Keep them coming! - Solo LP - Instrumental, Rock, Akustik

von Redti, 24.04.16.

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  1. Redti

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    Erstellt: 24.04.16   #1
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    Hi!
    Ich darf euch, nicht ganz ohne Stolz, hier meine erste Solo-LP „Keep them coming!“ vorstellen. Es handelt sich dabei um eine Instrumental-CD und beinhaltet neben Rocknummern auch drei Songs mit Akustikgitarre.

    https://redti.bandcamp.com/


    Über mich
    Mein Name ist Matthias Redtenbacher und die CD läuft unter dem Namen Redti, meinem Spitznamen seit frühester Kindheit. Ich wohne in der schönen, kleine Stadt Graz, die an den südlichen Ausläufern der Alpen, in der Steiermark, Österreich liegt. Ich selbst bin 28 Jahre alt und spiele Gitarre seit meinem 14ten Lebensjahr. Mein Vater spielt „Lagerfeuergitarre“ und von ihm habe ich die ersten Akkorde gelernt. Den Rest habe ich mir über die Jahre autodidaktisch beigebracht, wobei meine Stärke sicher nicht im konsequenten Üben liegt sondern darin, dass ich einfach gerne und oft die Gitarre in die Hand nehme und viel spiele.

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    Einflüsse

    Meine musikalischen Wurzeln liegen unüberhörbar im Rock-Bereich. Von meinem Vater habe ich die Liebe zu Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin und Pink Floyd mitbekommen. Natürlich entwickelt sich der eigene Musikgeschmack auch weiter und so bin ich über Metallica und Iron Maiden irgendwann in den härteren Gefilden (z.B.: In Flames, As I Lay Dying, Devildriver, Avenged Sevenfold, Killswitch Engage, Opeth) gelandet. In den letzten Jahren habe ich mich dann unter anderem aber auch wieder auf „ruhigere“ Musik besinnt und z.B.: die Dire Straits, Stevie Ray Vaughn, John Mayer oder die Winery Dogs lieb gewonnen.
    Neben den Bands mit den Stromgitarren interessiere ich mich außerdem seit einigen Jahren für Fingerstyle Gitarristen. Meine großen Idole sind hierbei Tommy Emmanuel (den ich schon zwei Mal sehen und einmal treffen durfte) sowie der aus Österreich kommende Gitarrist Thomas Leeb (bei dessen Konzerten ich bereits viermal das Vergnügen hatte).
    Außer der Gitarrenmusik kommt auch ab und zu klassische Musik auf den Teller (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ). Seit meiner Jugend bin ich von diversen Soundtracks fasziniert und in den letzten Jahren ertappe ich mich auch immer wieder eine Bach oder Händel-Platte aufzulegen.

    Entstehung und Produktion
    Die LP ist innerhalb des letzten Jahres neben dem Job und meiner Coverband entstanden (www.crossout.at). Ende des Jahres 2014 habe ich mir Studiomonitore gegönnt und angefangen mich intensiver mit dem Thema Recording auseinanderzusetzen. Ich habe einige Songideen aufgenommen, viel an deren Mix geschraubt und so einiges dazugelernt. Die Idee für die Solo-LP kam durch die damals vorhandenen Songideen und daher, dass ich schon immer mal etwas Eigenes machen wollte.
    Die LP ist gänzlich in meinem Homestudio entstanden. Zur Verfügung hatte ich ein älteres Audiointerface von Tascam (US-122L), Studiomonitore von dem italienischen Hersteller Soundsation (Clarity 8a) sowie ein Masterkeyboard von CME (M-Key). Recordet und gemixt wurde alles in Cubase Artist 8.
    Das Schlagzeug ist aufgrund des enormen Aufwands und der damit verbundenen Kosten mit Steven Slate Drums gesampelt.
    Folgende Gitarren sind auf den Aufnahmen zu hören: Gibson Les Paul Custom, Gibson Les Paul Studio, Fender American Telecaster, Cole Clark Fat Lady 2, Gibson J-100.

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    Ebenfalls auf dem Bild zu sehen ist der verwendete Cimar Bass der meines Wissens aus den 70igern stammt. Den habe ich 2014 von einem lieben Freund geschenkt bekommen, da die Elektronik Müll war wurde diese sofort ausgetauscht. Im Moment werkelt dort ein einzelner Jackson Pickup. Sicher nicht ideal, weshalb hier in nächster Zeit neue PUs geplant sind.
    Alle E-Gitarren und der Bass wurden direkt in das Interface gespielt. Die Ampsounds wurden dabei mit dem Programm S-Gear von Scuffham Amps erzeugt. Die Boxensimulationen stammen von Wall of Sounds von Tow Notes. Hier wurden vor allem die IRs vom 4x12 Mesa Cabinet mit V30 Speakern und teilweise das BritVint Cabinet (wahrscheinlich ein Marshall Cab?) sowie eine kleinere 1x12er Box verwendet. Die Bass-Sounds wurden mit Guitar Rig 5 verarbeitet und sind eine Mischung aus einem reinem DI-Sound sowie dem Bass Pro Amp und einer simulierten 8x10er Box.
    Die Akustikgitarren wurden direkt eingespielt und gleichzeitig mit einem Shure SM58 abgenommen, wobei im Mix letzteres überwiegt.
    Die Hammond Orgel entstammt dem ORGANized trio-, das Orechster dem DSK Overture-Plugin. Alle weiteren Sounds sind mit den Cubaseeigenen Plugins entstanden.
    Einen Großteil meiner investierten Zeit ist sicherlich für den Mix und das Mastering verwendet worden. Beides war absolutes Neuland für mich. Besonders schwierig war neben dem Gitarrensound das Low-End, also Bassdrum und Bass einigermaßen gut hinzubekommen. Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass Mix als auch Master bei weitem nicht perfekt sind und dass da noch einiges möglich wäre, wenn man diesen Part an ein Studio ausgelagert hätte. Neben meinem akustisch unbehandelten Musikzimmer fehlt es mir natürlich an der Erfahrung. Trotzdem habe ich einiges dazugelernt und das möchte ich natürlich nicht missen. Zwar sind teilweise die Nerven blank gelegen aber im Großen und Ganzen hat mir auch dieser Prozess Spaß gemacht.

    Musikstil

    Grundsätzlich handelt es sich bei „Keep them coming!“ um eine Instrumental-LP. Die meisten Songs würde ich in die härtere Rockschiene einordnen. In „Caught in Quicksand und im Titelsong „Keep them coming!“ findet man vielleicht auch ein paar Soundtrackelemente. Außerdem sind zwei Stücke Solo-Akustikgitarrensongs und ein weiterer ist ein Akustiksong mit zusätzlichen Instrumenten.

    Probleme

    Angeregt durch die Veröffentlichung von Timm Markgraf (@Paddy Paddeleck, hier die Vorstellung seiner EP: https://www.musiker-board.de/threads/meine-erste-ep.634692/ ) und seine Schilderung habe ich mich gezwungenermaßen mit dem Thema Musikrecht auseinandergesetzt, da ich ein ähnliches Problem hatte. Ich habe einen Song aufgenommen dessen Grundlage ein Backingtrack von Youtube war über den ich sehr oft und gern gespielt habe. Ich habe mir die Instrumente herausgehört und diese neue aufgenommen. Schließlich musste ich feststellen, dass der Song nicht dem Youtube-User gehört, der ihn veröffentlicht hat. Er wurde von Michael Burks (Homepage) geschrieben und weist Gesang auf, den ich weggelassen und ein Instrumental mit eigener Melodie dazu gemacht habe. Somit gilt dies laut Musikrecht also nicht als Cover sondern als Neuinterpretation und dazu braucht man das Einverständnis des Urhebers. Ich wollte also direkt mit Michael Burks in Kontakt treten, doch er ist tragischer weise im Jahr 2012 bereits verstorben. Ich hab dann auf seiner Homepage seinen Kontakt für Publicity gefunden und mit bin mit „Alligator Records“ in Kontakt getreten. Gott sei Dank hatte ich mehr Glück als Timm und mir wurde gestattet eine kleine Anzahl von CDs pressen zu lassen. Außerdem behandeln sie meine Version als Cover. Um mir Probleme zu ersparen ist der Song „Empty Promises“ daher nur auf der physikalischen Kopie zu bekommen und die gibt es zum Selbstkostenpreis.

    Design

    Neben dem Hobby Musik ist das Fotografieren ein Hobby meiner Lebensgefährtin und mir. Sie ist auch für das Foto von mir verantwortlich. Das Design haben wir, aufbauend auf das Foto zusammen erstellt. Ein großer Teil des ansonsten absichtlich schlicht gehaltenen Designs basiert auf dem Logo. Mit etwas Fantasie lässt sich mein Name „Redti“ lesen. So sieht die CD tatsächlich aus:






    Ich hoffe ich konnte euch einen kurzen Einblick in die Entstehung von „Keep them coming!“ geben und wünsche euch viel Spaß beim Hören (https://redti.bandcamp.com/) !
    Grüße
    Redti


     
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