Equalizer für permanenten Einsatz

von off, 16.04.12.

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pedaltrain
  1. off

    off Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #1
    Hey,

    seit einigen Woche spiele ich jetzt ein sehr einfaches Setup, bestehend aus:
    • Verstärker: VHT Special 6
    • Box: 2x12 Eigenbau mit zwei Jensen C12Q-8
    • Effekte: TC Electronic Flashback, Dunlop Crybaby
    Was anfangs eher provisorisch und spaßeshalber gedacht war, gefällt mir jetzt sehr gut. Der Grundsound stimmt. Und genau deswegen, will ich das Setup jetzt noch sinnvoll erweitern. Im Bandkontext entsteht das Problem, dass der Sound zu matschig wird. Meine Stratocaster hört sich alleine sehr bassig und volumenreich an, was sehr geil sein kann. Allerdings besitzt das billige Top-Teil nur einen bloßen Tone-Regler, der es nicht möglich macht - wie bei meinem Setup für meine akustische Klampfe - den Sound mit Bass und Lead-Gitarre zu harmonisieren. Nun bin ich also auf der Suche nach einem geeigneten EQ, um ein paar Frequenzbereiche zu räumen. Er soll möglichst auch gut vor dem AMP funktionieren, ein Effekt-Loop steht mir leider nicht zur Verfügung. Die ganzen »Mainstream-Produkte« von MXR und Boss habe ich mir bereits angesehen. Der M108 von MXR wird vermutlich aufgrund seines 18V-Anschlusses ausscheiden.

    Kann jemand was für meinen Zweck empfehlen? Irgendwelche Geheimtipps? Vielen Dank schon mal! :)
     
  2. AEIOU

    AEIOU Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #2
    Schon mal an einen parametrischen EQ gedacht? Der Stone Deaf FX PDF-1 ist eine Weiterentwicklung des Maestro Filters, da gibt's bei Youtube ein paar Videos dazu. Der EQ von Empress soll auch spitze sein (habe ich noch nicht gespielt), aber kostet halt... Oder wenn's billiger sein soll würde ich mal den Artec Para EQ anspielen, vielleicht kann der dir schon weiter helfen.
     
  3. nightman

    nightman Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #3
    Der Artec Para EQ bietet sich wirklich an, ist ein tolles Werkzeug für genau das.
    Ich hab hier noch nen gebrauchten, kannst mir ja ne PN schicken. ;)
     
  4. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.04.12   #4
    Moin!

    Alternativ könntest du dir auch überlegen einen deiner Toneregler in eine Bassblende umzubauen. Wenn du löten kannst, dann liegen die Kosten bei ein paar Cent für einen anderen Kondensator. Ne Bassblende macht das gleiche wie ein normales Tonepoti nur am anderen Ende des Frequenzspektrums.

    MfG
     
  5. off

    off Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #5
    Hätte einige Kommilitonen, die ich fürs Löten heranziehen könnte, allerdings habe ich nur einen Tone-Regler. Dort kann ich aussuchen, ob ich eher Höhen (+) betonen will, oder die Tiefen (-). Oder versteh ich das jetzt was falsch? :s

    Bisher dachte ich eigentlich immer, dass ein grafischer EQ gezielter (oder eher »gesamtheitlicher«) eingesetzt werden kann. Ein parametrischer EQ beschränkt sich in meinem Verständnis auf einen Frequenzbereich, den man ausmerzen will. Oder eben boosten. Wenn jetzt hier die einheitliche Meinung herrscht, dass ohnehin letztere Art von EQ die bessere Variante für mein Problem ist, dann schick ich gleich eine PN an nightman raus. :D
     
  6. SickSoul

    SickSoul HCA - Gitarren Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.04.12   #6
    Ein normales Tonepoti ist eine Höhenblende. Ganz aufgedreht lässt es maximal Höhen durch. Beim runterregeln werden die Höhen dann immer weiter beschnitten und im letzten Regelbereich werden die Mitten noch zusätzlich geboostet. Hier kannst du das sehr ausführlich nachlesen: http://www.guitar-letter.de/Knowledge/DieKlangeinstellunginderElektrogitarre.htm
    Ein Bassregler kappt beim runterregeln dann halt nicht die Höhen sondern die tiefen Frequenzen. Damit kannst du dann stufenlos dein Klangbild "aufräumen" bevor es in den Verstärker gelangt.

    Zu den EQs: Beim grafischen EQ hast du verschiedene fest gelegte Frequenzbänder, die du dämpfen oder boosten kannst. Beim Boss GE-7 sind's zB 7 verschiedene Frequenzbänder: 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, 6400Hz. Bei einem parametrischen EQ hast du dagegen meist nur ein oder zwei Frequenzbänder, die kannst du dafür aber recht frei wählen. Musst du einfach mal ausprobieren, was dir besser gefällt ;)

    MfG
     
  7. off

    off Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #7
    Vielen Dank für die Erklärung :-) Ich probier's jetzt mal mit einem parametrischen EQ. Muss wohl eh alles mal selber ausprobieren, um da Verständnis zu gewinnen. Vor Löten habe ich doch ein wenig Respekt, obwohl ich mir den VHT eigentlich (auch) aus dem Grund angeschafft habe, ein bisschen was selber zu machen. Naja, wird mit der Zeit schon kommen! :-)
     
  8. Switchheero

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    Erstellt: 17.04.12   #8
    Also ich habe den MXR 6 Band. Habe nichts zu beanstanden an dem Gerät. True Bypass, keine Nebengeräusche im Betrieb und er ist variabel bei kleinem Platzverbrauch.
     
  9. nightman

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    Erstellt: 17.04.12   #9
    Nen MXR 6 Band habe ich auch noch, aber mMn kann man mit einem Parametrischen EQ gezielter und genauer arbeiten. ;)
     
  10. Switchheero

    Switchheero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #10
    Mit den 6 Bändern ist man nicht so flexibel das stimmt schon aber es werden alle wichtigen Frequenzen abgedeckt um ihn bspw. als Booster, Scoop oder Treblebooster etc. zu nutzen^^
     
  11. nightman

    nightman Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #11
    Jepp, das stimmt, deswegen habe ich ihn auf auf meinem Effektboard.
    Ich nutze ihn im Solokanal zur Soundformung. ;)
    Wollt vorher nur sagen das ein Para EQ noch genauer arbeitet als ein grafischer EQ.
     
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