Eignungsprüfung an der HfMT Köln - elektronische Komposition

von pamamatthias, 15.04.12.

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  1. pamamatthias

    pamamatthias Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.12   #1
    Hallo zusammen,
    ich gehe momentan noch aufs Gymnasium, und würde gerne Musik studieren. Da ich in Köln wohne, und die Musikhochschule dort sehr gut sein soll, habe ich mich auf der website ein bisschen umgeschaut. Der Studiengang elektronische Komposition interessiert mich besonders. Zu meinen musikalischen Vorkenntnissen: Ich spiele seit ca 10 Jahren Klavier, seit 2 Jahren E-Bass, und fange jetzt vielleicht noch mit Gitarre an. Da ich nicht gerne Lieder auswendig lerne und nachspiele, setze ich mich meistens ans Klavier und improvisiere, daraus entstehen dann auch eigene Kompositionen, die ich mit Logic am Computer ausarbeite. In der Theorie kenne ich mich auch sehr gut aus, momentan ist mein Ziel daraus einen besseren praktischen nutzen zu ziehen. Noten lesen: ist nicht meine Stärke. Ich erkenne die zusammenhänge etc. bin aber nicht unbedingt schnell im Lesen, kann nur sehr einfache Lieder direkt vom Blatt abspielen.
    Danke wenn ihr bis hierhin gelesen habt! ;)
    Jetzt zur eigentlichen Frage: Wie genau sieht die Aufnahmeprüfung aus? Mir geht es dabei nicht unbedingt um die Inhalte, sondern eher um den Ablauf. Ich hab mich schon auf der website der hfmt umgesehen. Wenn jemand von euch selbst musik studiert hat, wäre natürlich perfekt...
    vielen Dank im voraus,
    pamamatthias



    hier der link zum studiengang:http://www.hfmt-koeln.de/studiengaenge/mmus/komposition-elektronische0/elek-eign.html
     
  2. Georg Iper

    Georg Iper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.12   #2
    Hi,

    ich kann Dir leider nicht weiterhelfen, gebe aber mal einen Gedankenanstoß mit:
    Überlege auch sorgfältig, was Du genau nach dem Studium machen möchtest. Klar, Musik ist super geil, doch ob es
    da so tolle und auch toll bezahlte Jobs nach so einem Studium gibt. Wer weiß... Michael Cretu hat Millionen verdient, hat
    u.a. klassisches Klavier studiert und ist dann auf Elektronik (Enigma-Projekt) umgestiegen.
    Aber die andere Möglichkeit könnte auch zutreffen: Man sitzt als Quasi-Praktikant für n Appel und n Ei in einem Magazin,
    schreibt n paar Kritiken, die aufgrund der eigenen Frustration mies und bitter ausfallen und wird vom Verlag gefeuert.
    (tatsächlich passiert im privaten Kreis).

    Denke auch über die Alternative: Hauptstudium Wirtschaftsinformatik / Informatik oder Mathematik oderr BWL mit Nebenfach Musikwissenschaften oder als eines
    der Prüfungsfächer. Die UNI Hamburg hatte das damals noch angeboten. Und was ist der Vorteil? Du hast einen Job, der im Zweifel auch noch
    n attraktives Gehalt bieten könnte. Polemisch ausgedrückt: "Damit könntest Du Dir Instrumente kaufen, wie n fetten Roland Fantom z.B., n Joop-Anzug und
    ne geile Karre" und machst Dir Musik zum Hobby.
    Aber mit Musik kann man immerhin noch wesentlich mehr anfangen als mit Kunst z.B.. Weil Musik nämlich eben keine reine Kunstform ist, wie so manche hier
    das behaupten, sondern einen großen Prozentanteil durch "logische" Deduktion erfassbar ist. (System. Harmonielehre). D.h. man hat in der Musik
    ein echtes Fundament. (ich werde mal für einen Satz Off-Topic: Kunst dagegen oder auch son Schrott wie Design oder son nutzloser Kram führt sofort
    zum Niedriglohn oder gleich zu Harz4. )

    pamamatthias, ich meine es wirklich gut. Mache Dir einfach ein Bild, wie es nach dem Studium aussehen könnte.
    Man wird dann schnell ein 2. David Guetta und macht ma n paar chart-Songs. Mit Verlaub, da versaut Dich sogar ein Musikstudium eher.
    Wir als BWLer wollten auch immer Vorstandsvorsitzender werden, doch leider sind wir Affen in einem Laufrad geblieben, ..
    aber wenigstens besser bezahlte Affen :D
     
  3. Fastel

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    Erstellt: 15.04.12   #3
    @DJ_TGE_MHG

    Was haben 90% deines Beitrags mit dem Thema zu tun?

    @Pamamatthias
    Für solche ein Studium sind vor allem gute Hörproben erforderlich. Du kannst uns ja mal etwas zeigen.
    Wie sieht es wirklich mit der Theorie aus? Generalbass? 4 stimmiger Satz? Verminderter Septakkord über ces? Bei Komposition wird gerne das Wissen um andere Komponisten und Methoden abgefragt.

    Außerdem stehtd a meinen müden augen nach, dass man bereits einen Musikabschluss braucht als Zugangsvorraussetzung?
     
  4. Georg Iper

    Georg Iper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.12   #4
    Wow :D ... Klingt interessant. Darf ich eine dumme Frage stellen. Wo kommt denn der vor?
    Der dürfte doch nur in einem Werk vorkommen, welches irgendwann nach Ges-Dur modelliert / es moll modelliert und dann
    nach z.B., c-moll, ... ääähh hier deses-moll aufgelöst wird. :gruebel:
    Es ist ja praktisch h-sept-vermindert, richtig?

    Mein Wissen hat Grenzen, wie ich ja auch ohne Schande zugeben darf. Könntest Du trotz OT, das mal erleutern, wo sowas vorkommt?
    Also in Haydns- und Beethovens Sonaten eher weniger, ... bei Lizst... auch nicht so viel... Wo denn eigentlich?
     
  5. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.04.12   #5
    Wie du richtig erkennst, hätte so ein Akkord nur in recht absurden harmonischen Gefilden Sinn, aber theoretisch "gibt" es den Akkord natürlich. Er klingt objektiv wie h-sept-vermindert, das hilft dir aber auch nicht weiter, man kann einfach so denken: ein c-vermindert-sept mit einem b (mehr) vor jeder Note, dann ist das keine Hexerei :nix:
     
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  6. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.04.12   #6
    In den Prüfungen geht es nunmal darum rein theoretische Fragestellungen anzugehen. Die wollen ja Fehler provozieren. Da heißt es dann "bilden Sie die doppelt verminderte Quinte über und unter Cis!". ;) :D
    Ich habe hier ein Haydn (also eher altmodische Klassik) Quartett in Es Dur. Da steht ein Akkord: a e ges ces. Das ist schon n kleiner Hammer.

    Aber wie hoch die Anforderungen im Einzelnen sind musst Du am besten vorher mal rausfinden.
     
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