 6 sondern... Anzahl der Bünde minus 3 also... 18?

Mit 6 zur Verfügung stehenden Seiten durch bald 4 Oktaven gibts ja son paar :gruebel: Möglichkeiten^^




Achja, um den *Nimm Unterricht Postern* den Wind aus den Segeln zu nehmen:


Das sind einfach Fragen, die mich so interessieren.

Ich spiel erst 3 Monaten , mein Bruder, mit 7 Jahren Erfahrung an der Gitarre kann mir meine Fragen nicht beantworten (Tremolo und Wechselschlag, konnte er mir beibringen, die gängigen Grund und Barré - Akkorde... aber wenn ich ihn nach Griffarten und Tonarten frage guckt er wien Auto^^) und da dacht ich ... vllt hilfts hier rein zu posten.


Vielen Dank im Vorraus

lg

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Hi, da du ne ganze Menge an Fragen gestellt hast, hangele ich mich jetzt mal einfach durch deinen Text. Werde versuche es so kurz wie möglich zu machen. Bei danach bestehenden Fragen dann einfach noch mal detailliert nachfragen (bin aber bester Hoffnung, dass wir mit dem ersten Rutsch schon einiges "wegbekommen")
Also: los geht´s....
Nun habe ich festgestellt, wahrscheinlich bedingt durch die insgesamt Längeren Saiten, ist der Klangunterschied der Lagen bei der Gitarre bei weitem nicht so gravierend wie bei der Geige.

Das stimmt, allerdings entscheidet man sich teilweise bewusst , ob man einen Ton auf einer Leerseite oder als gegriffenen Ton spielt. Auch kann bei dickeren Saiten die Klangfarbe von ummantelten und micht-ummantelten Saiten differieren.

Nun zu meiner Frage: Spiele ich ein Tonleiter in der Regel vertikal, d.h. wie auf der Geige, Saitenwechselnd alle 4 (auf der Gitarre 3!?) Töne, oder Horizontal? (Oder sowohl als auch?)

Mir scheint vertikal zwar logischer und praktikabler, allerdings begreife ich die Gitarre noch nicht wirklich, und es fällt mir daher recht schwer eine Melodie vom Blatt zu spielen, wie ich es bei der Geige einfach machen würde.

Die einzig "richtige" Antwort wäre "sowohl als auch". In der Regel werden die Tonleitern (besonders bei schnelleren Skalensequenzläufen) aber vertikal gespielt. Siehe dazu auch Wikipedia (da wird auch auf deine Fingersatzfrage eingegangen). Die Tonleiter wird Vertikal in verschiedene "Pakete" unterteilt, so, dass man in jeder Lage einen Tonumfang von etwa 5 Halbtönen pro Saite zu "bewältigen" hat. Vorteil dieser Aufteilung ist, dass man in einer Lage den gesamten Tonumfang der Tonleiter "im Griff" hat, Lagenwechsel werden also minimiert.


Ist bei euch erfahren Gitarristen, wie bei einem erfahren Geiger, du setzt ihm irgendwelche Noten vor, und er spielt, nach kurzer Überlegung welche Lage am besten da und dort zu nutzen ist alls vom Blatt?

Ich meine jetzt einfach nur Melodien, sagen wir was eine Leadgitarre bei BlindGuardian ma so ab und zu von sich gibt^^

Da ich selbst nur äusserst mühsam Patituren entziffern kann, entfällt der erste Punkt für mich, aber wie weiter oben erwähnt bestimmt der Tonumfang der Melodie mehr oder weniger die Lage, daher ist die Lagenwahl keineswegs so willkürlich wie es dir vielleicht erscheinen mag. Es ist sogar vielmehr so, dass du nach einer kurzen Eingwöhnungsphase für bestimmte Skalen bevorzugte Lagen haben wirst, denn es kann schon einen Unterschied im "Spielkomfort" machen, ob du Töne auf der E oder A Saite oder auf der D,G und H Saite spielst.


Und wie lange hat es so gedauert, bis ihr die Gitarre so einigermaßen beherrscht habt, d.h. in der Lage wart anhand von Akkorden ne Melodie zu improvisieren (was zB auf der Geige kein Problem für mich ist, theorethisch bin ich durchaus fit, ich such mir nur die Finger wund, auf dem Riesengriffbrett...)

Das was du als Beherrschung bezeichnest, kommt mit dem Kennenlernen des Griffbrettes. Weisst du erstmal wo ein Ton liegt (der Grundton reicht manchmal schon aus), kannst du eines der "Skalenpakete" von diesem Ton an vertikal auf das Griffbrett übertragen. Diese "Patterns" (wenn man sie nach den Modi der Kirchentonleitern aufstellt sind es 6 Stück) Sind dann für jede Dur Tonleiter nutzbar.

Am besten suchst du dich mal ein wenig durch Netz (und speziell durch diese Forum). Suchbegriffe könnte sowas wie Pentatonik, Skalen-Pattern, und Modes sein.

Ich hoffe das hat wenigstens n bißchen weitergeholfen....

Gruss
TheMystery
 
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Etwas "Meta"-Ebene: Durch Deine fundierte musikalische Ausbildung bringst Du das mit, was viele langjährige Gitarristen nie gelernt haben, die lernen werden und wohl auch nie wirklich "brauchen" werden.

Man kann Gitarre nämlich sehr schön durch Lernen von Akkord-Patterns und Akkordnamen, Tonarten/Skalen-Patterns in verschiedenen Lagen (Klassiker: die Moll-Pentatonik-Boxen) und Nachspielen von Melodien nach Tabulatur "lernen".

Festhalten: das geht OHNE JEGLICHE KENNTNIS von musiktheoretischen Grundlagen, Tönen auf dem Griffbrett, Harmonielehre, Kenntnis von Intervallen in Akkorden, usw. Man spielt halt E A H als Akkorde und/oder soliert mit den gelernten E-Moll-Pentatonik-Patterns drüber, freut sich, dass es klappt, und interessiert sich überhaupt nicht, warum die Akkordfolge passt und warum die Melodie drüber passt. UND VOR ALLEM: WER BRAUCHT SCHO NOTEN?

Will sagen: Du "prallst" hier auf eine große Community von Gitarristen, von denen viele (oder gar ide meisten?) musiktheoretische Laien sind, sogar wenn sie toll spielen und seit Jahren in Bands erfolgreich sind. Viele Gitarristen denken in Riffs, Patterns, Licks und Akkorden und nicht in Noten. Alles Sachen, die für die gängige Rock/Pop/Soul/Funk/Blues-Schiene super funktionieren.

Was Du ja auch schon erkannt hast: mit 6 Saiten (die man ja auch noch unterschiedlich und abweichend vom "Standard" stimmen kann, wenn man will) und je nach Gitarre bis zu 24 Halbtönen je Saite kann man ne Menge "so" oder eben auch "so" machen... daher gibt's auch viele Tipps in verschiedene Richtungen.

Ich mach' jetzt noch gleich eine Antwort auf ein paar Deiner Fragen, aber mir war es schon wichtig, dass Du auch ein bisschen was vom "Mindset" vieler Gitarristen mitbekommst.
 
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Im Vergleich zu meinem Geigengriffbrett, muss ich sagen, dass mir die schiere Größe bei der Gitarre, sowie die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten ein und den selben Ton zu spielen ziemlich Respekt einflösst.
Andererseits: Wie man beim Fehlen von Bünden "einfach so" den perfekten Ton auf einer Geige hinbekommt, ist mir als Gitarrist genau so schleiherhaft.

Bei der Geige ist die Wahl der Lage meistens durch den gewünschten Klang bestimmt (und natürlich nach der Einfachheit).
Ist - wie ja auch die erste Antwort sagt - bei der Gitarre durchaus auch so. Der Klang der "offenen" (also nicht gegriffenen) Saiten unterscheidet sich z.B. deutlich von gegriffenen, "dicke" ummantelte Saiten klingen anders als "dünne" blanke, etc. - auch hier kann man je nach Geschmack und Einfachheit unterschiedlich spielen. Und auch, wenn der Unterschied vielleicht nicht so gravierend ist wie auf der Geige - es gibt ihn schon.

Nun zu meiner Frage: Spiele ich ein Tonleiter in der Regel vertikal, d.h. wie auf der Geige, Saitenwechselnd alle 4 (auf der Gitarre 3!?) Töne, oder Horizontal? (Oder sowohl als auch?)
Traditionell eher vertikal, es gibt für alle möglichen Tonleitern alle möglichen Patterns in verschiedenen Lagen. Man kann natürlich auch schön kombinieren, aneinanderreihen, etc - gerade bei Läufen von "sehr tief" bis "sehr hoch" kommt man um eine horizontale Bewegung nicht herum.

Gibt es solche Fingersätze auch auf der Gitarre?
Oder ist das nicht so wirklich festgelegt?
Es gibt halt auch verdammt unterschiedliche Gitarren - auf einer E-Gitarre mit dünnem hals und engem Saitenabstand erreicht man halt deutlich mehr Töne als auf einer akustischen Gitarre - und dann sind Hände und Finger ja auch noch unterschiedlich. Viele klassische "Patterns" in unterschiedlichen Lagen decken so 4 bis 5 Bünde ab - meistens ganz gut spielbar.

Ist bei euch erfahren Gitarristen, wie bei einem erfahren Geiger, du setzt ihm irgendwelche Noten vor, und er spielt, nach kurzer Überlegung welche Lage am besten da und dort zu nutzen ist alls vom Blatt?
Siehe mein Post oben drüber: verdammt viele erfahrene Gitarristen können mit Noten wirklich rein GAR NIX anfangen. Sie können es sich aber oft verdammt fix raushören oder anhand von Tabulatur "draufschaffen". Wegen der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, dieselben Noten irgendwo zu spielen, sind gute Tabs oft sehr viel einfacher.

Und wie lange hat es so gedauert, bis ihr die Gitarre so einigermaßen beherrscht habt, d.h. in der Lage wart anhand von Akkorden ne Melodie zu improvisieren (was zB auf der Geige kein Problem für mich ist, theorethisch bin ich durchaus fit, ich such mir nur die Finger wund, auf dem Riesengriffbrett...)
Kann ich bis heute nicht - ich bin auch so ein Stümper, der mit gelernten Riffs, Licks und Patterns zwar immer irgendwas hinstümpern kann, aber für "wichtige" Soli muss ich mich vorbereiten und daheim ausprobieren, was ich da alles so reinbauen will.

Wie findet man auf der Gitarre nativ, d.h. ohne nachzudenken, direkt aus dem Gefühl raus seine Töne zur Tonleiter?
Wichtig ist, dass man sich zunächst Orientierungspunkte schafft - für viele Gitarristen sind das oft die Grundtöne auf der E- und A-Saite, weil man mit den E- und A-Barreegriffen recht fix überall was hinbekommt. Besser ist es, man kennt alle Töne auf dem Griffbrett.

Aber auch: Mein Gitarrenlehrer ist ein durchaus solide ausgebildeter Musiker. Er ist aber der Auffassung, dass die Gitarre schon ein sehr von "Mustern" geprägtes Instrument ist: dasselbe Griffmuster (sei es nun ein Akkord, eine Skale oder ein Lick oder oder oder) funktiniert an unterschiedlichen Stellen auf dem Griffbrett immer mal wieder. Auch Töne findet man in schönen Dreiecken immer wieder auf dem Griffbrett. Je mehr Muster man kennt, umso besser findet man sich zurecht...
 
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Meine Vorposter haben schon das meiste angesprochen, deshalb nru kurze Ergänzungen von mir...

Nun zu meiner Frage: Spiele ich ein Tonleiter in der Regel vertikal, d.h. wie auf der Geige, Saitenwechselnd alle 4 (auf der Gitarre 3!?) Töne, oder Horizontal? (Oder sowohl als auch?)
[/quote}

Vertikal ist wohl häufiger. Normalerweise versucht man auch auf der Gitarre, ungefähr im selben Bereich des Griffbretts zu bleiben. Lagenwechsel über größere Entfernungen vermeidet man eher - es sei denn, man hat Gründe dafür - sei es, dass man einen "Slide" (von einem Ton zu einem anderen rutschen) spielen möchte oder dass man einfach in eine andere Tonlage wechseln will.

Gerade wenn man die in eine andere Tonlage will, bietet sich auch horizontale Spielweise an. Damit kann man wunderbar auf dem Griffbrett "klettern" - beispielsweise zu dem recht hohen Zielton eines Solos.



Bei der Geige gibt es gewisse Griffarten, je nach Tonart und Lage.

d.h. ich erreiche in jedem Fall, in jeder Tonart und Lage vier Töne pro *Griff*.

Die Fingersätze und ihre Abstände sind klar definiert, (und ich meine Klar), sonst könnte man ja gar nicht sauber spielen ;D

Gibt es solche Fingersätze auch auf der Gitarre?

Ja, gibt es. Das nennt man "Skalen" (englisch "scales"). Dafür gibt es Standard-Fingersätze, die in Gitarrenlehrbüchern stehen bzw. die man sich auch auf Seiten wie dieser anschauen kann.
Zumindest Dur und moll, Dur- und moll-Pentatonik und die Bluesskala sollte man sich recht bald "draufschaffen". Gibt noch viel mehr in dem Bereich - die sogenannten "Kirchentonarten" ("modes") beispielsweise oder Fingersätze für Arpeggios (acuh sehr nützlich). Aber nicht zuviel auf einmal...

Ein zweiter wichtiger Punkt sind Akkorde, wie man sie in diversen Grifftabellen findet. Akorde und Skalen bestimmen eigentlich die Denkweise von Gitarristen. Auch bei Akkorden solte man die Grundtypen in Dur und moll und zumindest noch die Septakkorde drauf haben. Es gibt je nach Akkord so 3, manchmal auch 4 oder mehr gebräuchliche Griffweisen. Welche man nimmt, entscheidet man nach Klang (dafür hast Du ja sicher ein gutes Gehör, wenn Du schon so intensiv über Lagen nachdenkst) oder auch mal nach spiel-ökonomischen udn ergonomischen Gesichtspunkten.

Wichtig ist, dass man mit der Zeit lernt, Akkordspiel und Skalenspiel zu verbinden. Dass man Zusammenhänge zwischen Akkordgriffbild und möglichen "Andockpunkten" für Skalenspiel bz. zum Erweitern des Akkords um einige passende Töne aus der Tonleiter für kleine Fills etc. erkennt.
Dafür gibts nun keine ganz festen Regeln. Mann muss da ein wenig probieren. Eben Akkorde und Skalen kennen und sich dann mit der Zeit so ein paar ergonomisch (d.h. ohne große Lagenwechsel) zu greifende Varianten zurechtlegen. Einfach mal probieren, wo man mit den Fingern, die man zum Greifen des Akkordes gerade nicht braucht, so hinkommt und welche Töne davon zur Tonleiter gehören bzw. sonst passen. Das ist aber schon "höhere Mathematik" - das kann kein Einsteiger leisten. Wollte Dir nur schonmal ein wenig die "Denkweise" erklären.

Ist bei euch erfahren Gitarristen, wie bei einem erfahren Geiger, du setzt ihm irgendwelche Noten vor, und er spielt, nach kurzer Überlegung welche Lage am besten da und dort zu nutzen ist alls vom Blatt?

Ich meine jetzt einfach nur Melodien, sagen wir was eine Leadgitarre bei BlindGuardian ma so ab und zu von sich gibt^^


Wie Der Zauberer schon sagte, sind die meisten Rockgitarristen noten- und theorietechnisch wenig bewandert. Vom Blatt spilen an der Gitarre ist deshalb etwas, was man im Rock eigentlich gar nicht können muss. Es reicht für den Alltag, wenn man Akkordsymbole in die entsprechenden Griffe umsetzen kann.
Vom Blatt spielen (bzw. nach kurzem Ausprobieren der Lage vom Blatt spielen) müsen allenfalls Jazzgitarristen, Leute die bei Musicals mitspielen etc. Es wird auch kaum jemand ernsthaft ein längeres Gitarrensolo in Noten aufschreiben - dafür gibts dann Tabulaturen, kurz TABs, in denen genau angegeben ist, in welchem Bund gespielt wird. Gerade von Blind Guardian - deren Soli übrigens teilweise recht hohes Schwierigkeitsniveau haben - wird man sehr viel her TABs als Noten finden.

Ihr seht, meine Frage zielt im Grunde darauf ab:

Wie findet man auf der Gitarre nativ, d.h. ohne nachzudenken, direkt aus dem Gefühl raus seine Töne zur Tonleiter?

Wie gesagt, einheitliche Griffarten scheint es nicht zu geben, und Lagen gibt es nicht 6 sondern... Anzahl der Bünde minus 3 also... 18?

Mit 6 zur Verfügung stehenden Seiten durch bald 4 Oktaven gibts ja son paar :gruebel: Möglichkeiten^^

Siehe oben: Akkorde und Skalen heißt die Lösung. Es gibt im Prinzip zwei Grundtypen von Skalen. 3NPS (3 notes per string - 3 Noten pro Saite) und die klassichen PAtterns (die aus dem Jazz kommen) mit normalerweise 2 oder 3 Noten pro Saite. Von den 3NPS-Skalen, die sich für schnelleres Spiel meist besser eignen, gibts pro Tonart 7, von den klassichen Patterns 5. Ich würde Dir empfehlen, Dir ein Gitarren-Lehrbuch (beispielsweise Rock Guitar Secrets von Peter Fischer) zu besorgen. Da stehen solche Sachen auch drin. Oder vielleicht kennst Du auch einen Gitarristen, der Dir so ein paar Basics mal erklären kann? Wenn Du Englisch kannst, findest Du auch tolles Video-Materila bei http://www.justinguitar.com

Wenn Du weitere Fargen hast - nur zu. :) Ansonsten weiterhin viel Spaß mit dem "neuen" Instrument!

EDIT: Der Zauberer war schneller - sorry, dass Du jetzt manches zweimal erklärt bekommst... :redface:
 
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Wunderschönen Nachmittag, allerseits.


Zunächst möchte ich mich für die Ertragreichen Infos bedanken!


The Mystery:

"Das was du als Beherrschung bezeichnest, kommt mit dem Kennenlernen des Griffbrettes. Weisst du erstmal wo ein Ton liegt (der Grundton reicht manchmal schon aus),"


Ich habe mir zu diesem Zweck bunte Punkte aufs Griffbrett geklebt - siehe Foto.

http://www.fileuploadx.de/311822

Das hilft schonmal ungemein bei der Orientierung^^

Ausserdem versuche ich möglichst viele Läufe von der Geige auf der Gitarre zu spielen... das verkleinert die Löcher, aber der Großteil des Griffbretts schaut halt so fragend.


"kannst du eines der "Skalenpakete" von diesem Ton an vertikal auf das Griffbrett übertragen. Diese "Patterns" (wenn man sie nach den Modi der Kirchentonleitern aufstellt sind es 6 Stück) Sind dann für jede Dur Tonleiter nutzbar."


Mir scheint Pattern sind Griffarten für bestimmte Tonarten in bestimmten Lagen?


"Am besten suchst du dich mal ein wenig durch Netz (und speziell durch diese Forum). Suchbegriffe könnte sowas wie Pentatonik, Skalen-Pattern, und Modes sein. "


Google / Wiki sind da iwie nicht so ertragreich wie erhofft.

Die Links die von euch bisher kamen aber durchaus, dafür noch mal vielen Dank.


Der Zauberer:

"Es gibt halt auch verdammt unterschiedliche Gitarren - auf einer E-Gitarre mit dünnem hals und engem Saitenabstand erreicht man halt deutlich mehr Töne als auf einer akustischen Gitarre - und dann sind Hände und Finger ja auch noch unterschiedlich. Viele klassische "Patterns" in unterschiedlichen Lagen decken so 4 bis 5 Bünde ab - meistens ganz gut spielbar. "

Deswegen, und nicht etwa um den Dicken zu machen, habe ich am Anfang gepostet welche Gitarre ich habe :D

Aber, nochmal zur Verdeutlichung füge ich ein Abbild meine Gitarre an - der Hals ist im Vergleich zu den meisten Akkustikgitarren doch angenehm dünn. (Nochmal: http://www.fileuploadx.de/311822)

"Siehe mein Post oben drüber: verdammt viele erfahrene Gitarristen können mit Noten wirklich rein GAR NIX anfangen. Sie können es sich aber oft verdammt fix raushören oder anhand von Tabulatur "draufschaffen". Wegen der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, dieselben Noten irgendwo zu spielen, sind gute Tabs oft sehr viel einfacher. "

Noten sind nur ein Hilfsmittel. Ich bewundere Menschen, die sich n ganzes Violinkonzert über 8 Seiten im Kopf behalten können, ich gehöre nicht dazu.

Das heisst nicht dass mein Leben von Noten abhängt, dass ich kein Gehör hätte oder die Praktik der meisten Gitarristen keine Noten lesen zu können irgendwie missbilligen würde... ;)

Danke für deine Erläuterungen! - mein Ansatz scheint hier nicht sehr verbreitet zu sein.^^

"Aber auch: Mein Gitarrenlehrer ist ein durchaus solide ausgebildeter Musiker. Er ist aber der Auffassung, dass die Gitarre schon ein sehr von "Mustern" geprägtes Instrument ist: dasselbe Griffmuster (sei es nun ein Akkord, eine Skale oder ein Lick oder oder oder) funktiniert an unterschiedlichen Stellen auf dem Griffbrett immer mal wieder. Auch Töne findet man in schönen Dreiecken immer wieder auf dem Griffbrett. Je mehr Muster man kennt, umso besser findet man sich zurecht... "

Ja es gibt gewisse Muster, die schon allein durch die Aufkleber sichtbar werden.

Diese Muster sind wahrscheinlich das wonach ich suche.

Wie genau sind Scale und Lick definiert?


Blue Gator

"Ja, gibt es. Das nennt man "Skalen" (englisch "scales"). Dafür gibt es Standard-Fingersätze, die in Gitarrenlehrbüchern stehen bzw. die man sich auch auf Seiten wie dieser anschauen kann.
Zumindest Dur und moll, Dur- und moll-Pentatonik und die Bluesskala sollte man sich recht bald "draufschaffen". Gibt noch viel mehr in dem Bereich - die sogenannten "Kirchentonarten" ("modes") beispielsweise oder Fingersätze für Arpeggios (acuh sehr nützlich). Aber nicht zuviel auf einmal... "

Jetzt kommen wir der Sache schon näher...

Falls mir jmd ein konkretes Buch empfehlen kann, ich bitte darum^^

(Und danke für den Hinweis auf Rock Guitar Secrets, allerdings behaupten die Rezensenten bei Amazon, das Buch wäre nur für erfahrene / fortgeschrittene Gitarristen mit mindestens einem Jahr Spielpraxis - wenn dem so ist, wäre ich wohl recht überfordert^^)

Mein kleiner Bruder hat zB diverse Sachen aus dem "Fridolin" und dem "Großen Fridolin" gespielt als er Jünger war (und noch keine E-Gitarre hatte xD), ich habe die Bücher jetzt auch soweit durch, (vor allem die Romanze hats mir angetan), und hab wohl einigen Kram gelernt (etwa wie bereits erwähnt Wechselschlag und Tremolo), Skalen hab ich da aber nicht gefunden.



"Ein zweiter wichtiger Punkt sind Akkorde, wie man sie in diversen Grifftabellen findet. Akorde und Skalen bestimmen eigentlich die Denkweise von Gitarristen. Auch bei Akkorden solte man die Grundtypen in Dur und moll und zumindest noch die Septakkorde drauf haben. Es gibt je nach Akkord so 3, manchmal auch 4 oder mehr gebräuchliche Griffweisen. Welche man nimmt, entscheidet man nach Klang (dafür hast Du ja sicher ein gutes Gehör, wenn Du schon so intensiv über Lagen nachdenkst) oder auch mal nach spiel-ökonomischen udn ergonomischen Gesichtspunkten. "

Zu den Akkorden: Diese Wald und Wiesen Akkorde in der ersten Lage (C-Dur/moll/5/7, D, E, F, G, A und neuerdings H) kann ich mittlerweile alle - aber es gibt ja noch viel mehr und interessantere Akkorde..

Gm hab ich zum beispiel grad neu gelernt^^ , und dann gibts ja noch diese Barrré-Akkorde die man offenbar über das ganze Griffbrett verschieben kann.

Zum Klang:

Ich habe mir letztens Joe Cocker - with a lil help from my friends, auf youtube angesehen und dachte mir: Spielst das mal nach.

Allerdings klangen die Akkorde in der ersten Lage irgendwie unpassend, also hab ich mal ein bissel experimentiert, und habe den D-Dur so übers Griffbrett geschoben, dass der Grundton sich verändert hat...Hier war das G-Dur, (mittlerer Finger auf dem 8. Bund) D- Dur (15), und A-Dur (10)

Gibs noch mehr Akkorde die man beliebig verschieben kann?


"Wichtig ist, dass man mit der Zeit lernt, Akkordspiel und Skalenspiel zu verbinden. (...)
Das ist aber schon "höhere Mathematik" - das kann kein Einsteiger leisten. Wollte Dir nur schonmal ein wenig die "Denkweise" erklären.
"

Genau das ist der Punkt der mich interessiert.^^ Scheint aber noch einiger Grundlagenarbeit zu bedürfen *hüstel*



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Probier bitte mal bissel aus, wie das mit dem Zitieren geht, ich krieg gleich n Anfall... :p
Ich wollte dir nur nochmal sagen, dass ich ein paar Geiger kenne, die so ganz nebenbei richtig gut Gitarrespielen... Umgekehrt ist es furchtbar anstrengend. Will sagen: WIRD SCHON! :great:
 
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"Wichtig ist, dass man mit der Zeit lernt, Akkordspiel und Skalenspiel zu verbinden. (...)
Das ist aber schon "höhere Mathematik" - das kann kein Einsteiger leisten. Wollte Dir nur schonmal ein wenig die "Denkweise" erklären.
"

Genau das ist der Punkt der mich interessiert.^^ Scheint aber noch einiger Grundlagenarbeit zu bedürfen *hüstel*

Sooo schwierig ist das auch nicht. Allerdings sind eine gewisse Sicherheit mit Akkord-Griffbilderm und Skalen sowie eine einigermaßen gute Orientierung, welche Töne wo auf dem Grifbrett liegen, dazu nötig.

Mal ein Beispiel. Nehmen wir einen A-Dur Akkord in der Barrée-Form:


..............5. Bund
----|----|-0-|----|----|----|
----|----|-0-|----|----|----|
----|----|-0-|-0-|----|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|----|----|

Dann kann man zum Beispiel - ohne groß die Lage verändern zu müssen - das folgende Pattern der A-Dur Pentatonik zum "Umspielen" verwenden:

..............5. Bund
----|----|-0-|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|
----|-0--|---|-0-|----|----|
----|-0--|---|----|-0-|----|
----|-0--|---|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|

Töne, die Teil des ursprünglichen Akkord-Griffbildes sind, habe ich hier mal rot hervorgehoben. Du erkennst schon rein optisch - das ist wirklich nur ein wenig "Umspielen", nichts weiter.

Oder du nimmst das folgende 3NPS-Pattern für die komplette A-Dur-Tonleiter:

..............5. Bund
----|----|---|----|-0--|----|-0-|-0--|
----|----|---|----|-0--|----|-0-|-0--|
----|----|---|--0-|-0-|----|-0-|----|
----|----|---|--0-|-0-|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|-0-|----|
----|----|-0-|----|-0-|----|-0-|----|

Das sind nur zwei - von vielen weiteren - Möglichkeiten, wie Du aus einem Akkord - in diesem Fall A-Dur - ganz leicht über eine passende Skala zu kleinen "fills" kommen kannst, ohne Dich groß auf dem Griffbrett bewegen zu müssen. Aber um sowas zu sehen, braucht man halt ein wenig Erfahrung. Das geht nicht von jetzt auf gleich.

Hoffe, das beantwortet Deine Frage.
 
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Mir ist jetzt erstens klar wie so manches funktioniert, und zweitens was ich lernen muss^^

D.h. zB Barré Akkorde a la E, A udn D - Typ.

Gibts da eigentlich noch mehr?


Blue Gator hat da ja zB n A-Dur als E - Typ notiert.

Dann kenn ich noch: A-Typ:

12. Bund

0|---|---|
0|---|-0-|
0|---|-0-|
0|---|-0-|
0|---|---|
0|---|---|

und D-Typ:

7. Bund

0|---|-0-|
0|---|---|-0-|
0|---|-0-|
0|---|---|
0|---|---|
0|---|---|
 
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Mir ist jetzt erstens klar wie so manches funktioniert, und zweitens was ich lernen muss^^

D.h. zB Barré Akkorde a la E, A udn D - Typ.

Gibts da eigentlich noch mehr?

Je nach Situation kann man sich natürlich die verschiedensten Griffbilder basteln. Es gibt aber insgesamt 5 gebräuchliche Grundtypen, die man sich mit dem englischen Wort "caged" merken kann - eben C, A, G, E und D-Typ.

A, E, und D-Typ kennst du ja offenbar schon. Das sind auch die Typen, die man am leichtesten mit Barrée verschieben kann. Dann gibts noch C und G-Typ:

C-Typ:

..1. Bund
-----|-----|-----|-----|-----|
--0--|-----|-----|-----|-----|
-----|-----|-----|-----|-----|
-----|--0--|-----|-----|-----|
-----|-----|--0--|-----|-----|
-----|-----|-----|-----|-----|

G-Typ:

..1. Bund
-----|-----|--o--|-----|-----|
-----|-----|-----|-----|-----|
-----|-----|-----|-----|-----|
-----|-----|-----|-----|-----|
-----|--o--|-----|-----|-----|
-----|-----|--o--|-----|-----|


Die kann man - sofern die Pfoten groß genug sind - prinzipiell auch mit Barrée verschieben. Das wird aber dann doch etwas unbequemer, weil der Barrée ja da liegen müsste, wo jetzt sozusagen der Sattel ("0. Bund") ist. Beim C-Typ geht das noch. Der G-Typ findet außerhalb seiner angestammten Lage in der Praxis weniger als kompletter Akkord mit Barrée, sondern eher als Grundform für Arpeggios Verwendung.

Der C-Typ ist ebenfalls für Arpeggios interessant - sozusagen als Fortsezung des D-Typs auf die tieferen Saiten.
Außerdem verwenden u.a. Country-Gitarristen in Soli gerne mal den C-Typ als G-Dur: Grundton auf der A-Saite im 10. Bund, dazu werden dann auch die leere D-, G- und H-Saite (und zumindest als Durchgangston auch die leeren E-Saiten) gespielt.
Das aber nur so als mögliches Anwendungsbeispiel, um zu zeigen, dass man nicht immer nur in der Kategorie "voller Barrée" denken muss. :D

Und keine Panik, wenn Dir das jetzt alles ziemlich komplex erscheint. Versuch erstmal, dich ein wenig auf dem Griffbrett zurechtzufinden. Probeir ein paar Sachen aus. Alles Weitere kommt mit der Zeit.
 
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FiddlersBlack
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Mittlerweile hab ich den "Bards Song" von BG und " The Rip" von Portishead und "Ballade der Guinnivere" drauf - das waren so Songs weswegen ich mir eigentlich ne Gitarre gekauft habe, und ich muss sagen, ich bin hellauf begeistert wie schnell man auf der Gitarre sehr coole Songs spielen kann :great:

(Wobei 4 Finger Akkorde und Barrés doch immer noch sau anstregend sind... *hust* - gewöhnt man sich irgendwann daran?^^ Im Fernsehen flimmern doch immer so Witzbolde mit Namen wie "Milow" durchs Bild, die permanent Barré-Akkorde spielen...)

Die Orientierung auf dem Griffbrett klappt seit meinem Punkte-Overkill auch anstandslos
( mein Bruder verdreht zwar immer die Augen, aber mich störts nicht, nein mir hilfts , insofern :great: )
zudem hilft mir das Programm MKGitarre, dass ein User aus dem Board entwickelt hat und kostenlos anbietet massivst weiter.


Nur noch eine Sache zu den Akkorden:

Werden eigentlich ganz normale Terzakkorde benutzt?

a la:


e | 0
H | 0
G | 4
D | 5 oder 6 (Dur bzw. Moll)
A | 7
E | 0


Klingt zB schön offen und nach Bordun.
 

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Werden eigentlich ganz normale Terzakkorde benutzt?

a la:


e | 0
H | 0
G | 4
D | 5 oder 6 (Dur bzw. Moll)
A | 7
E | 0

Ganz nach Geschmack!
Du kannst dich einfach nach der klanglich für dich - in dem jeweiligen Fall - schönsten Möglichkeit entscheiden, hier ein paar Variationen des Akkords, ich beschränke mich mal auf Dur...
übrigends: 0 heißt Leersaite, für nicht gespielt einfach "-" einsetzen! ;)


e | ------12----16
H | ----9-12----17
G | 4-1-9-13-13-16
D | 6-2-9-14-14-14
A | 7-2-7----14---
E | --0------12---
 

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