Doku-Empfehlung: Hired Guns

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Auf den Gitarren? :D
Sicher.. :D
z.B. Fettes Sofakissen als bass drum , und Pappschachteln als "toms" , aber wirkllich nur nach laune ..bekomme so einmal alle zwei drei wochen ein anfall , "Dazed and Confused" spiel ich schon ganz gut ..ist eh einer DER Geilsten Drumtracks des "Classick Rock" ..BONZO !:hail:
aber auch relativ einfach , fast nur Gerade rhytmen und breaks


An sowas komm ich nat. aber nicht ran , das ist eine andere Welt
Brann Dailor ist der Absolute Überdrummer ..ich denk auch Bonham wär angetan ;)
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Jawoll , auf geht´s , Lenny Kravitz hat damals auch das erste Album komplett selbst Aufgenommen :great:
 
Es gibt bei Netflix auch einen Super Film über "The Wrecking Crew", das Rückgrat der Musikindustrie der 1960er. So ziemlich auf jeder LA-Hitproduktion jener Zeit zu hören, Sehr sehenswert.

Schade, gibt‘s aktuell leider nicht auf Netflix. Gucke stattdessen „Some kind of monster“.
 
Den Film fand ich auch ganz cool. Der ist ja schon eine Weile alt und deshalb ist eigentlich interessanter ihn jetzt zu sehen. Allein das Ausmaß an Verdienst was da noch möglich war und mit welchem Selbstverständnis da Geld in überflüssiges Zeug gesteckt wurde..."wir bauen hier mal unser Studio hin"
 
Bin kein „die hard“-Metallica-Fan und hatte von der Doku immer nur gelesen. In der Truppe würde ich ja für alles Geld der Welt nicht arbeiten wollen...

Interessant aber, dass man auch mal einen Blick auf das Studiogeraffel werfen konnte. Ich meine, Kirk Hammet hat da eine ganze Armada von Line6-Effektgeräten aufgebaut. Das muss ich mal googlen, weil das so gar nicht in mein Klischee passt.:rolleyes:
 
Ich will mir das auch nicht so richtig vorstellen, dass eine so erfahrene Band so unvorbereitet ein Album aufnehmen will.
St. Anger ist im Nachhinein ja auch eines der weniger beliebten Alben mit der berühmten Snare usw. dabei sind da gefühlt hundert Leute drum herumgesprung die beraten haben.

Zum Teil ist die Doku ein echtes Kontrastprogramm zu Hired Guns wo überragende Instrumentalisten über die Runden kommen müssen und dann ein Band die Geld für ein mäßiges Album(gemessen am eigenen Gesamtwerk) verbrennt, weil sie sich keinen Kopf machen müssen.
 
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Ja, habe ich auch vor geraumer Zeit gesehen. Es gibt auch ansonsten ein paar ganz lustige Musik Dokus auf Netflix.

Wenn man sich nicht nur auf Gitarre beschränkt, gibt es auch gerade für Hip Hop ein paar gute.
In "Rubble Kings" geht es um die wirklichen Anänge von HipHop Mitte / Ende der 70er.
Damals liefen die Gangs und HipHop Possies noch in Kutten a la Motorrad Gang rum.

https://www.aufnetflix.de/rubble-kings/19549

Eine geht auch um die Produzenten Organized Noize aus den 90ern, die auch viel mit Live Instrumenten eingespielt haben.

https://www.netflix.com/de/title/80094521
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Cool! Schaue ich mir auf jeden Fall an!

Mit der Bassistin, die 5000 Songs eingespielt hat ?
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Jawoll , auf geht´s , Lenny Kravitz hat damals auch das erste Album komplett selbst Aufgenommen :great:

und das nun wirklich nicht schlecht. Cab Driver ist schon geil
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Den Film fand ich auch ganz cool. Der ist ja schon eine Weile alt und deshalb ist eigentlich interessanter ihn jetzt zu sehen. Allein das Ausmaß an Verdienst was da noch möglich war und mit welchem Selbstverständnis da Geld in überflüssiges Zeug gesteckt wurde..."wir bauen hier mal unser Studio hin"

Frag mal die Plattenfirma von Def Leppard nach den Kosten für den Pyromania Nachfolger.
Die waren Jahre lang im Studio bis endlich Hysteria draußen war ... das waren Millionen von Pfund :)
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Ich will mir das auch nicht so richtig vorstellen, dass eine so erfahrene Band so unvorbereitet ein Album aufnehmen will.
.

Ich meine gelesen zu haben, dass genau dass die Idee hinter St Anger war. Eben kein Konzeptalbum etc. sondern Back to the Roots aus der Hüfte ...
 
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danke für den Hinweis, die Doku ist wirklich interessant, aber ich finde die von Keith Richards irgendwie besser.(und das von nem Metaller :-D)
Grüße
Sven
 
die Doku ist wirklich interessant, aber ich finde die von Keith Richards irgendwie besser.
Ja , die Keith Richards Doku läuft auch grade bei uns :great:

Edit . Zitat Tom Waits (Bonemachine , Geiles Album übrigens ) "in jedem Song stecken zehn weitere , wenn man zwei lieder in einen Raum steckt , kriegen sie nachwuchs"
:D
 
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Ich habe die Doku nun zum zweiten Mal gesehen – ohne es zu merken. Diesmal ist mir besonders und besonders unangenehm aufgefallen, dass zwar alle Beteiligten, ob nun die Mietmusiker oder deren Geldgeber, viel und gerne von "Brüderlichkeit" reden, dass es tatsächlich aber "dog eat dog" ist.

Ganz normal, dass die bezahlten Musiker von ihrem "Bruder", mit dem und für den sie 10 Jahre gespielt haben, vom einen auf den anderen Tag ignoriert werden. Damit brüsten sich die "A-Lister", die ständig ihr "A-Game" bringen müssen sogar. Bis sie den Kredit für ihr Haus nicht mehr abbezahlen können.

An einer Stelle wird als Bezahlung für so einen Musiker $500/Woche genannt. Wenn man das aufs Jahr rechnet, dann kommt ein für die frühen 1980er überdurchschnittliches Einkommen heraus. Aber die Rechnung wäre falsch, weil eben nur die Zeit auf Tour oder im Studio bezahlt wird.

Übrig bleibt ein unsicherer, mäßig bezahlter Job, der so traumhaft gar nicht ist.
 
Ich denke die Lebensläufe/Karrieren sind da so unterschiedlich, wie Musik, Band und auch deren „Erfolg“ ist.
So richtig erfolgreich wie ein Mick Jagger, Paul McCartney, Brian May,… die es irgendwie einfach „richtig“ gemacht haben und in keine rechtliche, gesundheitliche/mentale,… Falle getappt sind, sind doch nur eine Hand voll Musiker.
Alles Talent hin oder her, es sind so viele günstige „Zufälle“ nötig, damit das wirklich nachhaltig zündet. Dennoch gibt es halt doch viele bekannte Musiker, wo vielleicht nicht alle, aber zumindest ein paar der Schlüssel-Erfolgskomponenten sich eingestellt haben. Eine Teil davon sind diese Hired Guns. Extrem talentiert aber halt in der zweiten oder gar dritten Reihe. Und das muss nicht schlecht/traurig für diese Leute sein. Ein Top-Star, hat seine Persönlichkeit verkauft. Viele können mit dieser Bürde und dem Druck auch weiter erfolgreich sein zu müssen, nicht umgehen und zerbrechen daran. Es ist IMO gar nicht gesund, ein Star zu sein!

…und Hauen und Stechen gibt es im mittleren Management in jeder größeren Firma… das sind noch schlimmere Haifischbecken. Aber die springen da auch mit voller Absicht rein.
 

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