Empfehlung für Wiedereinsteiger

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Hallo zusammen,

erst mal ein Kompliment an das großartige Forum. Ich lese jetzt hier schon eine ganze Weile still und heimlich mit.

Zur Sache:
Wie der Titel schon erahnen lässt, will ich wieder Gitarre spielen. Wieder bedeutet, 20 Jahre Pause ... und das obwohl ich gerade mal 35 bin.
Außer ein paar rudimentären Akkorden ist da nicht mehr viel vorhanden. Jetzt bin ich ein sehr technikaffiner Zeitgenosse und habe, neben den notwendigen menschlichen Dingen, in den letzten paar Wochen im Wesentlichen vier Dinge getan.
1. auf einer geliehenen PRS SE semi hollow geübt (nicht schlecht, aber sie gefällt mir einfach nicht)
2. an meiner Abschlussarbeit geschrieben
3. alles gelesen was finden konnte (Foren, Webseiten und vom Onkel bis zum Zollner,.. die Letters sind bestellt)
4. meine Gitarre spielenden Kollegen und Freunde mit der Frage genervt...
Welche Gitarre kauf ich mir, wenn ich meine Arbeit abgegeben habe.

Und da spaltet sich die Nation. Von "fang lieber wieder mit ner klassischen Gitarre an", bis zu "also unter 500€ würde ich mich gar nicht erst umschauen", gefolgt von "also am Anfang würde ich was mit p90ern empfehlen" gibt es da so ziemlich jede Meinung. Ich wusste gar nicht wie viele Leute sich mit Gitarren auskennen .. aber ich hab ja gefragt.

Ich würde nicht hier schreiben, wenn ich die "Empfehlung" klassische Gitarre nicht längst ignoriert, gelöscht, gekippt hätte. Nein, E solls werden das ist sicher. Nur welche?

Und nach der Erläuterung des Hintergrundes jetzt die eigentliche Frage dieses Threads:

Welche Pickup Bestückung würdet ihr einem Anfänger Empfehlen?
Sollte ich nach der Eierlegendenwollmilchsau Ausschau halten? (split/tap-bar, humbuckerartige Bestückung)
Oder möglichst "clean" spielbare Singelcoils? Oder ist das eurer Meinung nach für den Anfang sowieso egal?
Zunächst völlig losgelöst von spezifischem Design, Hersteller oder liebster Musikrichtung, sofern dies denn möglich ist.


Ich bin auf Eure Anregungen gespannt und bedanke mich im Voraus.
K
 
Eigenschaft
 
Hallöchen erst mal und willkommen on board! :)

Schön, dass du dich der schönsten Zeitverschwendung hingeben möchtest...! :D

Es gibt so viele Meinungen, dass du dir am besten dein eigenes Urteil darüber bilden solltest, was du letztendlich willst und brauchst.
Es gibt Gitarristen, die mit Singlecoils nichts anfangen können und so fällt vieles schon raus. Andersrum verhält es sich genauso! Somit ist eigentlich auch der Tipp hinfällig, dir eine Gitarre mit 2 Singlecoils und 1 Humbucker (SSH) bzw. mit 2 Humbuckern und 1 Singlecoil (HSH) zu empfehlen. Klar sind diese Bestückungen vielseitig einsetzbar, aber "vielseitig ist das, was die Leute daraus machen: Ich spiele ausschließlich Telecaster und das ist eine ebenfalls vielseitige Gitarre... ;) Ein bestimmtes Modell kann man dir nicht empfehlen.

Was man dir empfehlen kann, ist dass du selbst antestest und dir genau überlegst, was dir wichtig ist an der Gitarre:
- Wie ist der Hals-Korpus Übergang und wie wirkt sich das klanglich aus?
- Welches Korpus-, Hals- und Griffbrettholz möchte ich haben (macht sich vom Spielgefühl her bemerkbar)?
- Welches Halsprofil ist für mich geeignet (es gibt unzählige!)?
- Ist die Gitarre kopflastig/zu schwer/zu sonstwas?
- Was ist mein Budget (und nein: teurer und/oder große Hersteller bedeuten nicht zwingend eine bessere Qualität)?
- Welchen Musik-Stil bevorzuge ich?
- Welchen Verstärker (Budget?) brauche ich? (Spiele ich nur clean?, Brauche ich eine Mordsverzerrung?) <- Bitte im dazugehörigen Thread fragen! :great:
- Benutze ich das Equipment live/im Proberaum oder (nur?) Zuhause?

Die Gitarre wirst du sicherlich eine ganze Zeit lang spielen und damit kommen Erfahrungen und Vorlieben.
 
Welche Musik willst du spielen, welche Sounds schweben Dir so vor ? Optische Vorlieben ?
 
Bzw. was hat dir an der SE nicht gefallen ?
 
Welche Pickup Bestückung würdet ihr einem Anfänger Empfehlen?
Eigentlich kann man gar keine empfehlen, denn das ist eine individuelle Entscheidung. Man könnte jetzt für Rock zu Humbuckern raten und für Country zu Singlecoils.
Man kann aber auch mit einer Tele mit Singlecoils richtig Rocken und mit einer Dean ML clean Reggae spielen. Geht alles, habe es schon selbst probiert. Man muss sich mit der Gitarre wohl fühlen. Sie muss dir gefallen, du musst sie gern ansehen, anfassen, umhängen und spielen. Ein angeblich "schneller Hals", der so dünn wie nur möglich ist bringt dir nichts, wenn sich ein dicker Prügel für dich einfach angenehmer und richtiger anfühlt. Umgekehrt gilt das natürlich auch. Gerade deswegen empfehle ich, am Anfang nicht zu viel zu investieren, der Geschmack kann sich in der ersten zeit schnell mal ändern. Wenn du mit dem Hobby viel zeit verbringst, wird es wahrscheinlich auch nicht bei der einen Gitarre bleiben.

Brauchst du die eierlegende Wollmilchsau, die von sauberem, höhenreichem Clean bis zur Extreme Metal Zerre alles kann? Die gibt es nicht, es ist ist immer ein Kompromiss. Es gibt natürlich mehr oder weniger universelle Gitarren, aber im Grunde musst du dich damit wohl fühlen und ich kann dir nicht sagen, was dir gefällt.

Wie viel sie kosten soll entscheidest auch du. Ich habe schon durchaus brauchbare Gitarren für 100€ in den Fingern gehabt, da sieht man aber, dass die nicht viel kosten. Zu dem Preis gibt es auch viel Schrott. Bei ein Paar hundert Euro kann man sich schon einigermaßen drauf verlassen, gute Qualität zu bekommen. Die Squier Gitarren sind schon sehr ordentlich. Wenn du in die Fender Richtung tendierst, kannst du eine davon nehmen und hast sehr gute Chancen, eine mängelfreie Gitarre zu bekommen. Kleine Arbeiten wie Tremolo, Saitenlage und Halskrümmung einstellen sollte man schon drauf haben, das ist auch nicht wirklich schwer. Da muss man immer ran, egal wie viel die Gitarre kostet.
Es gibt vor dem Kauf viel zu überlegen, die Auswahl macht es nicht leichter, sich zu entscheiden.
 
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hi, willkommen im Klub.
eigentlich ist dem Kommentar von @Giusto nichts hinzuzufügen, aber da ich selbst erst vor paar Jahren ein Wiedereinsteiger war, hier mein Senf dazu:
ich hab in meiner Jugend viel und gern akustische Gitarre gespielt, inklusive klassischer Gitarre, die ich 4 Jahre in der Schule gelernt hab. Ausserdem hab ich Bass in einer Band gespielt - dh ich komm eigentlich vom Bass.
Vor rund 15 Jahren hab ich dann aufgehört, bin aus meiner damaligen Band ausgestiegen und hab mich mal auf meine Familie und meinen Beruf konzentriert - das hat mich jahrelang auf Trab gehalten und ich hab weder Gitarre noch Bass oft in den Händen gehalten. Das hat mich zwar fürchterlich gestört, aber irgendwie war nie Zeit dafür.
Dann hab ich aber immer mehr davon geträumt wieder anzufangen und endlich auch eine E-Gitarre zu besitzen. Ohne lange Recherche hab ich mir dann ein Squier Einsteigerset um unter 200€ gekauft. Die Gitarre ist ordentlich verarbeitet und klingt recht gut, dabei war auch ein 10W Fender Übungsverstärker, Kabel (ok hätt ich noch gehabt), Stimmgerät, Gurt und ein Gigbag. Also alles was man als Anfänger braucht. Natürlich hat es nicht lang gedauert und ich hab mir ein Multieffektgerät dazu gekauft, bald danach auch nach und nach Einzeleffekte. Das Multi (Berhinger V-Amp) hab ich dann wieder verkauft. Nach 2 Jahren hab ich mir dann den Luxus einer Fender Stratocaster gegönnt - "nur" eine Standard aus Mexiko, aber das ist MEIN Instrument. Etwas gepimpt mit neuen Pickups und jetzt hab ich das was ich schon immer wollte ;-)
Warum eine Stratocaster? Gute Frage, ich würd mal sagen das war reines Bauchgefühl - und weil mir diese Gitarren gefallen und einige meiner Gitarrenheroes Stratspieler sind/waren (Jimi Hendrix, Rory Gallagher, Ritchie Blackmore...)
Aber es hätte auch eine Les Paul sein können oder eine andere Gitarre - ich hab damals eigentlich nur nach Einsteigersets gesucht.
Daher mein Tipp: lass dein Herz entscheiden bzw. deinen Bauch. Wenn du die Möglichkeit hast probier verschiedene Gitarren aus und kauf dann was dir am besten gefallen hat. Und es ist nicht schlecht, am Anfang günstig zu kaufen: wenn dich der Virus gepackt hat, dann kommt eh recht bald ein Upgrade ins Haus - hängt halt von deinem Budget ab. Natürlich klingt eine billigere Gitarre nicht so wie eine teure - vor allem werden da meist nicht so tolle Hölzer verbaut, Abstriche bei den Pickups und der Hardware gemacht. Aber als Anfänger wirst du den Unterschied wahrscheinlich eh noch nicht so merken - und bis du es merkst bist du schon auf der Suche nach dem nächsten Instrument, das dann etwas mehr kosten wird.
Und bei vielen Marken gilt: auch die billigen Instrumente sind heutzutage qualitativ gut gebaut, gerade von den Billigmarken der großen Hersteller (Squier/Fender bzw. Epiphone/Gibson etc).
Also - mein Rat: mach die Augen zu und denk an E-Gitarre. Und die Art des Instruments das du vor dir siehst wird wahrscheinlich das richtige sein ;-)
 
Ich denke die Gitarre ist sowieso nur die eine Hälfte des Sounds, der Verstärker macht ebenso den Ton und ist mindestens genauso wichtig.
Wenn du in Richtung Hard-Rock oder Metal tendierst wäre wohl eine mit Humbuckern bestückte Gitarre die richtige Wahl.
Gehts mehr in Richtung Rock und Blues würde ich eine Strat mit Humbucker und Singlecoils empfehlen.
Dazu noch einen Yamaha THR-verstärker für den Hausgebrauch, dann nur noch üben, spielen und über den genialen Sound freuen.
Ah ja: rechne mit ca. 700 € als Budget
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Abwechslung eine No-Frills-Empfehlung:

YAMAHA Pacifica HSS und Digitech RP155 über HiFi (bzw. im Schlafzimmer über KH).

Vernünftige Qualität, überragend vielseitig, geringes finanzielles Risiko (Anschaffung ca. 270, Wiederverkauf ca. 130). :)
 
Oder ist das eurer Meinung nach für den Anfang sowieso egal?
Genau so ist das. Kauf dir die Klampfe, die dir gefällt. Es werden eh noch weitere dazu kommen.
Also: schnapp dir das Geld, das du maximal auszugeben bereit bist, gehe in einen Gitarrenladen und probiere das aus, was dort so rumsteht. Und dann nimm die Gitarre mit, die dir am besten gefällt.
(Denke auch an den Verstärker! Aber das wäre dann ein anderes Thema.)
 
Interessanter Weise kaufen auch viele Leute Instrumente, die einen besseren Wiederverkaufswert haben bzw. lassen diesen Faktor mit einfließen in ihrer Entscheidung, ob es Gitarre / Amp A oder B werden soll. Man kann drüber streiten, ob das schlau ist oder nicht... Ich bin der Meinung, dass das totaler Quatsch ist! Man kauft sich das, was einem gefällt und nicht das, was "vernünftiger" ist. Ist ja keine Vernunftsentscheidung! Jedenfalls für mich und den meisten hier sicherlich auch nicht...

Du selbst musst bei deinem Equipment sagen können: "Jawoll, das war in möglichst jeder Hinsicht eine gute Wahl." Daher auch mein Tipp, dass du auf die Kleinigkeiten achtest, die viel ausmachen. Wenn du mit dem Instrument unzufrieden bist, wirst du schnell wieder die Gitarre hinlegen.

Das mit den günstigen und brauchbaren Gitarren kann ich unterschreiben: Auf der Suche nach einer tollen Gitarre habe ich mich durch verschiedene Preisklassen gespielt und obwohl sie ruhig auch viel mehr hätte kosten können, habe ich mich für eine Gitarre entschieden, die 1/4 des Preises meines Maximalbudgets kostete. Mit der Gitarre bin ich sowas von zufrieden, da sie mir das bietet, wonach ich gesucht habe und eine teure(re) Gitarre würde das auch nicht besser können. Daher sollte man sich nicht von Slogans und dem Nachgeplappere vieler Leute verlassen!

Es gibt viele Hersteller, die dir sehr viel fürs Geld bieten und da werden schnell

- Godin
- Ibanez
- Squier (Vintage Modified, Classic Vibe )

und noch ein paar mehr Marken fallen.
 
Bei mir hat es Jahre gedauert bis ich gehört habe was ich hören wollte - also wusste wie viel Geld ich ausgeben muss um den Sound zu bekommen der mir genügt und mit dem es mir Spaß macht zu spielen. Anfangs ist es meiner Meinung nach fast egal was du spielst solange die Verarbeitung stimmt (Mechaniken, Sattel, ...). Früher oder später wirst du eh den Drang nach etwas Ergänzendem haben und das wird erfahrungsgemäß auch teurer sein als das was du davor gespiet hast.
 
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Kommt drauf an was du spielen willst, somit könnte man die vielen Möglichkeiten ein wenig eingrenzen. Ohne genauere Angaben dauert der Thread bis zur Beendigung deiner Doktorarbeit, wenn angestrebt. :tongue:

Dein Geschmack und deine Bedürfnisse dürften sich im Lauf der Zeit gepaart mit deinen persönlichen Erfahrungen eh verändern.

Wenn du vielseitig sein willst wär vielleicht ne HSS oder HSH Strat interessant oder ne HB-Klampfe mit Split, aber das hast du ja selber schon in deinem Eingangspost erwähnt. :)

Gitarren gibts wie Sand am Meer, wie bereits erwähnt spielt der Verstärker da auch ne tragende Rolle, locker 50 %.
 
Danke für die zahlreichen Antworten und Eindrücke.
Ich hab in den letzten Tagen verschiedene Gitarren in den Finger halten können und versuch mal Eure Fragen und Anregungen für mich zusammen zu fassen und im Folgenden zu beantworten.

@CinRen
- Wie ist der Hals-Korpus Übergang und wie wirkt sich das klanglich aus?
Da habe ich mir bisher wenig Gedanken drüber gemacht. So hoch musste ich noch nicht greifen. Mit dem Klang ist das so eine Sache. Ich habe derzeit das Gefühl keine großen Unterschiede zu hören, aber das kann sich ja noch ändern.
-Welches Korpus-, Hals- und Griffbrettholz möchte ich haben
Der Hals der PRS ist schön zu greifen, allerdings fühlt sich für mich der unlackierte/ mattlakierte Ahornhals einer Fender „schöner“ an.
-Welches Halsprofil ist für mich geeignet (es gibt unzählige!)? / Ist die Gitarre kopflastig/zu schwer/zu sonst was?
Da muss ich noch etwas mehr „herumgrabbeln“. Nächste Woche schaue ich mir noch ein paar andere Modelle an.
- Was ist mein Budget
Hier siegen entweder meine Frau oder die Vernunft (sind nicht die gleichen Personen). Ich hatte mir erst mal 1000€ als Limit gesetzt.
-Welchen Musik-Stil bevorzuge ich?
Wenn ich mich als Fan einer bestimmten Band bezeichnen müsste, dann wären es die Foo Fighters & Jamiroquai. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass ich diesen unbedingt nacheifern möchte. Jetzt am Anfang bereitet mir auch Bob Marley und die abgespeckte Version von I walkt the line große Freude.
- Welchen Verstärker (Budget?) brauche ich? (Spiele ich nur clean?, Brauche ich eine Mordsverzerrung?)
Hier hatte ich mich zunächst auf einen Blackstar HT1(r) angefreundet. Bei den wenigen Vergleichen die ich machen konnte viel mir der Brüllwürfel positiv auf. Insbesondere der emulated output und die Möglichkeit ein Fremdsignal einzuspeisen finde ich schön. So kann ich auch mit Kopfhörern ohne den Sohnemann aufzuwecken spielen. Am Anfang halte ich die Verzerrung für nicht zu wichtig, da ich erst mal „sauber“ spielen lernen muss/will.
- Benutze ich das Equipment live/im Proberaum oder (nur?) Zuhause?
Erst mal nur daheim. Mal sehen wo das ganze hin führt.

@musikuss
Welche Musik willst du spielen, welche Sounds schweben Dir so vor ? Optische Vorlieben ?
Ich geh mal nur auf die Optischen Vorlieben ein, den Rest habe ich oben schon mit beantwortet.
Optik. (ist mir sehr wichtig)
Ich stehe einfach nicht auf Schalgbretter. Da hat man so eine wundervolle Holzdecke und schraubt ein Plastikbrett drauf oder verpasst ihr eine dicke blickdichte Hochglanzlackierung. Mir gefallen Gitarren mit leicht bauchigen Ahorn Decken und schönen transparenten Lackierungen ala PRS, aber solche Designs haben ja fast aller Hersteller im Programm. Ich mag den klassischen Look einer Tele oder Paula, aber eben kein Schlagbrett. Optisch ist eine Fender FMT HH das was im Moment am nächsten an mein Schönheitsideal heran kommt. Aber auch die Gibson Melody Maker ist einfach schön.

@schmendrick
-Bzw. was hat dir an der SE nicht gefallen ?
Unabhängig von der Saitenlage, die imo zu flach eingestellt ist, macht mich die Farbe fertig. Nur klar lackierter Ahron erinnert mich an den Schlüpfer einer Oma (ocker, beige mit feinen braunen Nuancen). Ist einfach nicht mein Fall.

@Guisto
-Brauchst du die eierlegende Wollmilchsau, die von sauberem, höhenreichem Clean bis zur Extreme Metal Zerre alles kann?
Ich denke nicht. Zu „schredderig“ mag ich es auch nicht. So sage ich doch einfach mal clean-funk-blues-rock .

@Guisto & @stoffl.s
So denke ich auch gerade. Unabhängig vom „was-ist-das-beste“ muss ich das Ding anfassen wollen.
Danke für die Ausführlichen Darlegungen.

@gustavz
-Ich denke die Gitarre ist sowieso nur die eine Hälfte des Sounds, der Verstärker macht ebenso den Ton und ist mindestens genauso wichtig.
Wie geschrieben hat es mit der HT1 angetan, bin da aber auch noch nicht festgelegt.

@Tremar
-Zur Abwechslung eine No-Frills-Empfehlung…
Ich formuliere es mal so: No-Frill – No-Thrill
Die Pacifica Modelle werden ja an vielen Stellen empfohlen, mich „holden die aber irgendwie nicht ab“. Ähnlich ist es da mit Ibanez. Es muss nicht PRS, Fender oder Gibson sein, zumal mir bewusst ist, dass die Gitarren meiner Preiskategorie auch aus Fernost kommen. Aber da geht es mir wie mit französischen Autos.

@schoscho
- Kauf dir die Klampfe, die dir gefällt…. gehe in einen Gitarrenladen und probiere…
Genau das wird denke ich auch passieren, sofern es denn möglich ist alles zu begrabbeln. Aber die Bestellung über das Internet, welche ich nicht präferiere, gibt es ja auch noch.

@CinRen die 2te
- Ist ja keine Vernunftsentscheidung!
Das hatte ich versucht daraus zu machen. Aber wie mir scheint spielt der Bauch eine weitaus wesentliche Rolle.
Jetzt interessiert mich aber doch was für eine Gitarre Du Dir gekauft hast.

@JM0
-Anfangs ist es meiner Meinung nach fast egal was du spielst solange die Verarbeitung stimmt (Mechaniken, Sattel, ...)
Das sind Parameter die für mich deutlich einfacher zu erfassen sind.

@hotrod900
- Ohne genauere Angaben dauert der Thread bis zur Beendigung deiner Doktorarbeit, wenn angestrebt.
Woher die korrekte Schlussfolgerung auf Doktorarbeit? Passiert das öfter, dass wissenschaftsgeplagte zurück zur Musik finden?

Kurze Zusammenfassung meiner Gitarrenparameter
-Tele oder Singlecut, weil für mich eine Gitarre so ausschauen muss.
-kein Schlagbrett! (schränkt die Anzahl an Teles drastisch ein)
- auf ein Tremolo will ich bewusst erst einmal verzichten.
- Split/Tap Humbucker oder p90er
- zur eine Aussage über Mesnur und Halsform habe noch zu wenig Erfahrung

Im Moment stehen zur näheren Betrachtung
G&L Asat deluxe tribute
Fender Custom Telecaster FMT HH
PRS SE 245 Soapbar
Gibson Melody Maker

Im Moment finde ich die G&L am interessantesten. Preis Leistung, Eigenschaften, Aufbau und hier im Forum sowie im Web gab es ja auch schon einige sehr positive Rezensionen. Die Fender Tele hat eine interessante Pickupbestückung. Interessanterweise so wie die US Version der G&L. Bei PRS gefällt mir das „Konzept“ ich mag Paul und die Firmenpolitik. Naja zumindest haben die eine gute Marktingabteilung von der ich mich niemals beeinflussen lassen werde. Die MM finde ich einfach schick. Ich will aber beim M in K auch noch mal die Hagstrom Ultra Swede anschauen und bei diesem Besuch alles anfassen was ich in die Finger bekomme (Gitarren).

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die Zahlreichen Antworten. Ich bin natürlich für jeden Beitrag weiterhin dankbar und werde euch auf dem Laufenden halten.

So nun muss ich aber weiter an die Diss
 
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Deswegen steht ja auch keine Strat auf meinem Zettel ;-)

Die Framus geht in die richtige Richtung. Mal sehen ob ich sowas mal in die Finger bekommen kann. Wie ist denn bei der Gitarre der Hals befestigt? gesteckt-verkeilt-geschraubt? Wenn Du verstehst was ich meine.... kannst gerade nicht besser formulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@TheSpecialK

Danke dir, dass du so "aufwendig" die Fragen möglichst genau beantwortest! :great: Das hilft uns und somit DIR sehr weiter. Dir stehen ja trotz deiner eigenen Einwände zu bestimmten Gitarren eine gute Auswahl zur Verfügung. Vorausgesetzt, der Amp ist nicht in diesem Budget mit eingeplant. ;)

Da die Telecaster für mich "meine"/DIE Gitarre ist, auf der ich am besten zurechtkomme und dessen Klang und Spielgefühl ich einfach liebe, spiele ich 2 Telecaster (Fender Baja und Squier Classic Vibe 50s). Letztere ist es zuerst geworden - danach kam die Baja. Ich hatte versch. Am.Deluxe Modelle zur Auswahl, aber die klangen sehr modern im Vergleich.
Das ist etwas, was auch für dich wichtig ist: Hake nach einem bestimmten Modell nicht direkt die ganze Modelllinie bzw. die Marke ab. Egal, weshalb. Spiele ruhig Modelle verschiedener Modell-Linien an!

Aber zurück zu dir:
Die Hagströms sind schon mal eine absolute Empfehlung! :great: Ebenso die PRS SEs. Viel Gitarre für das Geld. Wenn du auch für die PRS Doublecut Modelle offen bist, rate ich dir folgende Gitarre nach Möglichkeit anzuspielen:
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...bacco-Sunburst-SH4-SH2-PUs/art-GIT0021786-000
Verarbeitung und Ausstattung auf Höhe des "Originals" aus den Staaten. Zusätzlich bietet FAME die Custom Modelle:
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...e-Top-TBL-Transparent-Blue/art-GIT0011319-000
Auch gibt es die Möglichkeit, sich eine Gitarre komplett maßschneidern zu lassen. Lieferzeiten halten sich dabei sogar recht gering. :)
 
@musikuss


Das ist wirklich eine sehr schöne Gitarre. Vom Design und der "Ausstattung" konkurriert die ja direkt mit der Melody Maker würde ich sagen. Wie ist da Eure Einschätzung. Hagstrom vs. Gibson?

@CinRen
@TheSpecialK
...Vorausgesetzt, der Amp ist nicht in diesem Budget mit eingeplant....
Die Aussage verstehe ich nicht so ganz. Im Moment liebäugle ich mit nem HT1 ~225€, somit sind doch alle vorgestellten Gitarren noch im Budget. Zumal es dann auch nicht auf plus/minus ein Bisschen ankommt.


@TheSpecialK
.... Wenn du auch für die PRS Doublecut Modelle offen bist, rate ich dir folgende Gitarre nach Möglichkeit anzuspielen:
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/...bacco-Sunburst-SH4-SH2-PUs/art-GIT0021786-000
...

Die Fame Gitarren sind mir auch schon untergekommen (3 & 4) und ich weiß, dass die MS Jungs die gerne empfehlen. Irgendwie tue ich mir bei "Hausmarken" allgemein schwer. Hab da bei MTBs in der Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen mit gemacht. Der Vergleich hinkt evtl. ein bisschen, aber so ist meine Erfahrung mit Haus-/ Direktmarken. Anschauen werde ich sie mir auf trozdem.
 
Naja Fame ist nicht zu vergleichen mit den gängigen Hausmarken wie Rocktile, Harley Benton, (die eigentliche Hausmarke von MS heißt Jack&Danny). Fame Gitarren kommen aus der polnischen Edelschmiede Mayones.
 
@schmendrick
Naja Fame ist nicht zu vergleichen mit den gängigen Hausmarken wie Rocktile, Harley Benton, (die eigentliche Hausmarke von MS heißt Jack&Danny). Fame Gitarren kommen aus der polnischen Edelschmiede Mayones.

OK, das stimmt natürlich. Aber was mich so stutzig macht ist, dass die unter dem Label Mayones vertriebenen Gitarren alle sehr viel teurer angeboten werden als die Fame. Da stell ich mir natürlich die Frage: wie machen die das? Gleiches Haus "ähnliche" Gitarre oder zumindest ähnlich ausgestattet aber deutlich teurer. Aber das ist dan auch nur so eine Bauchsache. Ich werde mit die Forum III zum Vergleich auch mal anschauen. Evtl. schaffe ich es diese Woche mal nach Köln, vorausgesetzt es hört mal auf zu schneien.
 

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