trichtersoft
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Auf der Suche nach einem kompakten MultiFX für E-Gitarre zum üben, bin ich auf das Mooer Prime P1 gestoßen. Im Angebot (69 statt 89 Euro) beim großen T, kann man da auch nicht viel falsch machen. Hier ein kurzes Review dazu:


Das Prime P1 kommt in einem kleinen Etui, das bequem in den Rucksack oder Gitarrenkoffer passt (Plektrum for scale
). Das Etui enthält auch noch ein Ladekabel (USB-C) und hat genug Platz für ein paar Plektren. Das Gerät selbst ist überraschend klein und leicht. An der Oberseite sind Input für Gitarre (6,3 mm Klinke), Output (ebenfalls 6,3 mm Klinke) und ein Kopfhöreranschluss (3,5 mm). An der Seite ist ein USB-C Eingang für Aufnahmen und Ladestecker. Ansonsten hat das P1 genau einen großen Knopf. Langer Druck schaltet ein bzw aus. Kurzer Druck schaltet zwischen insgesamt 4 Sounds durch. Drehen ändert die Lautstärke.





Um das volle Potential des Geräts zu nutzen, braucht man aber ein Smartphone mit der Mooer Prime App. Diese erkennt das P1 per Bluetooth. Dann hat man Zugriff auf sämtliche Effekte, Speicherplätze und kann sich eigene Sounds basteln, wofür eine Kette aus mehreren Slots (Dynamik, Amp, Cab, Distortion, Modulation, Delay, Reverb) zur Verfügung steht. In jeder Kategorie gibt es mehrere Effekte mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Die voreingestellten Sounds reichen aber allemal zum Üben aus. Weitere Sounds können nach Registrierung in der Cloud geladen werden. Das habe ich allerdings nicht getan. Das P1 funktioniert ansonsten auch ohne Cloud-Anbindung.
Desweiteren gibt es eine Reihe von nützlichen Tools. Neben dem obligatorischen Stimmgerät auch noch ein Metronom, ein (sehr simpler) Drumcomputer, sowie einen Looper.
Das P1 kann auch mit einem Mooer Footswitch (kabellos) gekoppelt werden, sodass Looper und Effekte einfacher geschaltet werden können.
Zusätzlich wird das P1 vom Smartphone als Bluetooth-Speaker erkannt und erlaubt so direkt backing tracks zu streamen.
Nach Lieferung habe ich das P1 einmal aufgeladen und anschließend im Laufe der Woche über 3 Stunden genutzt ohne nochmals aufzuladen. Die in der Werbung versprochenen 4,5 h Spieldauer sind also realistisch.
Hier ein paar Beispiele:
Clean
Crunch
Higain
Lead (Preset EmotionalSolo)
Cloud-Anbindung ist optional.
Einen echten Amp oder "großes" MultiFX ersetzt das P1 nicht. Das ist bei dem Preis aber auch nicht zu erwarten.
Hardware


Das Prime P1 kommt in einem kleinen Etui, das bequem in den Rucksack oder Gitarrenkoffer passt (Plektrum for scale
App





Um das volle Potential des Geräts zu nutzen, braucht man aber ein Smartphone mit der Mooer Prime App. Diese erkennt das P1 per Bluetooth. Dann hat man Zugriff auf sämtliche Effekte, Speicherplätze und kann sich eigene Sounds basteln, wofür eine Kette aus mehreren Slots (Dynamik, Amp, Cab, Distortion, Modulation, Delay, Reverb) zur Verfügung steht. In jeder Kategorie gibt es mehrere Effekte mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Die voreingestellten Sounds reichen aber allemal zum Üben aus. Weitere Sounds können nach Registrierung in der Cloud geladen werden. Das habe ich allerdings nicht getan. Das P1 funktioniert ansonsten auch ohne Cloud-Anbindung.
Desweiteren gibt es eine Reihe von nützlichen Tools. Neben dem obligatorischen Stimmgerät auch noch ein Metronom, ein (sehr simpler) Drumcomputer, sowie einen Looper.
Das P1 kann auch mit einem Mooer Footswitch (kabellos) gekoppelt werden, sodass Looper und Effekte einfacher geschaltet werden können.
Zusätzlich wird das P1 vom Smartphone als Bluetooth-Speaker erkannt und erlaubt so direkt backing tracks zu streamen.
Nach Lieferung habe ich das P1 einmal aufgeladen und anschließend im Laufe der Woche über 3 Stunden genutzt ohne nochmals aufzuladen. Die in der Werbung versprochenen 4,5 h Spieldauer sind also realistisch.
Sound
Der Sound ist für den Preis absolut Spitze. Im direkten Vergleich mit meinem Line6 PodGo finde ich die Crunch und Higain Sounds etwas kratzig, aber immer noch absolut brauchbar.Hier ein paar Beispiele:
Clean
Crunch
Higain
Lead (Preset EmotionalSolo)
Fazit
Für die regelmäßige Übungsroutine auf dem Wohnzimmersofa ist das P1 eine richtig praktische Erfindung. Kopfhörer rein und losspielen. Alle wichtigen Helferlein (Tuner, Metronom, backing track streaming) sind mit an Bord und ein Smartphone hat heutzutage sowieso jeder dabei.Cloud-Anbindung ist optional.
Einen echten Amp oder "großes" MultiFX ersetzt das P1 nicht. Das ist bei dem Preis aber auch nicht zu erwarten.