DSL vs. Kabel – Erfahrungen

von .s, 02.02.17.

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  1. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.17   #1
    Moinsen,
    bei uns steht evtl. bald eine neue Bude an, da gibt es auch neue Internetanbieter: Breitbandkabel und DSL.

    Aktuell hängen wir am Kabel, was aber immer mal wieder ausfällt und auch bei einer Geschäftsleitung nicht zuverlässig funktioniert.

    Jetzt ist die Frage: Wird das bei DSL besser? Man hört ja nicht so viel Gutes von der Telekom in den Tagen, ich war aber zu lange kein Kunde mehr, um das zu beurteilen.

    Vielleicht kann mich eine/r von euch mit Erfahrungsberichten erfrischen. Im Netz ist ja immer alles super schlecht, deswegen freu ich mich auch über "Bei mir keine Probleme" Kommentare. :)
     
  2. DrScythe

    DrScythe Endorser der Herzen

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    Erstellt: 02.02.17   #2
    Meine Erfahrungen
    DSL: nie die Geschwindigkeit gehabt, die versprochen wurde, egal welcher Anbieter, immer wieder mal Phasen, in denen ich mich stundenlang nicht einwählen konnte, bei Bekannten und Familie nur ähnliche Erlebnisse. Trotz "Messungen" und diverser Kontakte mit dem Service bzgl. der Geschwindigkeit immer nur "unsererseits ist da alles ok, muss an Ihnen liegen", obwohl ich quasi einen, selbstbezahlten, Router des Anbieter verwendet habe. Muss dann mein PC sein. Oder 5 Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen, die Leitung ist vollkommen in Ordnung und die Geschwindigkeit kommt durch. Aha...

    Kabel: Ich selbst: nie Probleme. 2-3x im Jahr ein Ausfall von maximal 30 Minuten, Geschwindigkeit eigentlich nur gedrosselt durch den jeweiligen Server, Telefonleitung ist aber etwas leise. Familie: der dritte Router funktioniert jetzt einwandfrei, der TV-Teil ist aber etwas mühselig zu bedienen (Fernbedienung laggt quasi). Support über twitter...klar, nutzt nichts, wenn Internet ausgefallen ist, aber wenn es was anderes ist oder man über anderes Inet an seinen acc kommt einfach seeeeehr schnell, praktisch und zuverlässig (mehrmals gemacht für mich sowie meinen Vater).
     
  3. .s

    .s Threadersteller .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.17   #3
    Danke, da ich keinen Fernseher habe ist mir dessen Reaktionszeit ziemlich Wurst. Ist aber fast identisch mit den Aussagen quer im Netz.
     
  4. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 02.02.17   #4
    Das kommt schlichtweg drauf an, wo man wohnt, mit wieviel anderen Leuten man sich die Leitung teilt, wie weit weg man vom nächsten Knotenpunkt sitzt etc.
    Dann kann man Glück haben, dass es fehlerfrei funktioniert oder Pech, das eben nicht. Kann aber sowohl über Kabel als auch DSL passieren.

    Ganz generell empfinde ich es so, dass heutzutage weniger die Leitung das Problem ist, als die Server.
    Ich habe eine DSL/LTE Leitung mit 50+X (LTE schaltet sich dazu, wenn nötig) und bekomme auf Speedtest-Seiten konstant meine 65.
    Die Leitung kann ich allerdings so gut wie nie ausreizen, weil die meisten Download-Server nicht annähernd solche Geschwindigkeiten bieten. Höchstens Steam und Apple Updates geben mir häufiger vollen Speed.
    Aber ich seh es auch eher ein wenig als "mit mehr Power zur Redundanz". Selbst wenn Abends mal viele Leute in der Gegend am selben Kabel nuckeln würden (was aktuell nicht passiert) bleibt die Leitung schnell genug.
    Ich hatte bisher einen einzigen (mehrstündigen) Ausfall, aber da war in der Gegend das komplette Netz down und auf den Service-Seiten gelistet.

    Ansonsten nie irgendein Problem gehabt. Service von der Telekom mir gegenüber einwandfrei und beileibe nicht so nervig wie andere Anbieter, hab da also nix zu klagen..
     
  5. Klangwerk Schwelm

    Klangwerk Schwelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.17   #5
    Es gibt außer der Geschwindigkeit und Stabilität noch andere Argumente.

    Obwohl man seit Kurzem das Recht hat, bei einem Kabelanschluss einen eigenen (Cable-) Router zu verwenden, wird dies vielfach noch blockiert. Somit muss man möglicherweise auf die Annehmlichkeiten einer modernen Fritzbox verzichten (Fernsteuerung, VPN, Dect, Anrufbeantworter u. v. m.). Auch kann eine FritzBox bei einem VoIP-Anschluss ein "virtuelles" ISDN erzeugen um eine ISDN Telefonanlage inkl. einer Türsprechanlage sowie ISDN-Karten zwecks Faxbetrieb zu betreiben.

    Wenn man dies alles nicht braucht und mit dem Router des Kabelnetzbetreibers glücklich wird, hat man die freie Auswahl.

    Gruß Jürgen
     
  6. .s

    .s Threadersteller .hfu Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 02.02.17   #6
    Ach VPN ist da blockiert? Ich hatte mal ein bisschen damit rumprobiert, dachte aber ich wäre schlicht zu doof gewesen. Anrufbeantworter läuft bei mir voll analog. :)
    Aber dennoch danke, sollte man wissen. Bei mir geht neben der Geschwindigkeit von 50 mbit/s (reicht) auch um dauerhafte Verbindung zu Arbeitszeiten.
     
  7. Klangwerk Schwelm

    Klangwerk Schwelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #7
    Ooh nein. VPN Tunnel sind natürlich nicht grundsätzlich blockiert. Aber wenn Du keine FritzBox hast, ist der einfache und kostenlose Weg zur Einrichtung eines VPN's nicht möglich.

    Da meines Wissens kein Kabelnetzbetreiber die FritzBox Cable von Hause aus liefert, musst Du sie a) selber kaufen und b) sie gegen massiven Gegendruck installiert bekommen. Alle zukünftigen Probleme wird man (zunächst) mit der Fremdhardware begründen.
    Sollte es einen Netzbetreiber geben, auf den diese Unterstellung nicht zutrifft, entschuldige ich mich dafür, ist nur ein Erfahrungswert.

    Man wird auch mit einem Kabelanschluss irgendwie alles hinbekommen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass einige bei DSL und VoIP völlig normalen Dinge mit einem Kabelanschluss nieder zu kämpfen sind. Der Otto-Normal-Einsatz (Router im Flur, 3 Handys, 2 Tabs und 1 PC per WLan im Internet surfen) macht keine Probleme. Weitergehende Wünsche liegen meist weit außerhalb der Vorstellungskraft der Servicestelle. Der Anrufbeantworter ist aber schon das erste Problem - möglicherweise.

    Gruß Jürgen