(Effekt) Tech 21 Boost D.L.A

von theogonia, 23.07.10.

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  1. theogonia

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    Erstellt: 23.07.10   #1
    So jeder will eins, braucht eins oder besitzt eins...
    das delay

    so wurde es auch bei mir zeit von punkt 1 zu punkt 3 zu kommen.

    also mal die nahegelegenen musikläden angesteuert und alles was mir unter die finger kam getestet.

    gute sachen dabei, aber irgendetwas hat immer gefehlt...

    dann im weiten i-net auf das tech 21 boost d.l.a gestoßen. fein, das spricht an.
    dank youtube mal erste eindrücke gesammelt- cool das test ich doch mal.

    3 tage später hat mit der nette postmann dann das kleine paket überreicht.
    so weit so gut.

    das delay kommt in einer edlen schwarzen tech 21 metalldose.
    dabei sind ne bedienungsanleitung und n tech 21 aufkleber.

    das delay selber wiegt leichte 325 gramm, ist 9,5 cm breit und 12 cm hoch.
    golden lackiert mit schwarzer aufschrift, 6 schwarze, leicht gängige drehregler 2 kleine schalter und 2 taster 1 in und 1 out buchse, 1 rote led.

    zu den reglern:

    MIX:
    regelt die lautstärke der delays zum gitarrensignal.
    auf 12 uhr sind die delays gleich laut. nach links werden sie leiser. drehen nach recht lauter

    FEEDBACK:
    klar regelt die anzahl der wiederholungen. beim linksanschlag 1 wiederholung, auf 12 uhr sind wir bei ca 10 aber ab der 7. werden sie leiser.
    bei rechtsanschlag: delay...delay...delay...delay...delay...-ich geh mal kaffe machen-...delay...delay
    o.k.

    TONE:
    jetzt wirds interessant. bei rechtsanschlag haben wir die delays identisch zum eingangssignal 1:1 schön saubere wiederholungen die in richtung digitales delay gehen.
    dreht man den toneregler in richtung links dreht man die höhen raus. das signal wird dumpfer, wärmer wie bei analogen delays. bei hohem feedback werden sie auch immer dumpfer.
    bei linksanschlag ist schon die erste wiederholung sehr dumpf- cool so bekommt man ein sehr breites spektrum an delaysounds, die klasse klingen:great:

    bei hohem feedback und tone weit aufgerissen bringt man das delay schnell zum osszilieren

    TIME:
    klar. hier regelt man die verzögerungszeit. diese variiert von 30 bis 1000 ms.
    auf 12 uhr hat man 300 ms (habs aber net gestoppt...) ab 1 uhr wirds dann recht schwer genau einzustellen. behelfe mir da lieber mit der tapfunktion
    osszilliert das delay schon kann man hier auch die klassischen helikoptersounds kreieren-fein
    dreht man ihn während des spielens hat man diese schönen pitcheffekte;)

    LEVEL:
    einer der clous:)ne feine sache die die anderen delays nicht zu bieten hatten. ein cleanboost bis zu 9db. im effektloop bleibt der sound auch clean. vor dem amp bläst er gut an. bei mir hängt er im effektloop.
    so hat man auf einem fußtritt gleich den perfekten solosound mit delay parat:great:

    FLUTTER:
    moduliert die leichten temposchwankungen, die bei tapes entstehen. ab 12 uhr eiern diese gewaltig. man bekommt richtig schöne, volle chorussounds heraus
    richtig schöne flächen wow!

    nun kommen wir zu den kleinen druckknöpfen:

    TRAILS:
    wird auch spillover genannt
    aktiviert klingt das delay circa 5 sekunden nach abschalten der delays aus. läßt man schalter gedrückt klingen die delays so lange aus wie man den fuß auf dem schalter hat.

    TRIPLETS:
    dieser funktioniert zusammen mit dem tap tempo.
    ausgeschaltet gibt das delay die feedbacks in 4tel aus. eingeschaltet hat man die schönen drillinge...

    das tap tempo kann auch im bypass eingetappt werden. bei aktivierung hat man das tempo schon drin.
    und kann problemlos während dem spielen geändert werden.

    durch drehen des timereglers kommt man wieder in den zeitbereich des reglers. sonst bleibt man bei wiederbetätigung des delays im taptempo.

    der bypass ist gebuffert. der buffer ist klasse. höhre keinen unterschied wenn das delay in den signalweg geschaltet wird. gut.

    der taptaster und der bypassschalter laufen super leicht.

    alles in allem super einfach zu bedienen.
    um einen kleinen überblick zu bekommen befinden sich einige settings in der anleitung.

    The edge style:
    klar mal n paar u2 songs angespielt. klingt sehr fein.

    rockabilly
    memory man style
    chorus
    lead boost d.l.a.

    geben einen groben überblickwas das teil alles leistet
    klanglich alles tip top



    dann letztes we die erste feuerprobe. das delay das erste mal live auf m gig dabei gehabt.
    praktischerweise läuft das delay mit 9 volt. einfach mit den anderen effekten ins powerplant eingesteckt-fertig.
    mit batterie soll die kiste ca 10 stunden laufen.
    also keine speziellen adapter oder ähnliches nötig.

    hatte nen solosound eingestellt. den rest mit tap geregelt. evtl noch kurz den booster raus gedreht fertig.

    alles in allem ein für mich sehr gut durchdachtes live delay das auch hoch hammer klingt bzw sehr flexibel ist.
    mit der boostfunktion spare ich mir sogar noch platz auf m board, habe solosound mit 1 tritt der booster kann gehen.

    einzige kleine mankos:

    -ne 2. led für´s taptempo wär net schlecht gewesen
    -nur 1 ausgang. kann also net stereo mit 2 amps betrieben werden. brauch ich aber eh net:rolleyes:

    fazit. hat seinen festen platz auf m board

    da ich leider keine soundfiles aufnehmen kann hier n paar coole videos zum delay

    http://www.youtube.com/watch?v=UX656oviAQw&translated=1

    http://www.youtube.com/watch?v=FQGYPBu5lP8&feature=related

    das ganze gibts auch n fuffi billiger, wenn man die tapfunktion net braucht
     

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  2. iamomega

    iamomega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.11   #2
    Hallo theogonia,
    könntest Du bitte auch schreiben, mit welchem Setup Du den DLA verwendest? Ich will das Ding in die Effektschleife meines Recto Solo Heads einfügen, allerdings wird der Preamp schon durch einen Screamer geboostet, wodurch ich einen fetten Mesa Sound erreiche, wie ich ihn schon immer haben wollte. Nun soll mittels des DLA die Lautstärke der Soli (samt Delay) zusätzlich angehoben werden und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht schon zuviel des Guten ist. Der interne Mesa-Boost ist bekanntermaßen benutzerunfreundlich...
    Eine andere Frage: habe ich bei einem stark verstärkten Eingang in die Verstärkersektion auch mit einer erkennbar schnelleren Abnutzung der Endstufenröhren zu rechnen? :confused:
    Danke für die Atwort/en
    Gruß
    R.
     
  3. theogonia

    theogonia Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.11   #3
    hi
    iamomega
    ich spiel den boost dla im effetkweg meines marshall 6100. diesen booste ich auch mit einem tubescreamer. mit dem boost dla fahre ich zusätzliche solo lautstärke plus delay. du hebst ja praktisch nur die lautstärke an. der ton bleibt unverändert ( bis auf die lautsrärke).

    für dein vorhaben bietet sich das gerät an. du hast mit einem tritt lautstärke anhebung und delay. ohne den orginalsound zu verändern
     
  4. iamomega

    iamomega Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.11   #4
    Das ist genau das, was ich hören wollte... :great:
    Danke für die rasche Antwort
    Gruß
    R.
     
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