Pop, Rock & Co. Einsätze

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Silvieann

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Wie übt Ihr die richtigen Einsätze ein?
Vor allem bei einem längeren Instrumental-Zwischenspiel?
 
moniaqua

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Irgendwie verstehe ich die Frage nicht. Wenn ich das Stück kenne, kenne ich doch auch die Einsätze? Ich lasse in Gedanken eh die Instrumentalspur mitlaufen.
 
Luckie

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Einfach die Takte mitzählen? :weird:
 
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- Es einfach ins Gefühl kriegen
- Sich Stichnoten (der Band) auschecken und sich auf die konzentrieren
- Takte zählen

Thomas
 
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Wie übt Ihr die richtigen Einsätze ein?

Ich wollte eigentlich sagen, dass ich als Nicht-Klassiker selten in die Situation gelange, schwieriges und mir völlig unbekanntes Material singen zu müssen, womöglich vom Blatt.

Nun sehe ich aber, dass du den "Rock-Pop"-Präfix verwendet hast. Und da muss ich sagen, dass ich das noch nie üben musste. Popsongs sind ja in der Regel nicht so undurchschaubar und lange Instrumentalpassagen kommen eher selten vor. Wenn ich den Song/Text lerne, lerne ich die Einsätze ja automatisch mit. Da muss ich nichts zählen.
 
Foxx

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Im Rock und Pop kannst Du davon ausgehen, dass alle Instrumentalpassagen, Interludes, Soli, was-auch-immer immer eine durch vier teilbare Anzahl an Takten haben, seltener durch zwei teilbar, so gut wie nie ungerade.

Grundsätzlich gehen mir die Einsätze, wenn ich einen Song gut kenne, eigentlich schnell ins Gefühl über. Teilweise achte ich auf sog. Cues (prägnante Passagen, die kurz vor meinem Einsatz kommen), aber das birgt die Gefahr, dass man den Einsatz verpasst, wenn z. B. der Gitarrist etwas anders spielt als sonst. Wenn ein Song sehr neu für mich ist und ich mir über die Länge von Instrumentalpassagen nicht sicher bin, schreibe ich mich die Anzahl an Riffs bzw. Themen, seltener die Anzahl an Takten in meinen Text.
 
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Piano1071

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Wie übt Ihr die richtigen Einsätze ein?
Vor allem bei einem längeren Instrumental-Zwischenspiel?
Indem ich mir auffällige Merkmale während des ganzen Songs inkl. Intro, Interludes, Soli etc einpräge und nicht nur die reinen Gesangspassagen. Meistens haben alle Formteile irgend etwas charakterisches das sich nicht, oder nicht allzu oft, wiederholt: eine Melodie, eine Akkordprogression oder auch eine Fortschreitung im Arrangement: Instrumente kommen dazu / fallen weg oder spielen etwas auffallend anderes. Ein eintaktiger Vamp, welcher ohne Variation 32 Takte durchgehalten wird ist ja eher die Seltenheit - falls doch hilft wirklich nur noch zählen. Bis zu 4, vlt. auch 8 Takte kann man aber selbst das aus dem Gefühl machen, ohne explizite Zählerei.

Das ist jetzt entsprechend der Fragestellung natürlich sehr allgemein gesprochen. Wenn ich wüßte um welchen Song es geht, könnte ich konkreter sagen wie ich mir meinen Einsatz merken würden (z.B. 8-taktiger Instrumentalteil mit einer 4-taktigen Melodie: Melodie einprägen auf zweiten Durchlauf hören).

LG Robert

EDIT: jetzt ist mir gerade ein reales Beispiel eingefallen. "Smoke on the Water" kennt jeder. Das Gitarrenriff ist 4 Takte lang und wird im Intro 4 oder 5 mal (7x ? 8x ? :nix:) wiederholt. Ich kann es nicht mal genau sagen, trotzdem würde ich nie den Einsatz verpassen. Warum nicht?

- erst spielt die Gitarre alleine
- dann kommen die Drums, mit einer charakteristischens 16-tel Figur auf der HiHat
- dann kommt bei den Drums die Snare dazu
- dann kommt der Bass dazu, bei Drums auch noch die Bassdrum
- kurz vor Einsatz des Gesangs spielen die Drums ein halbtaktiges Fill-in (über die Tom-Toms)

Das KANN man gar nicht verpassen. :nix:

Nächste Einsatz nach dem Gitarren-Solo. Das Originalsolo habe ich ohnehin im Ohr, aber falls der Gitarrist was anderes spielen sollte:
- der erste Teil geht über die Akkordprogression der Strophe. In der Phase hör ich nicht mal richtig zu
- Dann kommt die Progression des Refrains, nur sind die Akkorde doppelt so lange ausgehalten -> ah, langsam zum Mikro zurückgehen
- Dann kommt noch zweimal das Riff (von der Orgel gespielt), dann geht der Gesang weiter.

Das sind alles so leicht erkennbare Merkmale, da muß keiner Takte zählen.
 
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