Ein fetziger Blues...

von KlausP, 13.12.06.

  1. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 13.12.06   #1
    Hallo, liebe Blueser

    ich habe mal eine Impro auf ein Blues-Traditional aufgenommen.

    3 Minuten Gitarrensolo, ganz schön anstrengend :D

    Ein paar Fehlerchen sind drin, aber die habe ich bewußt stehenlassen, minutenlang improvisieren und dabei fehlerfrei bleiben ist ganz schön schwierig, dafür ist es authentisch.

    Ist auch gleichzeitig eine kleine hommage an eine bekannte englische bluesband die in den 60ern wirklich Feuer auf die Bühnen gebracht hat....

    Gitarre ist eine Gibson Les Paul Studio Bj. 97,. ich finde sie klingt wirklich exzellent und sahnig, das Stück ist durchwegs auf dem Steg-pickup gespielt.

    Sound ist mit ganz wenig gain, der kommt von einem Marshall Modell des Tech 21 TRI-OD Preamps, aufgenommen mit dem Zoom MRS-8 unter Zugabe einer Prise Reverb und Delay.

    Wer Details zu der Spielerei haben möchte kann mich gerne fragen.

    Viel Spaß damit!

    Bittte auf dieser Seite den Link anklichen zum Anhören!

    http://www.klauspmusic.de/Blues.htm
     
  2. tuzz

    tuzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.06   #2
    Hi Klaus,
    ein schöner Weihnachtsblues. ;) Ich würd mal auf Cream tippen. Gefällt mir gut. Schöner Sound. Woher kommt das Backing? Selbst erstellt?
    lg,
    t.
     
  3. KlausP

    KlausP Threadersteller HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 14.12.06   #3
    das backing ist selbst erstellt. Ich habe mit meinem Zoom Multitracker das Drumloop programmiert und einen echten Bass dazu gespielt.
     
  4. tuzz

    tuzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.06   #4
    Gut, das dacht ich mir beinah. :) Die drums klingen sehr speziell find ich, irgendwie "anders". Mir fällt es schwer das in die richtigen Worte zu packen. Ich glaube zu einem andren Track würden die nicht so passen, hier hingegen ist es optimal.
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 17.12.06   #5
    E.C. "Steppin' out" lässt grüßen :)

    Der Sound triftt die 60er-Zerre ganz gut, ist für meine Geschmack aber etwas zu harsch und statisch. Lass Die Gitarre ruhig etwas mehr strahlen.

    Längere Impros haben ja so ihre Tücken. Da ist es gut, vorher noch mal seine vorhandenen Ausdrucksmöglichkeiten Revue passieren zu lassen: Lagenwechsel; Doublestops in Terzen, Quarten, Sexten, Oktaven; Dynamik; Achtel, Viertel, Triolen, Shuffle, Pausen; Motive + Motivvariationen; Tension-Notes; Anschlagsvariationen; und/oder was man sonst noch so anbieten kann. Oft kann man viel mehr als man denkt und spielt, wen man es sich bewusst macht.

    Ein guter Weg ist da schon mal, was Du ab dem 3. Chorus machst: Bewusster Wechsel von der Moll-Penta in die gr. Terz, da hört man das gezielte Gestalten.
     
  6. Kiview

    Kiview Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.06   #6
    Die Gitarre finde ich eigentlich ausnahmslos Top und so richtige Verspieler sind mir dann im Songfluss auch garnicht aufgefallen.
    Das Ende kommt nur bisschen abrupt, da fehlt irgendwie was.

    Ansonsten finde ich die Drums recht schlecht vom Sound und an sich eintönig.
    Wenn die etwas abwechslungsreicher wären, würde das ganze auch nochmal aufgewertet.
     
  7. KlausP

    KlausP Threadersteller HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 19.12.06   #7
    danke für die Tips und Kommentare!

    Mit den Drums, gebe ich zu habe ich mir wenig Mühe gegeben.
    Ich war froh als ich das Grundpattern beisammen hatte, der Rhythmus ist etwas "tricky" für einen Drum-Laien wie mich.
     
  8. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 20.12.06   #8
    Vor dem Problem steht man ja häufiger, wenn man mal spontan was machen will und nicht zig Tage Zeit hat. Gerade die Drums kosten dann enorm viel Zeit, sobald man sich sagt: "OK, ich mache das jetzt mal richtig". Als Drum-Fan stecke ich dann so richtig in der Zeitfalle.

    Allerdings gibt es schnelle Kompromisslösungen (hängt von der Chorusstruktur ab) - eine Art umgekehrter Kernspaltung:

    4-taktiger Loop, der am Anfang auf der 1 ein Becken hat und am Ende von Takt 4 einen zusätzlichen Snareschlag sowie dort und evtl am Ende Takt 2 eine BD-Variation.

    Nun 2 x 4 zu einer 8-taktigen Gruppe machen.

    Die zweite 4er-Folge der 8er Gruppe bekommt ein variertes Ende.

    Nun die 2 x 8 zu 1 x 16 Takten verbinden. Die 16er hintereinanderhängen.

    Im 2. 16er Loop Takt 16 variieren. usw.

    Auf diese Weise bekommt man relativ schnell etwas Variation in das Demo rein rein, ohne sich zeitlich zu sehr zu verkaspern. Man kann bei übreschaubarem Zeitbedarf selber bestimmem, ob man in 4er, 8er, 16er-Gruppen arbeitet und wo und wieviel man variiern will. Wobei ich jetzt von Midi-Schnürsenkeln in Cubase ausgegangen bin. Schnell kopiert, zusammengeklebt und noch ein paar Events an den "sicheren" Stellen reingeklickt ohne den Superdrummer zu imitieren.
     
  9. Hotroddeville

    Hotroddeville Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.06   #9
    Super Stück!
    Hans hat recht, "steppin' out" lässt wirklich grüßen. :)
    Gespielt ists auch klasse, wobei ich ja noch nie ein Freund von solchen Drumloops war. :D

    Ich muss auch mal wieder was posten ... doch recht still hier.
     
  10. Janiboy

    Janiboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.06   #10
    Wirklich gut gemacht, schöne 50`s-Mentalität find ich :).

    So far,
    Janiboy
     
  11. Andreas Gerhard

    Andreas Gerhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.07   #11
    sehr schick, gefällt mir,
    Hans3, du hast da was von Tension Notes erzählt, kannst du mir da mal ne gute Lektüre ans Herz legen?

    Gruß
    Andy
     
  12. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.02.07   #12
    Wie machst Du denn die drums?

    Unter so Programmen wie leafdrums ist es recht einfach, verschiedene patterns zu erstellen und Variationen einzubauen auf Grundlage von durchgehenden beats.

    Das Ganze rüberziehen auf Cubase und fertig ist der Lack.

    So durchgehend sind sie mir zu bremsend und zu bestimmend.

    Sonst finde ich es klasse.
     
  13. KlausP

    KlausP Threadersteller HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 07.02.07   #13
    ups, der Beitrag wäre mir beinahe entgangen.
    Drums mache ich eigentlich immer mit meinem Zoom MRS-8 Multitracker, Gitarre und Bass und ggf. Gesang nehme ich auch mit dem Gerät auf.

    Normalerweise klappt das genz gut.
    Aber dieses Stück hat irgendwie einen vertrackten Rhythmus, ich war schon froh als ich den Grundtakt hinbekommen hatte und dazu breaks zu programmieren fand ich echt schwierig und habe es nach ein paar trials & errors wieder sein lassen.

    Leafdrums habe ich schon mal probiert, das geht ganz gut aber ich bin wieder davon weg gekommen weil mir die im Web erhältlichen Drumsounds zu schlecht klangen und ich keine Lust hatte sie aufwändig zu bearbeiten. Das was die Hardware-Drummachine liefert ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluß aber klingt für mich von Grund auf schon mal ganz ok.
     
  14. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.02.07   #14
    hallo,

    versteh nicht, warum man minutenlang mit dem Steg-Pickup spielt, lass die Paula doch auch mal am Hals "singen". Bei der Art von Musik, ist doch gerade DAS ihre Stärke !!

    Blues zum Gruß
    Foxy
     
  15. RAIDER312

    RAIDER312 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.07   #15
    lol

    da ist ein brise joe bonamasssa dabei:D
     
  16. O.B.I.Hörnchen

    O.B.I.Hörnchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #16
    wunderbar!
     
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