DMX-Kanaldefinition für Selbstbau-Drumset-LEDs

von ElMapu, 14.06.19.

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  1. ElMapu

    ElMapu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.19   #1
    Hi Leute,

    ich bin gerade dabei, mir eine recht vielseitige LED-Streifen-Anlage in mein Acryl-Schlagzeug zu bauen, inkl. Steuerelektronik, Infrarot und DMX.
    Statt der am Markt erhältlichen "einfachen" Streifen für Drumsets, die nur eine Farbe für alle LEDs gleichzeitig können, benutze ich intelligente Streifen mit je 3 LEDs einzeln einstellbar.
    Ziel ist, mein Schlagzeug-Licht per Fernbedienung oder Display selbst steuern zu können, Piezo-Trigger sind auch schon vorhanden.

    Nun möchte ich aber bei den größeren Gigs dem vorhandenen Lichttechniker eine Fixture zur Verfügung stellen, um mein Schlagzeug per DMX mit der restlichen Lichtorgel abstimmen zu können. Vorweg: Ich habe von Lichttechnik noch keine Ahnung, außer wie DMX funktioniert.
    Meine Idee: Vielleicht sollte ich besser keine eigene Fixture "entwickeln", die kompliziert eingefplegt werden muss kurz vor dem Gig, sondern auf eineb weit verbreitete Standard-Scheinwerfer setzen, sodass mein Set wie ein LED-Scheinwerfer anzusteuern ist und einfach am Pult hinzugefügt werden kann. Da die RGB-LEDs ja sehr flexibel ansteuerbar sind, bevorzuge ich einen entsprechend vielseitigen "Scheinwerfer-Standard".

    Was haltet ihr davon, könnt ihr hier etwas empfehlen und/oder meinen Ansatz bewerten? Gerne nehme ich jeden Tipp, Info, Warnung, Idee, etc. auf, da ich hier wie gesagt noch kein Know How habe.

    edit: Ich habe auf die schnelle so etwas hier gefunden - wäre das eine geeignete Quelle, um die DMX-Kanalfunktionen zu übernehmen?
    https://www.avolites.de/downloads/p... 12 × 8 QCL__305314_c_305314_v2_de_online.pdf


    Besten Dank!
     
  2. chrisderock

    chrisderock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.19   #2
    Der einfachste Standard wäre R(0),G(1),B(2) und ev noch ein Masterdimmer auf (3) also 3-4 Kanäle.
     
  3. ElMapu

    ElMapu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.19   #3
    Das ist mir klar. Bisher hatte ich schon implementiert:
    3 Kanäle: RGB für ganzes Drumset
    15 Kanäle: RGB für jede Trommel
    30 Kanäle: RGB für jeden Strip (Schlag- und Resofell)
    312 Kanäle (glaub ich, hab jetzt nicht nochmal nachgeschaut): RGB für jeden Spot.

    Allerdings wird zumindest letzteres niemand nutzen. Ich wollte stattdessen intelligente Funktionen einbauen wie:
    - Dimmer
    - Fader (über alle Farben oder versch. einstellbar)
    - Hell-Dunkel-Verläufe
    - Stroboskop-Effekt
    - Lauflicht über alle Spots hinweg --> v.a. das ist interessant, da ja die Möglichkeit besteht
    - Einzelnes, starkes aufleuchten mit langsamem Ausklingen
    - etc.
     
  4. chrisderock

    chrisderock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.19   #4
    Ich glaube ehrlich nicht dass jemand mehr als die 3 RGB Kanäle nutzt. Besonders wenn man vor der Show sowiso wenig Zeit hat das ganze einerseits zu patchen und andererseits auch noch Presets/Szenen/Chaser dafür zu bauen. Bei Deiner Variante mit 312 Kanälen müsste man ausserdem ein eigenes Universum für Dich reservieren und dafür Kabel legen. Was dann schon wieder die Frage aufwirft ob die Konsole des Lichtlers überhaupt ein Universum mehr ausspielen kann.
     
  5. L(az)E

    L(az)E Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.19   #5
    Ich hatte schon Gigs als Operator bei denen entsprechende Drumkits mitgebracht wurden. Da habe ich dann (je nachdem wie die ansteuerbar waren) entweder 3 Kanäle R-G-B global oder jeweils R-G-B pro Trommel genutzt (Dimmer dann virtuell übers Pult).

    Einen wie von Dir vorgeschlagenen intelligenten Modus würde ich als Operator nicht nutzen wollen, da a) ich im Zweifel vorher nicht sehe was der genau macht und b) die entsprechenden Effekte dann eh mit dem kompletten Rigg synchronisierbar haben will und die somit ohnehin selbst im Pult progammiere. Grade bei stressigen Jobs ohne große Programmierzeit habe ich lieber eine möglichst einheitliche Ansteuerung für alle verbauten Lampen als erst pro Typ noch rumsuchen zu müssen, welcher Spezialkanal was genau macht.
     
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