Durchsetzen beim Solo mit Akustikgitarre

Uwe G

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Hallo Freunde,

da es mit Bandproben nun mal etwas eingeschränkt ist, haben wir ein Akustik Duo gebohren.

Nun hat sich ein Problem ergeben, dass meine Solis komplett runtergehen.
Beim bekleiten ist das aber nur begrenzt möglich aber die Fills und Melodie neben Abschlägen mit der Akustik und Gesang hört man mich nicht.(12/54er Elexier)

Auf Verstärker wollten wir eigendlich verzichten.

Habt ihr einen Tipp?
 
dubbel

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Blues-Opa

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>>> 2 Gitarren? Wenn ja, da hilft nur, das die Gitarre, die kein Solo macht, ( auch andere Instrumente), leiser gespielt wird.

So ist es.
MIT einander spielen, nicht gegen einander ...
Sich wechselseitig die Bälle zuspielen, so wie es das jeweilige Stück erfordert.
 
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Frank-vt

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Jup, da muss der eine schon auf den anderen Rücksicht nehmen. Wenn eine unserer Sängerinnen singt, spiele ich auch dezenter, als zu meiner eigenen Begleitung.
Ev auch mal anderes Plek probieren, aber das bringt meines Erachtens nicht sooo viel.
 
F

fpmusic22

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Wahr, aber sehr schwer einzuhalten: Nur so laut spielen, dass man den anderen hören kann. (Alte Bluegrass Session Weisheit)
 
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nasi_goreng

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Wie schon oben geschrieben müssen die Soli und die zugehörige Begleitung so gespielt werden, dass sie sich gegenseitig Raum lassen z. B. Soli vorwiegend auf den Diskantsaiten und die Begleitung auf den Bassaiten.
 
R

rw

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Ev auch mal anderes Plek probieren, aber das bringt meines Erachtens nicht sooo viel.
Jedenfalls nicht an max. Lautstärke, aber teilweise klingen die Plektren bei geringer Lautstärke deutlich verschieden.

Übrigens ist es auch bei Verstärkereinsatz meist sinnvoll, leiser zu spielen, statt den Amp aufzudrehen...
Wahr, aber sehr schwer einzuhalten: Nur so laut spielen, dass man den anderen hören kann. (Alte Bluegrass Session Weisheit).
Ach, das ist eigentlich eine Weisheit aller Ensemblemusik...
 
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Uwe G

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...soli, solo oder gebohhhhren😱man möge den Rechtschreibfehler dem Wörterverfollständigungsautomatikbuttontabletfunktion verzeihen.

Ja wir sind zu zweit, entsprschend den C.verordnungen geschuldet.

Das leiser spielen funktiomiert die ersten vier Takte. Ich habe meinem Kumpel schon mit Gläsergummi gedroht. 😎

Was denkt ihr über Saiten mit ev. dünnerem Durchmesser?
Wäre auch Vorteil beim Saitenziehen.
 
Frank-vt

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Dünnere Saiten klingen auch dünner, das dürfte hinsichtlich Lautstärke gar nichts bringen. Hier hilft nur konsequente Erziehung. Wenn er zu laut wird, immer sofort abbrechen, auch wenn das nervt. Das ist ja nun wirklich nicht schwer, in unterschiedlicher Intensität zu spielen. Meine Fähigkeiten an der Gitarre sind sicherlich stark limitiert, aber das kriege selbst ich hin.
Es gibt ja Schlagzeuger, die denken das nur laut auch gut ist. Aber vlt auch Gitarristen...?
Ansonsten anderen Partner suchen. Macht ja so keinen Spaß
 
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OckhamsRazor

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Option 1: Unterschied über die Klangfarbe regulieren, d.h. Sologitarre mit dickerem Plektrum, relativ fest gehalten (betont Grundfrequenz, daher in der Wahrnehmung lauter), Begleitung mit dünnerem Plektrum und lockerer Haltung (schwächt Grundfrequenz, betont höhere Obertöne).

Option 2 : Textur ändern, d.h. Begleitung klanglich ausdünnen, besser sogar Zupfen. Unbedingt bei der Wahl der Akkordgriffe darauf achten, dass Solo und Akkord nicht im gleichen Register liegen (Solo in tiefen Lagen = Akkorde in hohen Lagen und umgekehrt).
 
Uwe G

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Dünnere Saiten klingen auch dünner, das dürfte hinsichtlich Lautstärke gar nichts bringen. Hier hilft nur konsequente Erziehung. Wenn er zu laut wird, immer sofort abbrechen, auch wenn das nervt. Das ist ja nun wirklich nicht schwer, in unterschiedlicher Intensität zu spielen. Meine Fähigkeiten an der Gitarre sind sicherlich stark limitiert, aber das kriege selbst ich hin.
Es gibt ja Schlagzeuger, die denken das nur laut auch gut ist. Aber vlt auch Gitarristen...?
Ansonsten anderen Partner suchen. Macht ja so keinen Spaß
...nee trennen werde ich mich da nicht so schnell, ist ja ei pfunz Typ.

Option 1: Unterschied über die Klangfarbe regulieren, d.h. Sologitarre mit dickerem Plektrum, relativ fest gehalten (betont Grundfrequenz, daher in der Wahrnehmung lauter), Begleitung mit dünnerem Plektrum und lockerer Haltung (schwächt Grundfrequenz, betont höhere Obertöne).

Option 2 : Textur ändern, d.h. Begleitung klanglich ausdünnen, besser sogar Zupfen. Unbedingt bei der Wahl der Akkordgriffe darauf achten, dass Solo und Akkord nicht im gleichen Register liegen (Solo in tiefen Lagen = Akkorde in hohen Lagen und umgekehrt).
Option 1, habe Jazz 3 Plek, also relativ hart.
Option 2, song a: Wagon Wheel Bekleitung 2. Bund ddur, edur, f#m, Solo und Impovision f# Phentatonik geht ganz gut, da nur Akord ein Abschlag pro Takt.

Hotel Calofornia hm, f#7,adur...usw. Stanard , solo 7-12 Bund geht garnicht.

Knockin on havens door auch nicht......
 
OldRocker

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Eine gewohnte "Band Struktur-/Arbeitsweise" ist eben nicht sooo einfach in ein kleines Akustik Ensemble umzuswitchen, die Erfahrung habe ich oft gemacht. Ich hatte früher n Cafe mit kleiner Bühne, da wurde oft (akustisch) gejamt, zwar meist eingestöpselt, aber dezent. Schon da fiel mir immer wieder auf, dass Gitarristen je mehr sie sonst in Rockbands unterwegs waren für solche Sessions oft weniger geeignet waren, weil sie dazu neigten die/den anderen wegzudrücken....oft durch Lautstärke, auch durch Rumfiedeln, Räume dicht machen.
Faktoren wie "Raum-Geben", "auf die anderen Hören" usw. haben in einer Akustikbesetzung noch mal ganz andere und vorallem eine viel wichtigere Funktion, da sie eben nicht durch nen Fußschalter oder n Volumepoti definiert werden, sondern durch eine organische Einfügung in die Bandsituation in quasi jeder Sekunde.

Gruß,
Bernie
 
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Das leiser spielen funktiomiert die ersten vier Takte. Ich habe meinem Kumpel schon mit Gläsergummi gedroht.
Vielleicht hilft ja der alte Taschentuchtip zum leise spielen. Ein Taschentuch (Tempo) gerollt und unter den Saiten geschoben, nah an der Brücke und nach vorne gezogen soweit es nötig ist. Machen ja manch auch die leise mit Akustik üben wollen.
 
Michi_HH

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Ich würde es schade finden, wenn Dein Kumpel/Kollege Dich dazu zwingt, Geld auszugeben - aber sind Eure Intstrumente sehr unterschiedlich laut? Ne D28 gegen eine laminierte Washburn 12fret-Parlour ist natürlich auch mit viel Rücksicht schwerer auszubalancieren, als zwei gleichartige Instrumente.

Falls das nicht der Fall ist, würde ich den Handlungsbedarf nicht bei Dir sehen, sondern bei Deinem Duo-Partner. Auch wenn es nicht leicht sein wird, ihm das zu erklären :)
 
Uwe G

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....:):):):)Der Olli ist Stahlbetonbauer kein Witz, ich werde wahrscheinlich verstärken müssen.
 
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saitentsauber

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Ist doch Coronazeit; die Lösung ist die soziale Distanz: er soll im Flur, im Nebenraum oder auf der anderen Seite des geöffneten Fensters spielen. Jedenfalls so lange, bis er gelernt hat, im selben Raum sozial verträglich zu spielen. Zur Belohnung darf er dann wieder rein. (y)

Hier ist gut zu sehen, wie Zusammenspiel sogar mit einem Banjo funktionieren kann:


Böse Zungen könnten vermuten, dem Banjospieler sei angedroht worden, er müsse raus, wenn er zu laut ist. Ganz raus (ist auf einem Kreuzfahrtschiff....).
 
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mynodeus

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Zur Not Reststrokes lernen, bringt im Gypsy-Style mehr Lautstärke.
Denke aber auch da hat eher der Mitstreiter sich anzupassen.
Der Gypsy-Swing ist auch ein gutes Beispiel, wie ein Solist auf der Akustik-Gitarre zusammen mit Rhythmusgitarre und anderen Instrumenten überhaupt funktionieren kann.
Da spielt die Rhythmusgitarre nur kurze Akkorde (la pompe) und lässt der Lead-Gitarre damit genug Raum.
Und der Solist spielt eben mit Reststrokes und hat ein auf einen kurzen, lauten, schneidenden Klang getrimmtes Instrument.
 
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