Fachfrage zu Laufzeitunterschieden in Monoclustern

S-A-P
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Hallo zusammen,

mal eine Frage an die Spezialisten in der Runde.

Da ich normalerweise nur kleinere Jobs mache hier mal eine Frage zur größeren Nummer.

Bühne ca 7 Meter breit und über die Bühnenbreite sollen die Subwoofer gestellt werden.

Ich würde bei der Breite 8 subwoofer hinstellen die nach vorne blasen und 7 die nach hinten blasen also immer im Wechsel vorwärts, rückwärts, usw. natürlich mit der nötigen Laufzeitkorrektur um eine gewisse Rückwärtsdämpfung zu bekommen.

Nur, das Array oder die Horntops (ist noch nicht ganz sicher was) hängen ja links und rechts leicht eingedreht und würden somit bis zur Mitte ein paar Millisekunden brauchen.

Jetzt die Frage: muß ich bei den Subs auch die inneren zu den äußeren laufzeitmäßig anpassen oder bekomme ich dann extreme Auslöschungen (was ich einerseits vermuten würde) oder eher nicht weil sich die Wellen ja eigentlich nicht mehr in die Quere kommen (was ich andereseits vermuten würde) ;)

Bis jetzt habe ich bei den kleiner Jobs meistens auf Laufzeitanpassung verzichtet da man die paar Millisekunden nicht wirklich hören kann.

Aber man will ja einerseits dazulernen und andereseits nichts falsch machen.

Danke bereits jetzt für Eure Antworten!

Gruß
Holger
 
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moin Holger,

gibt es einen zwingenden Grund für diese Aufstellungsvariante?

Wenn nicht würde ich auf zwei klassische Basscluster (3x3 oder 2x4) rechts und links unter den Tops setzen. Zurrgurt drum, Laufzeit zwischen Tops und Bass angepaßt und fertig ist der Lack ;-)
Die von Dir gewünschte rückwärtige Dämpfung kannst damit genauso erreichen, aber die von Dir angesprochen Laufzeitproblematik besteht dann nicht mehr. Der zweite Grund für die klassische Lösung ist, daß bei den zur Verfügung stehenden 7m Du eh kein Bass-LA aufbaust. Als Faustformel kannst hier ansetzen: Wellenlänge der gewünschten unteren Grenzfrequenz * 2 = Länge des LA.

grüße, humi
 
S-A-P
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Hallo humi,

zunächsteinmal danke!

Der Grund für die Aufstellvariante ist eine ziemlich große und wie der Name schon sagt, hallige Halle.

Ich verspreche mir von der Variante etwas weniger tieffrequente Schallreflektionen von Seitenwänden und Rückwand durch die nierenförmige, nach vorne gerichtete, Abstrahlcharakteristik des Monoclusters.

Gruß
Holger
 
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humi
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dann bau zwei 1x7/9 Türmchen, damit umgehst die Laufzeitschwe**ereien. Die Niere erreichst ja trotzdem. Wenn Du die Zeit hast, kannst ja beide Varianten ausprobieren ... genügend Hands dürften ja vorhanden sein.
Mit Monoclustern als LA gestellt, hab ich bis dato immer nur schlechte Erfahrungen gemacht.
Dein größstes Problem wird eh die Wand gegenüber der Bühne werden ;-)

grüße, humi
 
S-A-P
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Hallo Humi,

die Rückwand wird weniger ein Problem werden da sich da eine aufsteigende Empore befindet.

Aber OK, ich werde es einfach mal ausprobieren was sich am besten anhört.

Trotzdem besten Dank auch für die Mail in anderer Sache.
Du wirst von mir hören ;)

Gruß
Holger
 
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also ich mag Monostacks sehr, die Bassverteilung finde ich "richtiger" als bei LR-Aufstellung, vor dem Stack direkt vor der Bühne ordentlich Bass (da wo die "Feiernden" sind), nach außen wirds dann weniger (wenns breite sachen vor allem Outdoor sind kombiniere ich L-R-Stack mit centerstack, da ist centerstack alleine häufig zu schmal in der Abstrahlung)

schwierig wirds, wenn Musiker mit viel Bass auf der Bühne nicht so gut klarkommen, dann kann LR-Stacking ev. Sinnvoller sein....

das mit dem CSA was da probieren willst würde ich sagen da musst ordentlich Zeit mitbringen wenn nicht vom Hersteller ein Setup hast (D+B, oder meines Wissens auch TW)....

zwecks Delayen:
wenn du die Bässe zueinander Delayst änderst du die Abstrahlung (verschlechterst aber unter Umständen die Kopplung), kannst dir mal mit nem Simuprogramm (z. B. Meyer Mapp-online) anschauen...

Tops zu Bässen Delayen: ist natürlich immer nur für einen Punkt Ideal, von daher nicht sooo dramatisch, es geht übrigens nicht nur um den abstand der LS zueinander, sondern auch um die Laufzeit des LS, z.B. wenn Horn-LS einsetzt.....
 

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