Dur/Moll Tonleitern: Beide in allen Positionen?!

von Heavy Soul, 14.11.03.

  1. Heavy Soul

    Heavy Soul Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #1
    Hi Leute : ),
    ist es sinnvoll, alle DUR/MOLL Tonleitern A bis G auf allen Positionen des Griffbretts spielen zu können?

    1.Wenn ja …
    Wo finde ich eine AUFLISTUNG all dieser Skalen im Internet?

    2. Gilt das Gleiche auch für die Pentattoniken? LISTE?!

    3. Was unterscheidet noch mal DUR von MOLL Skala, nur der jeweilige Grundton?

    4. Sind die Fingersätze für alle Positionen und für DUR und Moll immer gleich?

    Vielen Dank!
     
  2. Xyphelmuetz

    Xyphelmuetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #2
    Also wenn du die Skalen kannst kanste sie ja einfach in jede beliebeige Position schieben (also für jeden Grundton)

    1. www.justchords.com
    2. ja
    3. Dur und Moll unterscheiden sich in den Notenabständen. Bei Moll sind zwischen dem 2. und 3. Ton und dem 5. und 6. nur ein halbtonschritt und bei DUr zwischen dem 3. und 4. Ton und dem 7. und 8. Ton ein halbtonschritt.
    4. Also es gibt verschiedene Skalen in verschiedenen Positionen auf dem Griffbrett, sodass immer eine Skale(?) in "greifbarer" nähe ist, für die passende Tonart. Diese Skalen kannst du dann einfach nach belieben verschieben (je nachdem welche tonart du brauchst).
    Du musst aber nicht die Dur und die Moll pattern lernen, da wenn du eine Dur-Tonleiter vom 6. ton aus spielst, du die parallele Moll-tonleiter hast. Einfachstes Beispiel: C Dur/a moll. Du kannst also über A-moll ne C Dur Tonleiter spielen, nur halt mit nem anderen grundton.
     
  3. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #3
    @Xyphelmuetz

    Bedeutet das:
    1. Eine Dur Skala hat immer den GLEICHEN Fingersatz.
    2. Ich suche mir ganz einfach auf dem Griffbrett die passende Note A – G, also den Grundton, egal wo, ob oben oder unten, und spiele ab da meine Dur Skala.
    3. Die Majorpatterns, finde ich etwas verwirrend, reicht es nicht, wenn man den Dur Fingersatz kann, und diesen wie oben beschrieben anwendet? Es gibt doch nur einen DUR FINGERGSATZ, oder???
    4. Dazu sollte man auch alle Noten auf dem Griffbrett auswendig kennen, meinst Du nicht?

    DANKE : )!!
     
  4. Xyphelmuetz

    Xyphelmuetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #4
    1. es gibt 5 Dur standart Pattern/Skalen (mal von den Long Pattern abgesehen)
    [​IMG]
    Und diese Pattern sind für jede Tonart gleich, du musst sie nur so verschieben dass immer der Grundton (der rote punkt oben) richtig liegt und dann kannste ja auch die moll Tonleiter, wie bereits erklärt.
    2.sollte aus 1. klar werden
    3.Du kannst ja aus den Dur Pattern jede Tonleiter machen ob pentatonik oder sonst was, musst halt nur wissen was du verändern musst (bei Pentatonik den 2. 6.(sekunde und sext) ton weglassen).
    4.naja schaden kanns nicht, aber du kannst auch einfach nur sämtliche töne der drei tiefen-saiten lernen und dich daran orientieren (also die Fingersätze verschieben).

    PS: diese 5 Dur-Pattern sind nicht die einzigen, es gibt unendlich viele, kannst sie dir ja selbst zusammenbasteln, aber ich denke das sind die gebräuchlichsten.
     
  5. InFlame

    InFlame Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #5
    es is schon sinnvoll alle Pentatoniken/Tinleiter zu können .. damit man beim Solo leichter improvisieren kann ..
    der unterschied zwischen Dur/Moll
    Dur klingt fröhlicher , moll eher trauriger dramatischer ..
    ein gutes beispiel .. spiel einmal " alle meine Entlein" auf Dur und dann auf Moll .. da is der Unterschied sehr gut zu hören
     
  6. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.11.03   #6
    @Heavy Soul

    willst Du uns verarschen???

    Du hast doch das Buch "in vivio" vor Dir liegen (siehe anderer Thread)!

    Da ist das alles erklärt...

    lesen must Du aber selber!

    RAGMAN
     
  7. Xyphelmuetz

    Xyphelmuetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #7
    ..UND ICH SCHREIB MIR HIER DIE FINGER WUND!!!! :( :( :( :( :( :( :(
     
  8. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #8
    Leute … Leute …
    Wie schon da beschrieben …
    Ich raffe es einfach nicht au dem Buch, peile es nicht …
    Deshalb bitte ich euch um eure Hilfe, habe da einen Verständnishänger bei den MP. Den Quientenzirkel etc. habe ich alles geschnallt, aber hier hackt es eben und ich DANKE euch für eure Hilfe.

    Also kein Grund zu pöbeln, Jungs.

    @Xyphelmuetz
    Und hier siehst Du, wie blockiert ich bin …
    Wenn sich diese Pattern alle ähnlich sind … warum brauch ich dann 5 davon, reicht denn nicht eines aus? Und wenn man 5 braucht … wann nehme ich welches?


    Sorry, aber ich bin den ganzen Tag schon so nah am Thema, ich raffe nichts mehr …

    Danke für Eure Tipps!!!!!!
     
  9. RAGMAN

    RAGMAN Mod Emeritus - Gitarren Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.11.03   #9
    ich glaube besser als der Abi von Reininghaus kann man es net erklären...
     
  10. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #10
    Leute … ich hab’s …
    Ich hatte das so verstanden, dass man die MP immer in der gleichen Reihenfolge verwendet wie in dem Beispiel mit C-Dur, also von 1 bis 5 hintereinander.
    Quasi als UNIVERSALLÖSUNG für ALLE Tonarten.

    Das war FALSCH, wie ihr schon lange wisst : ), ich aber nicht kapierte. Aber ich hatte das Buch eben so verstanden, missverstanden.

    Also dann liege doch richtig, wenn ich sage:
    Für jede Tonart muss ich die MP in einer anderen, der Tonart entsprechenden Reihenfolge verwenden, und kann NICHT immer ganz bequem von 1 bis 5 spielen, so wie bei C-Dur.

    Ich muss also für 7 Tonleitern, sieben mehr oder weniger verschiedene Arten einüben, basierend auf den MP, um sie über das ganze Griffbrett zu spielen, richtig?
    Es ist also auch eine Menge auswendig lernen im Sinne von: Welches Pattern kommt an welcher Stelle bei welcher Tonart, stimmt doch so, oder?

    Noch mal danke für eure Hilfe, und seid nicht sauer … ihr seht ja, ich habe das echt FALSCH verstanden.

    Und hoffe ... ich liege jetzt richtig : ) ...

    Gruß

    HEAVY
     
  11. Xyphelmuetz

    Xyphelmuetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #11
    =( naa du verstehst es nicht.
    diese 5 pattern dienen dazu die z.B. C-Dur Tonleiter in eben 5 verschiedenen position spielen zu können, damit du z.B. bei solieren nicht soweit springen musst. soweit verstanden?
    Gut!
    Und nun kannste ja einfach z.B. Pattern 1 um einen halbton nach oben schieben, dann hast du die Cis Dur Tonleiter. genauso pattern 2..und 3 und 4 und 5. Verstanden?
    Gut!
    Du musst dir diese 5 Pattern draufschaffen, und wissen wo der Grundton ist, dann kannst du sie schnell rumschieben und das pattern benutzen, welches deinem solospiel am nächsten liegt, damit du eben nicht so viel rumrutschen musst. Verstanden?
    Dann hast du es.(das mit dem moll und dur habe ich ja schon erklärt.)

    Du musst also nur diese 5 Pattern können und wissen wo die Grundtöne sind und wo die Sext ist wenn du die Moll tonleiter spielen willst(wie oben schon erklärt).

    Und du musst nicht die 5 Pattern hintereinander spielen, da sich diese überzahnen/überlappen.

    Falls du es noch nicht verstanden hast, komm mal in den chat (irc.insiderZ.de #musikservice)
     
  12. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #12
    … Mensch … danke für Deine Geduld!
    Ich glaube, jetzt habe ich es:

    Ich lerne die 5 MP. Wichtig dabei ist es, sich genau einzuprägen, wo der GRUNDTON des jeweiligen Patterns ist.
    Wenn ich jetzt z. B. eine E-Dur Skala auf dem fünften Bund und auf der B Saite beginnen möchte, dann nehme ich dafür das Pattern, welches den Grundton auf der B Saite hat, und schiebe es in Gedanken quasi an dieser Stelle auf dem Brett passend zurecht. Das wäre in diesem Fall eben dass Pattern Nummer 5. Ich orientiere mich also an den Grundtönen.

    Jetzt sind die Fragen geklärt, die mich so verwirrt haben: WANN benutzte ich WELCHES Pattern WO!!?? Es ist ja eigentlich ganz einfach.

    Ich habe gerade die Beispiele aus dem Buch in den verschiedenen Tonarten mal nachgespielt und jetzt klappt es! Ich suche eine Startnote auf dem Brett, nehme Anhand des Grundtons das passende MP und spiele los. Mann, KLASSE : ) !!

    Ganz ehrlich … ohne Schmalz .. ich bin Dir echt dankbar, dass Du mir dabei so gut geholfen hast!!

    Gruß

    HEAVY
     
  13. Xyphelmuetz

    Xyphelmuetz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.03   #13
    hehe kein Problem, dafür bin ich ja da.
    Es is also garnicht soviel auswendig lernen wie du erst gedacht hast. Und wenn man erstmal durchgestiegen ist, ist alles logisch ;)
     
  14. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.03   #14
    Ja … genau … wenn man so ganz allein gelassen ist, und wie ich erst seit kurzem Theorie paukt, dann muss es eben erst KLICK machen.
    Ich hoffe, dass dieser LANGWIERIGE 8) Beitrag noch anderen helfen kann.

    Ich lern jetzt erst mal die Patterns.

    Und noch was … Jungs …
    Die Leute hier sind echt ok :mrgreen: !!
     
  15. Heavy Soul

    Heavy Soul Threadersteller Guest

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    Erstellt: 15.11.03   #15
    @Xyphelmuetz

    Hi : ),
    Du … eine Frage habe ich noch bitte …
    Wenn ich die MP lerne, dann kommt es ja für mich momentan in erster Linie auf die darin enthaltenen Durtonleitern an. Es sind ja aber auch noch die Pentatonik und sogar die Modes dort enthalten.

    Da ich mich ja gerade auf Durtonleitern konzentriere, hier meine Frage:

    Kann ich nicht beim lernen der MP die Töne vor den Grundtönen weglassen, also die MP etwas verkürzt lernen, um mich so auf das für mich erst mal Wesentliche zu konzentrieren? So kann ich ja quasi gleich „scharf“ bei einem Grundton einer Skala aufsetzen ohne vorher ein paar Töne lernen, die ich erst mal nicht brauche. Pentatoniken habe ich schon drauf. Es würde mir auch so leichter fallen, mich zu orientieren.

    Ist das Ok so, oder übersehe ich dabei etwas?

    Danke!!

    Gruß

    HEAVY
     
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