Floyd Tremolos sauber halten / rost etc.

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Maxi
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Grüße

Ich habe ne Menge Gitarren mit Floyd Tremolo, das meiste diverse edge varrianten von Ibanez sowie auch 2 Gitarren mit nem orginallen Floyd.
Meine aller erste Ibanez hat ein gänzlich zerfressenes Tremolo - ist aber auch sonst immo unspielbar - da müsste ich jede Menge geld reinstecken (neues trem, neue bünde, neuer lack, neue pu's etc. alles am hintern)- die hat rund 200gigs auf dem Kerbholz wie auch tausende Übungsstunden. Darum geht es eigentlich nicht aber als ich mir das Teil angeschauht habe hab ich doch mal etwas überlegt.
Klar das Teil hab ich als Jugendlicher gespielt, mich hat Pflege und co nicht wirklich interessiert und soweiter.
Ich hab im allgemeinen einen aggresiven Handschweiz - schwitze aber beim Spielen nicht wirklich übermäßig (ausser live - da ordentlich).
Heute gehts also hauptsächlich um floyd-tremolos und rost. Klar der Handschweiß greift die Oberfläche an etc. pp. - logisch.
Negative veränderungen (ausser etwas verfärbung) fallen mir nur bei meinen 2 ältesten Gitarren auf - eines dadurch entzwischen vollständig kaputt. Klar da muss dann ein neus her oder zumindest die Reiter getauscht werden. Logisch.

Wie aber geh ich in der Zukunft mit der Sache um? Ich spiele nichtmehr sonderlich live - habe aber überlegt auch mal einige meiner neueren Gitarren live zu verwenden - u.a. auch weil ich in mehreren Projekten Spiele und auf mehreren Stimmungen unterwegs bin. Frage jetzt: Wie sorgt ihr dafür das die Dinger nicht gänzlich zerfressen werden. - Klar nach dem gig, oder auch mal zwischendrin abwischen ist kein Problem - aber so ein Floyd besteht aus nem haufen einzelteilen und der schweiß kriecht in jede ritze.

Ist hier also vll irgendwer der so ne art heiligen Grall dafür hat?

Danke im vorraus.
 
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Dr Dulle
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Ich nehme mittlerweile regelmäßig die Gitarren, die ich häufig spiele, auseinander und reinige alle Einzelteile einzeln und sorge dafür, dass diese dann keinen Rost ansetzen - ich habe sehr aggressiven Handschweiß und kenne das Problem sehr gut. Vor kurzem habe ich den Teilen von ein paar älteren Modelle mal tatsächlich ein Bad in einem Ultraschall-Reiniger gegönnt. Das hat ziemlich gute Ergebnisse erzielt.
Die Schrauben, die ich ohne größere Probleme austauschen konnte, habe ich in der Regel direkt gegen Inox-Edelstahl-Schrauben ersetzt, damit diese vor Korrosion auch wirklich geschützt sind. Mir ist bislang tatsächlich noch kein Trem untergekommen, das wirklich gute rostfreie Schrauben gehabt hätte. Dieser kleine Schritt kann schon viel ausmachen.
Was reguläre Verschmutzungen angeht allerdings, habe ich immer das übliche Mikrofaser-Fenstertuch in Griffweite und einen dicken Haarpinsel für Staub und dergleichen, der in die Ritzen zwischen Reitern oder Schrauben kriecht.

Das mit dem Ballistol muss ich allerdings auch mal ausprobieren.
 
makkohille
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WD40 oder Ballistol, regelmäßig anwenden, dann sollte das passen.
 

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