Fragen über Hohner Victoria Club Modell

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Spyder0815
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Hallo liebe Forumteilnehmer,
Meine Mutter besitzt so ein oben genanntes Modell und wollte gerne mal in Erfahrung bringen wie man erkennt was für ein Baujahr es ist und was für eine Modellreihe (habe gelesen da gibt es B und ?) Lohnt es sich das Ding weiter einzulagern oder lieber verkloppen ?.
Zum Modell: Es gehörte meiner Großmutter und die hat es auch bespielt, also Funktionstauglich.
Gibt es Merkmale woran man erkennt ob es irgenwo einen Fehler hat oder defekt ist ?

Sorry falls das nicht hierher gehört.

LG

Christian
 
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maxito
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Hallo Spyder0815

vielleicht kannst du hier schon einige deiner Fragen beantwortet finden:
https://www.musiker-board.de/akkordeon-forum-sonst/381827-hohner-club-iii-m-anfaengerhaenden.html

... und ob du das Teil weiter einlagerst oder verkaufst, hängt eigentlich prmär davon ab, was du mit dem Akkordeon anfangen willst.

Ganz Grundsätzlich wird ein Akkordon nicht besser durch einlagern- maximal wird es nicht schlechter dadurch, keinesfalls jedoch wertvoller.

Wenn du es spielen willst und das Teil schon lange gestanden hat, dann ist vermutlich zuallererst eine Überholung fällig, welche aber auch bei kleinen Instrumenten ruckzuck mehrere hundert Euro kosten kann.

Wenn du es verkaufen willst dann steht dem auch nichts im Wege, außer dass die Clubmodelle früher sehr gängig waren , heute aber von kaum jemand noch gespielt werden. Wirst also viele Verkaufsangebote finden, aber wenig Käufer.

Gruß, maxito
 
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Musikerclaus
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Hallo Christian,

in meinen Vorkriegs-Unterlagen taucht das Ding in den Dreißigern auf, z. B. im Katalog von 1936 zum Preis von 98 Reichsmark (Viktoria Klubmodell II B).

Tremolo zweichörig, 23 Melodietasten, 7 Hilfstasten, 8 Basstasten.

Wie Maxito schon sagte: Der Wert tendiert gegen Null, für den richtigen Gebrauch kaum geeignet. Setze das Ding halt mal in die Bucht, vielleicht gibt Dir einer ein paar Euro dafür. Ansonsten halt nur für Deko-Zwecke.

Merkmale für Defekte gibt es natürlich, aber um die zu sehen oder zu hören, muss man ein bisschen was über Akkordeons wissen.

Gruß Claus
 
Spyder0815
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Hallo und Danke für die Antworten, nochmal kurze Frage wegen dem Modell, Klubmodell II B woran erkennt man das ? Oder ist dass das einzige Klubmodell was die damals hergestellt hatten ?
Nach gründlichem überlegen meinerseits (Ich weiß nicht was meine Mutter darüber denkt) sollte man das lieber behalten, sozusagen als Andenken an meine Großmutter.

MAl zurück zum Thema, was sollte man den über Akkordeons wissen für den Check des Instrumentes ? Finde ich das alles hier im Board? Ihr müßt mich nur in eine gewisse Richtung schubsen und ich versuche das selbst herauszufinden.
 
M
Musikerclaus
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Hallo Christian,

zu der Zeit und auch noch eine Weile nach dem Krieg gab es viele verschiedene Club-Modelle in allen Preisklassen. Das war in diesen Zeiten der große Renner bei Hohner; es wurden Zigtausende hergestellt. Heute spielt kaum noch jemand Club. Die Modelle wurden meistens mit Zahlen und/oder Buchstaben bezeichnet; die besseren Modelle bekamen Zusatzbezeichnungen wie "Ouvertüre" oder "Morino".

Tja, was sollte man über Akkordeons wissen... Du musst Dich halt einlesen, denn hier im Board steht eigentlich alles, was Du wissen musst. Wenn Du Dich ernsthaft mit dem Thema befassen willst, gibt es auch einiges an Literatur, aber ich weiß nicht, ob Du Dir das antun willst.

Gruß Claus
 
Spyder0815
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Okay, vielen Dank, habe mich auch hier und dort mal durchgewurstelt. Eigentlich schon interessant so ein Akkordeon, lustigerweise haben wir zuhause 4 verschieden Teile, davon 2 die ja noch älter sind als das Viktoria Modell. Habe mich da gestern Abend mal versucht (ein bisschen Keyboard Erfahrung), kam aber nicht wirklich was raus aus dem kasten :rolleyes:.
Vielen Dank für die Auskunft, ich werde mal sehen was hier alles im Forum steht, vielleicht entdecke ich ja dabei meine Liebe für die Quetschkommoden:).

LG
Christian
 
Ippenstein
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Hallo Christian,

wenn Du Deine Liebe zu Quetschkommoden entdecken willst, dann solltest Du denen aber auch eine Chance geben. Und uralte verstaubte Dinger, auf denen schon die Motten im Schrank das Spielen gelernt haben, sind nicht das Maß der Dinge ;)

Grüße

Ippenstein
 
Spyder0815
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So vermottet sind sie nicht:rolleyes:, allehaben ihr eigenes Case, und sehen auch noch dementsprechend aus, sind auch keine Keller- Dachbodenlagerungen, muffeln nicht.
Also bin ich davon ausgegangen das die noch "Frisch" sind, aber das eben als Laie und extrem unwissend dem Instrumentes gegenüber.
Habe mit eben ein paar Soundbeispiele angehört und finde das schon spannend wie man das macht, suche mit gerade ein Anfängertutorial dazu.
 
akkotue
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Hallo
auf einer Club habe ich mal lange Zeit gespielt, man kann durchaus brauchbare Musik machen! Du hast nur zwei Tonarten zur Verfügung, weswegen der Tastenspieler natürlich im Vorteil ist. auf der Club hast Du aber wegen der Hilfstöne in der dritten Reihe alle Töne auf Zug und Druck, was das an sich eingeschränkte Spiel auf einer Diatonischen schon etwas vervollkommt. Auf der Baßseite hat man das Nötigste zur Verfügung. Heißt also: Zum ein bisschen Rumdudeln ist die alte Kiste schon zu gebrauchen.
Gruß akkotue
 
Spyder0815
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Mal sehen ob ich mich auf dem Ding zurechtfinde, hatte das gestern abend mal versucht zur allgemeinen belustigung und zum prüfen ob der Balg dicht ist.
Nochmal eine (wahrscheinlich) blöde Frage: wie orintiert man sich am besten am Instrument ? Und kann/muss man die stimmen, wenn ja wie ?
 
maxito
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Hallo Spyder0815,

hier in dem Link findest du vermutlich schon mal ne ganze Menge Infos:

https://www.musiker-board.de/akkordeon-forum-sonst/381827-hohner-club-iii-m-anfaengerhaenden.html

Ob du das Instrument stimmen lassen musst/willst, hängt von deiner persönlichen Schmerzgrenze ab und wie leidensfähig deine Mitmenschen sind. Wenn du mit diesen Diingen noch nie was zu tun hattest, würde ich mal sagen, dass du selber stimmen nicht tun solltest, da die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, das du ohne Ahnung von der Materie das Instrument zu Tode stimmst - da kommt wohl erst mal der Fachmann zum Zuge, aber das kann wie gesagt auch gleich richtig Geld kosten.

In solchen Situationen weiß ich immer nicht genau, was ich empfehlen soll, denn mit einem deutlich verstimmten überholungsbedürftigen Instrument anzufangen ist eigentlich das Falsche, aber gleich mal viel Geld reinstecken, um dann nach kurzer Zeit festzustellen, dass das Instrument oder dieses spezielle Instrument (von der Bedienung bzw. Bespielbarkeit her) nicht das Richtige ist, mag ich auch nicht empfehlen.

Im Zweifel kannst du ja mal hier reinlesen, da bekommst du ungefähr einen Überblick, was auf dich zukommt, falls du doch selber stimmen willst:

https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/311664-vom-lagerfeuerholz-zum-akkordeon.html
https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/349034-vom-lagerfeuerholz-zum-akkordeon-teil-ii.html
https://www.musiker-board.de/vb/akkordeon/356988-restauration-einer-hohner-lucia-iv-p.html

Gruß, maxito
 
Spyder0815
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Hehe und ich dachte mit einem chromatischen Stimmgerät wird das schon. Stimmblöcke was ein Zeug.
Vom Hohner Modell würde ich klanglich behaupten das es noch soweit in Ordnung ist . Ob ich das jetzt wirklich nutzen möchte ist erstmal dahingestellt, habe ja erst mit der EGitarre angefangen und habe da auch noch einige zu lernen. Aber ich habe auch gelesen Akkordeon ist für jedes Alter geeignet.
Aber trotzdem Danke für die Links, ich glaube man sollte das erstmal lieber machen lassen.

Nochmal eine Frage zu einem anderen Modell. Kennt Jemand die Firma Herfeld und Comp ? Ich finde nichts darüber, ist so ein Instrument komplet aus Holz. Schön dekorativ.
 

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