fragen zu arpeggios

von smurf, 14.03.06.

  1. smurf

    smurf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #1
    sers

    hab da ma einige fragen zu arpeggios <:

    1. zuerst mal hab ich das richtig verstanden: man nimmt sich einen akkord, nimmt davon die toene, aus denen er aufgebaut wurde und sucht sich in einem bestimmten buende-bereich alle buende aus, wo die entsprechende note vorkommt? und anschliessend kann man dieses griffbild in alle buende verschieben?

    2. angenommen 1. war richtig, also ich habe mir das arpeggios tut von justchords.de durchgelesen, da hatte der autor den akkord cmaj7 - da ist das auch alles schoen einfach und gut nachvollziehbar, wie ist das aber bei anderen akkorden, und wie kommt der autor auf jenen akkord? ich kenne nur die basic akkorde + barre, das sind auch die, die hinten im bursch buch bei den ganzen akkorden tabellen drinn sind.

    was passiert zb mit Em? da haben wir ja 4 leersaiten mit drinnen, und 2 gegriffene saiten. verwendet man dann alle 6 noten fuer die erstellung des griffbilds?

    und bei barre's ist die sache ja etwas anders noch...

    nehmen wir an die gitarre ist dropc, also CGCFAD, und ich greife

    6
    6
    8
    8
    7
    6

    waere dann C#m, richtig? okay, welche toene waeren nun fuer das arpeggio relevant?

    bzw ist das dann so richtig:


    D----6-----------
    A-------7--------
    F-----------8-----
    C----6-----8-----
    G----6-----------
    C----6-----8----

    waere nett wenn das nochmal etwas erlaeutern koennt <:

    thx
     
  2. Korittke

    Korittke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #2
    Hallo,
    1 ist ziemlich richtig, aber 2 passt da nicht so ganz rein.
    Ein Akkord ist in der Musiktheorie ein Zusammenklang von 3 oder mehr Tönen (einer gemeinsamen Tonleiter) oder so ähnlich. Auf der Gitarre werden diese Töne eines Akkords auf eine bestimmte Weise zum Erklingen gebracht, d.h. die 3 Noten des Akkords werden z.B. auf 6 Saiten verteils. Dabei kommt es logischerweise zu Tondopplungen. Umgangssprachlich werden auch diese Griffschemata zum Erklingenlassen eines Akkordes selbst Akkord genannt. Solche sind z.B. die Barree-"Akkorde"
    Ein Arpeggio ist nun bekanntermaßen die Aufteilung eines Akkords in einzeln gespielte Noten. D.h. du suchst die Noten, die deinen Akkord bilden. C#m bedeutet
    Grundton C#
    Terz E
    Quinte G#
    Dann suchst du diese Töne auf dem Griffbrett, so dass sie in der richtigen Reihenfolge und in gleicher Oktavlage aufeinander folgen und spielst sie hintereinander.


    Natürlich kannst du auch die Griffschemata wie "den" D#-Dur-Baree-Akkord als Arpeggio spielen. Dann werden normalerweise alle beteiligten Saiten gespielt, auch wenn Tondopplungen vorkommen, wie es sehr oft der Fall ist. (Bei Standard-Barreakkorden ist auf den Bass-Saiten ja z.B. nur ein Powerchord.).

    Em ist ein Fall, wo oben erwähntes gilt. Es ist bloß ein Griffschema, um Em als Akkord erklingen zu lassen aber es ist ungeeignet für ein Arpeggio, weil man die Noten nicht getrennt spielen kann, also so, dass sie nicht ineinanderklingen.




    Das ganze was ich geschrieben habe, ist unter der Prämisse zu sehen, dass die einzelnen Noten des Akkords niemals ineinander klingen sollen (z.B. wegen Verzerrung). Wenn sie ineinander klingen sollen oder dürfen, kann man natürlich jeden beliebigen Akkord arpeggiert spielen, indem man die Saiten einfach gleichmäßig sweept und die linke Hand nicht verändert.


    Du solltest dir deshalb nochmal genau angucken, was die Unterschiede und Relationen sind zwischen den Akkorden in der Musiktheorie und den Akkordgriffschemata auf der Gitarre. Dann kannst du jeden Akkord als Arpeggio in verschiedenen Oktavlagen etc. spielen.
     
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