Ein Entwurf: Tell & Lass "G-man (Part II)"

Cerno
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Hallo zusammen,

anbei ein neuer Entwurf von mir.

Entwurf heißt:
- das Ganze ist noch nicht fertig (da fehlen noch 2 Kapitel)
- es sind noch mehr VST Instrumente enthalten als mir lieb ist (am Ende werden nur ein paar perkussive Elemente und der Chor bleiben). Gitarren und Sax sind bereits echt, die Drums und der Bass in Teilen.

Das Ding ist recht lang und wird noch länger werden. Es soll aber unter 23:31 bleiben, um keine Blasphemie zu betreiben.

Einflüsse sind vermutlich deutlich spürbar. Wobei ich das mal offen lasse, Meinungen wären interessant.

Und natürlich: was haltet ihr von dem Teil? Mal allgemein zur Grundidee, denn natürlich ist das noch nicht wirklich gemixt und gemastert. Vielleicht hat ja noch jemand eine bahnbrechende Idee, was ich damit noch so anstellen könnte.

Ich freue mich über euer Feedback.
 

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  • G-man.mp3
    13,9 MB
Was mir gefällt:
- Cool, dass sich mal jemand an sowas rantraut! Mir geistert ein zusammenhängendes, langes Stück mit thematischer Linie auch schon ewig durch den Kopf, nur war ich bis jetzt einfach zu faul muss ich gestehen...
- Das herrlich schräge Saxophon im ersten Gesangsteil, das mich sehr an Bowies letztes Album erinnert
- Der zweite Gesangsteil ab Minute 8:30 kann die Inspiration des ganzen Stücks wohl am wenigsten verleugnen und kommt den Floyds auch am nächsten
- der totale Stimmungsbreak ab Minute 13:40, wunderschöne Linie und toll arrangiert!

Was ich kritisieren würde:
- die Breaks, besonders der am Anfang sind für mich deutlich zu lang, so geht Spannung verloren und da würde ich definitiv kürzen.
- Wenn dann der "musikalische" Teil einsetzt würde ich einiges an Echo von Stimme und Rhythmusgitarre nehmen um mehr Klarheit zu erreichen. So wirken auch die Teile mit Gesang viel "durcheinanderer" als sie das eigentlich sind. Klar, es soll sphärisch klingn (zumindest unterstelle ich Dir das mal :D ), aber hier wäre für mich weniger mehr.
 
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Danke dir für dein Feedback. Freut mich, dass sich das jemand angetan hat, und auch noch kommentiert.
Ich habe erst einmal überlegt, bevor ich antworte.

Ja, der Anfang ist mit ca 4,5 min sehr lang. Habe überlegt, ob ich das einkürze. Aber ich lasse es, weil der Song ein Leben darstellen soll. Da gab es 2 Möglichkeiten, um den gefühlten Verlauf nachzubilden:
a) es wird immer schneller. Das hat mir aber irgendwie nicht so zugesagt. Daher
b) die einzelnen Abschnitte werden immer kürzer.

Der Song ist eh sehr lang, und strapaziert die Aufnahmefähigkeit unserer Turbo-Weiterklick-Youtuber sowieso über die Maßen. Also pfeif drauf.

Bowie war gar nicht beabsichtigt, aber das kann ich nun wirklich nicht als Beleidigung nehmen :D. Dass neben einer kleinen Orff-Exkursion PF Pate stand, und insbesondere "Echoes", kann ich ja nicht leugnen. Wobei ich betonen möchte "Pate gestanden", ich will mich musikalischen Wurm nun wahrlich nicht mit den Herrschaften vergleichen. Meine beschränkten Fähigkeiten sind mir durchaus bewusst.

Das Echo: mein uraltes Problem. Ich liebe Hall und Echo, und übertreibe das grundsätzlich. Ich versuche mich zu zügeln, wenn ich das final abmische. Deine Unterstellung ist da durchaus korrekt :biggrinB:
By the way, auch so ein Problem bei mir, dass ich immer schon versuche Teile fertig zu stellen, bevor das Ganze im Kasten ist.

Ich hoffe, dass gewisse Dinge klarer werden, wenn ich irgendwann mal zum Ende komme.
 
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Ja, der Anfang ist mit ca 4,5 min sehr lang. Habe überlegt, ob ich das einkürze. Aber ich lasse es, weil der Song ein Leben darstellen soll. Da gab es 2 Möglichkeiten, um den gefühlten Verlauf nachzubilden:
a) es wird immer schneller. Das hat mir aber irgendwie nicht so zugesagt. Daher
b) die einzelnen Abschnitte werden immer kürzer.
Ich muss mich als notorischer Text-Ignorant outen, deshalb danke für die Erklärung. Mit diesem durchaus interessanten Hintergrund macht das wieder ziemlich viel Sinn. Ein nicht ausgesprochener Teil meiner Kritik war, dass mir das lange Intro letztlich zwecklos vorgekommen ist. Das ist also offensichtlich nicht so, daher würde ich die Kritik in dieser Hinsicht zwar nicht völlig zurücknehmen aber sie zumindest relativieren.

Ich finde das Projekt auf jeden Fall interessant und würde mich über Updates hier freuen :)
 
Ich bin mir auch nicht sicher, ob das aus dem Text so hervorgeht. Der ist vermutlich streckenweise recht kryptisch, äh, ich meine interpretierfreudig. :D

Hier mal ein Zwischenstand. Mittlerweile mit fast vollständigem Ersatz der VST Instrumente. Geblieben sind diejenigen, die ich gar nicht ersetzen will: die Chöre und ein paar perkussive Geräusche. Wobei die meiste Percussion auch "echt" ist.

Gegen Ende ist es noch eine ziemliche musikalische Vollkatastrophe, da habe ich ziemlich improvisiert. Bei meinem Taktgefühl klingt das streckenweise noch recht grausig.

Aber es wächst.

Zum Springen zwischen den einzelnen Abschnitten:
00:00 The birth
04:25 The nightmare
08:25 Recovery
09:42 The trip
11:58 The inferno
13:10 The fail
15:10 Resignation
15:59 Autumn
17:23 The funeral

Zum Einsatz kamen:
- ein Millenium Schlagwerk
- E-Gitarren: Epiphone SG, HB Strat, MiM Tele
- A-Gitarren: Epiphone Western, HB 12-String
- Bässe: HB Fretless, Ibanez 5 Saiter
- Thomann TTS180 Tenorsax
- Keyboard Yamaha E453
- Behringer DeepMind6
- Percussion: Tambourin, Ei, Guiro, Claves, Cabasas
außerdem versuchsweise eine alte Blockflöte, die es dann nicht in den Mix geschafft hat.

Man sieht also, alles low budget und den Fähigkeiten des sog. Musikers angemessen.
 

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  • G-man4.mp3
    17 MB
Zuletzt bearbeitet:
Soundmäßig ist der Fortschritt deutlich hörbar, der Klang ist druckvoller und differenzierter als vorher. "Recovery" finde ich diesbezüglich besonders gelungen, der Bass kommt richtig fett und der Gesang sitzt einem, wenn man mit Kopfhörern hört, gefühlt mitten im Kopf :) In "The Nightmare" würde ich dem Gesang noch ein paar Höhen zukommen lassen, um ihn etwas schneidiger zu machen und außer bei "Recovery" auch dem Bass, aber das ist nur mein subjektives Empfinden.
"Resignation" ist richtig cool geworden, das schnalzt und setzt mit seinem eher geradlinigen Arrangement einen guten Kontrast. Highlight: Kopfstimme bei 15:32!
 
Hi Cerno, ich mag eigentlich nicht so lange Lieder und bin auch erst bei knapp 3 Minuten aber der Anfang ist schon interessant,,, aber denk nicht, dass ich mein Nickn. abgebe ;). Also habs jetzt nur auf Lappi gehört und das dauert bestimmt einiges bis ich durchs Lied bin, sorry. Ganz am Anfang hab ich an Filmmusik gedacht und mir so ab 2:22 bis 2:30 irgendwie einen kleinen eintretenden etwas schnelleren Takt (mit was auch immer) erhofft. mal so meine ersten Eindrücke
 
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Hi:hat:

Das Ding ging bisher an mir vorbei, zum Glück bin ich jetzt drauf gestossen. :)

Gefällt mir seeeehr gut. Stark an ältere Pink Floyd Sachen angelehnt, jedoch trotzdem was ganz Eigenes.

Die Länge der einzelnen Teile find ich nicht zu lang. Ich glaub bezüglich der Länge ist man in der heutigen gestressten Zeit auch eine gestresste Erwartungshaltung gegenüber der Musik. Natürlich liegt die Würze oft in der Kürze, aber das ist sehr spezielle Musik, die eine Geschichte erzählt. Die Zeit sollte man sich nehmen. Man kann ein Leben nicht auf 5min zusammenbrechen, es sei denn es war ein sehr langweiliges Leben:D Oder es muss derartig zusammengefasst werden, dass es so wirken würde, als ob man sich ein Spielfilm in 8-fach Speed anschaut. :D


Musikalisch will ich hier eigentlich nix dazu sagen, ich finde du bist auf einem sehr guten Weg.

gemixt ist es noch nicht, wie du sagst. Ich finde jedoch, das klingt schon sehr ausgewogen. (Noch) nicht sehr "aufgeblasen" und laut geprügelt. Aber den Song würde ich eh sehr zurückhaltend mischen.

Etwas ist mir jedoch aufgefallen: Das Intro find ich zu laut, bzw ab 4:30 zu leise. (Ganze Summe, der Mix in sich passt). Ich würde das Intro mal mind 2dB leiser machen, oder sogar 5..6dB, müsste man ausprobieren. Für mich bricht an der Stelle Lautstärkemässig jedenfalls was weg...
 
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Wieder mal die Geduld verloren und ein nicht ausgereiftes Stück auf Youtube veröffentlicht.
Zumindest teilweise auf @Zelo01 gehört, die Lautstärke im ersten Teil mal runtergeregelt.
Handwerkliche Fehler inklusive: zu viel Hall auf der Stimme, vor allem in den späten Parts, zu unterschiedliche Lautstärken der einzelnen Parts, etc pp.
Von musikalischen Unzulänglichkeiten gar nicht zu reden. Und vielleicht doch zu laut "geprügelt".
Aber egal, ich will ja kein Chart-Stürmer mehr werden.
Hier also das vorerst fertige Teil mit der Bitte kräftig Kritik zu üben. Nur so kann ich was lernen.



P.S.: lustigerweise hört das mit dem "wie Bowie" nicht auf. Da muss wohl was dran sein, obwohl ich das mal so rein gar nicht höre. Kam aus dem Bekanntenkreis sowohl zu disem Song als auch und vor allem zu "Rudolph goes to Portishead"
 
Ich denke mal bei so einem langen Stück ist es nicht verwunderlich, wenn man die Geduld verliert. Zumal du bestimmt auch Dinge ausbesserst die wahrscheinlich kaum jemand Anderes hört/stört, die dich jedoch stören. Puh, schon heftig. Ich find es Stellenweise spannend wie es weiter gehen wird! Am besten Gefällt mir momentan die Resignation
 

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