Fingersatz für Arpeggios. (dm, f#m, em)

von scarlatti, 14.08.06.

  1. scarlatti

    scarlatti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #1
    Hallo,

    ich versuche mich gerade an der "Spider-Man"-Titelmelodie von Danny Elfman. In diesem Stück tauchen sehr schnelle Arpeggioläufe in d-, fis- und e-moll auf (120-130bpm), bei denen ich mir nicht sicher bin, welchen Fingersatz ich benutzen sollte, oder ob es dafür überhaupt vorgeschriebene Fingersätze gibt.

    Es wäre nett, wenn ihr mir bei diesen Passagen etwas helfen könntet. :)
     

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  2. Lynx

    Lynx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #2
    Vielleicht hilft dir das hier weiter.
     

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  3. scarlatti

    scarlatti Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #3
    Danke, die Übungen sind schon mal eine große Hilfe.

    Das eigentliche Problem ist ja, dass es sich nicht um fortlaufende Tonfolgen handelt, sondern die Akkorde nach jeweils vier Tönen in die nächste Umkehrung gehen.

    Nach dem Übungsblatt müsste der Fingersatz für die fis-moll-Passage (Takt 24, erstes Bild) folgendermaßen lauten: 4214 2142 5421 4214

    Die letzten 12 Noten ließen sich damit wunderbar spielen. Nur der Übergang von der 4ten (Ringfinger auf fis) zur 5ten (Zeigefinger aufs höhere cis) Note wäre nach meiner Meinung etwas holprig, wenn nicht sogar unmöglich schnell zu spielen.

    Gelten hier vielleicht andere Regeln?

    @ Lynx: Woher stammt dieses Übungsblatt?
     
  4. Lynx

    Lynx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #4
  5. wostschew

    wostschew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.06   #5
    Salü Scarlatti

    Eine Übliche Art, diese Arpeggios zu spielen, wäre: pro Vierergruppe (pro Akkordumkehrung) ist zu oberst der 5.Finger. Liegt der nächste Ton eine Terz darunter, kommt der 4.Finger, liegt er eine Quarte darunter, der 3. Finger. Das trifft zumindest zu, wenn alle Tasten weiss sind.

    Takt 32: 5421 5321 5421

    Takt 24: 5321 5421 5421 5321 oder, wenn Dein vierter Finger nicht so ausgebildet ist:
    5321 3212 5421 4212, die Frage ist auch ein bisschen, wie's nachher weitergeht.

    Guss Wostschew
     
  6. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 15.08.06   #6
    Der sicherste fingersatz bei derlei gebrochenen akkorden (nicht arpeggios) durchweg: 5 3 2 1
    Aber zur übung kannst du auch die akkorde geschlossen oder arpeggiert anschlagen, um mehr griffsicherheit zu bekommen.
     
  7. Limited

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    Erstellt: 15.08.06   #7
    Sind gebrochene Akkorde nicht immer Arpeggien, egal ob fortlaufend oder so wie im Notenbeispiel?

    Bezüglich des Fingersatzes stimm ich wostschew zu, so hab ichs auch gelernt, 5421 bzw 5321.
     
  8. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 15.08.06   #8
    Wem er bequemer ist - - -, bei schnellen tempi plädiere ich für "so einfach wie möglich", das über- und untersetzen würde ich lassen. Ausprobieren! Die hand locker auf die tastatur legen im oktavabstand und sehen, ob der 3. oder 4.finger näher an der gewünschten taste liegt. Unter "arpeggio" verstehe ich als klavierspieler einen ohne zeitangabe frei "gebrochen" gespielten akkord, aber wer es anders gelernt hat - - - - -, worte bedürfen manchmal der auslegung.
     
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