End Mastering - Exportieren vom Musikstück

von bounzilla, 10.08.08.

  1. bounzilla

    bounzilla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #1
    Hallo an Alle Kenner.
    Ich habe ein Homestudio. Je mehr ich Spuren im Programm habe, desto voller, und dreckiger wird der Mix. Wenn ich dann mein Mix exportiere bleibt er auch so "dreckig und unklar". Natürlich braucht man für perfekte Aufnahmen einen Digitalmischpult für Hundert Tausend Euro - ich habe gehört dass es sogenannten "Summer" gibt, oder Ähnlich. Er kostet ungefähr Tausen Euro.
    Weiß jemand was ich meine ? Kennt sich da einer aus, wie mache ich meinen Mix sauber, dass man jedes Instrument deutlich hört, die Basedrum, Bass und so weiter ?

    Danke im Vorraus :great:
     
  2. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.08   #2
    Hallo und willkommen

    auch wenn Du das jetzt nicht hören willst, aber da hilft keine Hardware für x-Euro. Das Problem liegt an der Bearbeitung der einzelnen Spuren. Hier musst Du Know-How aufbauen - viel mit EQ spielen und den einzelnen Spuren (Instrumenten) den entsprechenden 'Freiraum' schaffen, so daß sich gleiche oder ähnliche Frequenzen nicht überschneiten.
    Z.B. der Bassbereich - da hast Du die Bassdrum, die Bass-Gitarre und die E-Gitarre und wenn Du die nicht 'trennst' dan hast Du nur ein Bassgematsche im Endmix.
    Ein Patentrezept gibt es da aber nicht.

    Für den Anfang als Leitfaden hat mir das damals viel geholfen - aber das sind nur näherungswerte, Deine Ohren müssen da die Arbeit machen ;)

    http://www.bws-tonstudio.ch/frameset.htm

    Signalbearbeitung - Equalizer Drums und Instrumente
     
  3. JoeBloe

    JoeBloe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #3
    Hallo,
    1. brauchst Du keinen digitalen Mixer, ist ja das Programm an sich schon.
    2. brauchst Du keinen Summierer.

    Was Du brauchst ist ein EQ und den hast Du ja schon.
    Erst mal die einzelnen Signale bearbeiten, Stör/Dröhn-Frequenzen entfernen und Instrumentenspezifische Frequenzen hervor heben.
    Mit der links/rechts Positionierung einzelner Signale kannst Du auch noch den Mix aufräumen.
    Mit der Tiefenstaffelung (Räumlicheit) kann man auch noch einiges in einem Mix erreichen, aber das lernt man nicht an einem Tag.

    Aber fang erst mal mit dem EQ an.

    MfG
     
  4. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.08.08   #4
    diesen "summer" kenn ich (oder zumindest glaub ich zuwissen was du meinst)

    sowas zb

    allerdings geht es da nicht ums mixen, sondern vielmehr um den sound im delail zu verbessern. (durch analoge summierung entstehen kleine verzerrungen usw. welche im digitalen bereich einfach wegfallen)
    Ich würde aber behaupten, dass sich sowas erst in weiterer folge mit viel knowhow und guten restlichen equipment auszahlt.. für den homerecorder, ist das total irrelevant, weil man es sich da viel zu sehr mit den mischen, den möglichkeiten im computer und dem recorden versaut, als beim summieren.

    Lg Melody
     
  5. bounzilla

    bounzilla Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.08   #5
    Danke an Alle.
    Mir ist klar dass ich alles mit EQs mache.... mache ich auch und erreiche damit eigentlich gute Ergebnisse. Mir gehts mehr um "Perfektion" - der Mix muss sich so anhören, als ob ich einem teuren Studio war. Ich spreche von der Qialität die ich zu Hause einfach nicht erreichen kann, ein Profi hört sofort ob es eine Homeaufnahme ist oder Studioaufnahmen)))
    Und jedes Mal fürs Studio mindestens 200 Euro abzugeben ist nicht toll, daher habe ich an ein Summierer gedacht...oder DIgitalpult - wie es immer heisst - und mir ist klar, dass es Haufen Geld kostet - aber früher oder später - muss ich mir sowas besorgen)) :(
     
  6. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.08.08   #6
    also ein digital mischpult ist eigentlich wieder was anderes.

    im studio macht ein digiales mischpult nur in form eines computers sinn (meine meinung). ein eigenes mischpult halte ich für wenig sinnvoll.
    da macht es mehr sinn, sich einen guten controller zuzulegen mit dem du die computer software besser steuern kannst.

    aber ein summierer hat wieder einen ganz anderen hintergrund.

    Warums ausm profesionellen studio besser klingt liegt an allen in der signal(verarbeitungs)kette befindlichen geräte.
    Klarerweise spielt die summenbearbeitung noch mal eine wichtige rolle, aber da geht es mehr um die summenkompression und ev. einer vorstufe die den gesamt sound noch mal geeinflussen soll.

    Wie gesagt, ich glaube, über sowas sollte man sich erst gedanken machen, wenn das restliche equipment wirklich klasse ist. (mics im wert von insg. über 10000 Euro und auch die monitore sollen kostenmäßig im 4 stelligen bereich liegen - vom knwohow ganz zu schweigen).

    Lg Melody
     
  7. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.08.08   #7
    ich würde auch sagen, fange 'vorne' an aufzurüsten -
    Gutes Interface - welches Interface hast Du?
    Welche Mikros, Pre-Amps?

    Dann gute Plug-Ins - da gibt es auch große Unterschiede.

    Eine gute Abhöre.

    Viel Erfahrung und Know-How im richtigen Umgang mit Deinem Equipment - das beste Zeug nutzt nichts, wenn man es falsch oder schlecht bedient und einstellt.

    Wenn Du dann einen guten Mix hast, dann geb in weg zum Mastern.
     
  8. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 16.08.08   #8
    Ich versuch's einmal mit einer radikaleren Aussage:
    Jeder analoge Summierer macht den Mix "dreckiger" und "unklarer", um mich einmal der Worte zu bedienen, die du im Eingangsposting verwendest.

    Die sauberste Lösung ist das Summieren ITB (in Cubase selbst). Um eine analog/digital-Diskussion zu vermeiden:
    Das analoge Summieren soll ua dem Endmix einen gewissen Charakter verleihen, die Unterschiede zum ITB-Mix sind allerdings minimal. Deine Verbesserungsmöglichkeiten durch eine bessere Aufnahme, mehr Arbeit im Mix, etc.. sind also höher, als die durch den Einsatz eines externen Summierers.

    Ich schließe mich also pico an:
    Welche Mikros, welche Preamps, welche Soundkarte, wie aufgenommen/mikrofoniert, etc...?
    Da liegt sicherlich mehr Verbesserungspotential.
     
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