F-Spaced, Trembucker etc, wirklich nötig

von Trestor, 24.01.17.

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  1. Trestor

    Trestor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #1
    Hallo,
    wie es im Titel bereits angedeutet ist:

    Früher hatte man ja auch nur normale Spacings und trotzdem hat es mit Floyd Rose und Co. funktioniert.
    Also was ist so besonders an denen?
     
  2. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.01.17   #2
    Es sieht einfach "schöner" aus. Alle Saiten
    Theoretisch kann es aber schon sein, dass eine der äußeren Saiten leiser klingt, weil sie komplett neben den Polepieces/Slugs liegt. Da kann man dann aber die Polepieceschrauben etwas weiter rausschrauben und die Lautstärke dieser Saiten anheben.
    Ich habe damit aber noch nie ein Problem gehabt. Testobjekt war aber auch ein "heißer" Dirty Fingers von Gibson. Wenn, dann tritt das Phänomen eher bei sehr schwachen HBs auf, aber ein Humbucker hat einen Barrenmagneten, der quer unter den Saiten liegt. Auch bei HBs mit G-Spacing liegen alle Saiten im Magnetfeld. Bei Singlecoils mit magnetisierten Polepieces kann es schon auffälliger sein, weil es sich um einzelne kleine Magnetfelder handelt. Aber Gitarren mit Floyd Rose, die einen Singlecoil am Steg haben, sind doch eher selten.

    Der Trembucker (TB) von Seymour Duncan hat noch einmal eine Besonderheit, die andere HBs mit F-Spacing nicht haben. Die Spulen sind etwas breiter. Das kann dann je nach Gitarre schon mal etwas eng werden. Ich habe aber auch schon mal einen TB-5 in meine Les Paul eingebaut. Der HB war schon sehr straff im Rahmen, aber es ging. Der Grund für diese spezielle Bauweise sind Floyd Rose-Gitarren gewesen. Das Vibrato hat auch den Ruf eines "Tonesuckers" und Seymour Duncan wollte das mit dem Trembucker wieder ausgleichen. Die Trembucker haben genauso viele Wicklungen wie die SH-Modelle. Durch die breiteren Spulen ist aber mehr Draht verbaut und der HB wird etwas "heißer" (höhere DC) und dadurch auch im Klang ein klein wenig mittiger und dunkler. Der Effekt ist aber auch nicht riesig. Ein TB-4 JB klingt z.B. nicht viel anders als ein SH-4 JB. Einen A/B-Vergleich habe ich aber auch noch nicht gemacht.

    Moderne Brücken haben meistens einen breiteren Saitenabstand, auch bei Gibson-Gitarren ist das so. In meiner Les Paul mit Faber Locking Bridge ist ein Bareknuckle mit 53mm am Steg verbaut und es passt perfekt.
     
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