Focusrite Forte ersetzen durch Steinberg ur22c?

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BennySs
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Hallo Liebe Forum User,

Ich suche schon länger nach einer hilfreichen Antwort, und hoffe sie nun hier zu finden.

Momentan nutze ich das Neumann Tlm 102 mit dem Focusrite Forte Interface,
es ist schon etwas in die Jahre gekommen funktioniert dennoch einwandfrei.

Ich würde gern zum Steinberg ur22c wechseln wegen neuere Treiber evtl. bessere Latenz?
macht das sinn, oder wäre das sogar eher ein downgrade???? In dem fall würde ich das Forte weiter nutzen
 
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Jaxon Irelia
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Hast du denn Latenzprobleme? Wie ist dein deine minimale Latenz? Häufig ist ja auch ein zu schwacher Prozessor das Problem...
 
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Ratterbass
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Das wäre ein Downgrade in jeder Hinsicht:

Das Steinberg hat schlechtere Treiber, schlechtere Preamps, den mit Abstand schlechtesten Kopfhörerausgang aller Einsteiger Interfaces….

Wenn du was neues in der Preisklasse haben möchtest, schau dir Motu, UA, Arturia oder Presonus (die Studio C Geräte, nicht die Audiobox) an. Eine gute Anlaufstelle ist auch see YT Kanal von Julian Krause.
 
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Willkomen im Forum,

Focusrite Forte Interface,
es ist schon etwas in die Jahre gekommen

Das Steinberg UR22 ist zumindest in seiner Urversion allerdings auch längst kein Frischling mehr und dürfte ähnllich wie das Forte etwa zehn Jahre auf dem Buckel haben..

Zum Sound kann ich mangels direkter Vergleichsmöglichkeit nichts sagen, aber das Focusrite Forte war bei Markteinführung für so ein schlichtes Ding nicht ganz billig (500 bis 600 Euro), während das UR22 bis heute als günstiges Einsteiger-Interface meist unter 150 Euro gehandelt wird. Das könnte man als Hinweis verstehen, dass das Forte eine anspruchsvollere Zielgruppe bedienen sollte. Kann sein, muss aber nicht.

Ein Nachteil des Forte ist eventuell die Bauweise. Sofern ich es richtig kapiert habe, werden die zwei XLR-Inputs per Adapter/Kabelpeitsche angeschlossen, können zwar separat ausgesteuert werden, aber nur über ein Menü - ist das richtig? Das wäre mir persönlich nichts. Geschmacksache.

Zweites Minus ist die fehlende Phantomspeisung und geringerer Output bei Verwendung ohne Netzteil. Natürlich auch nur dann ein Problem, wenn man es mobil nutzen möchte oder keine Steckdose mehr hat.

Tja – also ich denke ähnlich wie @Ratterbass, dass du mit dem Wechsel keine höhere Dimension des Klanggenusses erreichen wirst. Ich würde mich dann eher oberhalb der Einsteigerklasse orientieren. Oder statt eines neuen Interface' vielleicht einen besseren Preamp oder gebrauchten Channel Strip.

.
 
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BennySs
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Wow erstmal großes Dankeschön für die ganzen Antworten.
Latenz Probleme hab ich keine hörbaren
min. Latenz weiss ich nicht, sry bin nicht ganz der Experte. Nutze ein Ryzen7 2700x als Prozessor, der hat schon Dampf.
Das mit dem Breakout Kabel und Phantomspeisung stimmt, stellt für mich aber kein Problem dar.

Wäre es denn verkehrt mit dem Forte weiter zu arbeiten?
 
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Wäre es denn verkehrt mit dem Forte weiter zu arbeiten?

Warum? Solange es funktioniert und du damit zufrieden bist, kann es nicht verkehrt sein. Problematisch wird es doch erst, wenn es mit irgendwelchen neueren Standards nicht mehr kompatibel ist.

Der Rest ist Geschmacksache oder eine Frage der Anwendung. Wie gesagt: Ich finde es gut, wenn die Inputs getrennt sind und jeder über haptische Bedienelemente verfügt, wenn ich zum Beispiel Gitarre und Gesang gleichzeitig aufnehmen und per Hand einpegeln will. Wer das nicht braucht, dem kann es egal sein.

...
 
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