[Effekt] Musikding Volumenschalter DIY-Kit

von Stephan 1234, 23.07.20.

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  1. Stephan 1234

    Stephan 1234 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.20   #1
    Musikding – Volumenschalter (Review)

    P_20200723_144836.jpg

    Nachdem ich ende letzten Jahre beschlossen habe ich will auch mal mit so kleinen Elektrobausätzen anfangen hab ich im Board und im Netz etwas gestöbert. Schließlich bin ich auf Musikding.de gestoßen. Ich hab mich als erste Bausätze für den „Volumenschalter“ und den „Lineal Booster“ entschieden. Um den Volumenschalter soll es heute hier gehen. Beim Volumenschalter handelt es sich um einen einfachen Schalter, bei dem per Knopfdruck das Volumen der Gitarre reduziert bzw. die Reduzierung aufgehoben werden kann. Das Ganze in einem Alupedalgehäuse. Das ist wohl der einfachste Bausatz auf der Seite. Ich möchte aber erwähnen, ich hab schon Löterfahrung, hab mir schließlich einen Teil der Verkabelung in meinem Studio gelötet und auch schon Kleinigkeiten und Buchsen in Geräten getauscht. Dennoch wollte ich mal mit dem einfachsten anfangen, um in das ganze Pedalbauzeug rein zu kommen. Nach ca. 3 oder 4 Tagen kam das Paket von Musikding an, alles drinnen, was ich bestellt habe und die ganzen Einzelteile waren auch gut sortiert und beschriftet, das Gehäuse, das ich für den Volumenschalter mitbestellt hatte war ungebohrt (hab ich so bestellt, hätte es auch gebohrt bestellen können).

    Zusammenbauen:
    Also, angefangen, Gehäuse gebohrt, geschliffen, eine schicht Klarlack, von Hand mit Lackstiften beschriftet und 4 Schichten Klarlack drüber und schon konnte es mit dem Löten losgehen. Als Lack hab ich einen normalen Autolack, also 2-Komponenten-Lack verwendet, damit´s etwas Kratzer resistenter wird, allerdings hab ich´s geschafft schon einen Kratzer auf einer Seite rein zubekommen.
    Alles einfach nach Anleitung zusammen löten, und ab dem richtigen Moment anfangen, dass im Gehäuse zu machen… mir ist nach dem anlöten des DC eingangs aufgefallen, dass der wohl zuerst ins Gehäuse gesollt hätte…. Insgesamt war das ganze zusammenbauen in entspannten 45 min erledigt, hätte mit mehr Konzentration und ohne den Fehler mit der Buchse wahrscheinlich auch in unter 30 min geklappt.
    P_20191114_145518_1.jpg DSC_0477_Moment.jpg innenleben.JPG

    Funktionstest:
    Ich hab ganz am Anfang schnell, die ganzen Komponenten mit einem Multimeter auf Funktion geprüft/ durchgemessen um mir bei dem einfachen Ding Messungen am Ende zu ersparen (unter der Voraussetzung, dass ich nichts zutodelöte und der Schaltplan passt). Ich hab das Teil erst mal an den Strom angeschlossen (9V-Baterie) um zu sehen, ob die LED geht und es schaltet, als das geklappt hat, hab ich eine Gitarre angesteckt und war so mutig das Teil gleich vor den Amp zu hängen. Ich hab die Version für vor den Amp gekauft und nicht die für den FX-Eingang am Amp, hier gibt es je nach Verwendungsweise Unterschiede.
    Der Schalter macht das, was er soll damit bin ich zufrieden, es lässt sich zwischen zwei Volumen umschalten. Ich nutze ihn hauptsächlich um meine Akustikgitarre auf der Bühne zu Muten. Dafür ist er zwar nicht gänzlich gedacht, jedoch funktioniert das soweit, dass ich keine Rückkopplungen über die Gitarre mehr bekomme ohne am Pult was machen zu müssen. Aber auch an der E-Gitarre zum Wechsel von Lautstärken innerhalb eines Songs funktioniert er, beim Bedienen kann man den Knopfdruck akustisch hören, aber es gibt kein Geräusch im Signal.

    Fazit:

    Passt alles, toller Bausatz, hat Spaß gemacht, war leicht umzusetzen und das für 8,50€ plus Gehäuse und Potiknöpfe. Was will man mehr, ich werde auf jeden Fall noch mehr Bausätze bei Musikding kaufen. Es macht einfach Spaß. Wenn gewünscht schreibe ich auch noch was zu dem Booster.
    P_20200723_144806.jpg P_20200723_144811.jpg P_20200723_144823.jpg P_20200723_144836.jpg

    Bei Fragen gilt, wie immer, einfach her damit.
     
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  2. DerThorsten

    DerThorsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #2
    Basteln ist super.
    Für das nächste mal wären kürzere Litzen super, um Störgeräusche zu minimieren. Und nein, Du willst nicht sehen, wie meine ersten selbstgebauten Effekte von innen aussehen....
     
  3. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #3
    ja, ich hab lang überlegt, ob ich die Dinger abschneide, bei den nächsten werde ich das aber auf alle fälle machen.
     
  4. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #4
    Schöner Bericht gerade für Leute, die sich noch nicht an sowas gewagt haben. :great:

    Ich persönlich hätte mir Lackierung und Beschriftung in dem Fall lieber gespart (die Funktion erschließt sich ja ziemlich schnell) und lieber auf eine saubere Verlegung der Kabel geachtet (nicht nur kürzere Kabel). Dafür ist dieses Einfachstpedal prädestiniert.

    Waren bei den Buchsen nicht je zwei Muttern dabei? Normalerweise kann man die Buchsen damit so einbauen, dass sie nicht so weit herausstehen.

    Gruß,
    glombi
     
  5. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #5
    War zuerst auch anders beschriftet, grau Lackiert und dann mit Transferfolie die Beschriftung drauf, aber das hat sich irgendwie nicht mit meinem Klarlack vertragen.... das war dann so die schnellste und einfachste Lösung ;) Dass meine Handschrift nicht die schönste ist, ist mir bewusst.

    Es war nur eine Mutter pro Buchse dabei, ich könnte natürlich noch Plastikunterlegscheiben drunter packen, da hätte ich genug da. aber mich störts eigentlich nicht.

    Das mit der sauberen Verlegung hat nicht mehr so ganz funktioniert,, da ich ja das ganze vor lauter Unachtsamkeit außerhalb des Gehäuses zusammengelötet habe... Normal achte ich sehr penibel auf saubere Kabelverlegung, solltest meinen PC sehen ;)
     
  6. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #6
    kleiner tip : .... planung ist alles ! ;)

    .... am anfang ist es schwer , selbst so einfache sachen wirklich zu übersehen .... die erfahrung machts dann .

    du kannst zb das poti ausserhalb verdrahten und dann eben im gehäuse fertig löten .... auch bei der positionierung der bauteile , bissi guggen , ob man nicht ein wenig luft mehr einplant , um platz zum löten zu haben .

    ... weiter so :great:
     
  7. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #7
    Die Löcher hab ich nach der Vorlage des gebohrten Gehäuses für den Lineal Booster gebohrt, würde inzwischen aber Input und Output in der höhe versetzen.

    Das durfte ich ja lernen ;)
     
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  8. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #8
    .... das wäre glaub auch praktischer , wenn man sich ein board baut ..... die stecker sind dann versetzt und die döskes können dichter zusammen ..... hmmm , gabs da nicht son doppel klinkenstecker der dann die treter verbindet ??????
     
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  9. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #9
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  10. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #10
    jepp .... ich meine aber , das es die auch mit versatz gibt ...... das wäre dann besser , wenn die döskes auch mal verkabelt werden , wegens platz .

    der versatz des steckers wäre dann automatisch der versatz auch für die eingangs ausgangs buchsen ;) ...... so plant man das " ordentliche " einfach schon mit ein ;) .

    wegens beschriftung :

    es gibt auch aufreibe buchstaben und zahlen , damit mach ich zb frontplatten

    IMG_8188.JPG
    ( nur der untere teil , oben ist original )
     
  11. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #11
    Ich hatte bisher auch schon, aber mit dem Klarlack haben sich blasen geworfen. Und dann hatte ich keinen Bock mehr....
     
  12. Bass_Zicke

    Bass_Zicke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #12
    ... mußt schauen , das vorher fettfrei ist .... ich weiß , ist doof dann noch die buchstaben aufzutragen , aber geht .

    dann machste das gehäuse ein wenig warm ..... föhn reicht , und dann erstmal mit abstand vorsichtig einnebeln .... antrocknen lassen und nächste schicht ..... zwischendurch immer mit dem föhn etwas auf temperatur halten .

    ..... gibt aber auch spraydosen , die sind einfach scheixxe .
     
  13. Stephan 1234

    Stephan 1234 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.20   #13
    Ist ja nicht, das erste Mal, dass ich was lackiere... Wir haben in der Schreinerei meines Vaters nen abgesaugten Lackierraum...
    Da hat sich irgendwas nicht vertragen, kann auch der graue Acryllack gewesen sein.
     
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