G-Seite nicht bundrein

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Snooker09
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Hallo, ich habe Probleme mit der G-Saite meiner neuen Hagström HJ 800. Sie ist - in sich - nicht bundrein, was ein wenig irre klingt.
Ist sie bei der Stimmung auf 'G' ok, dann passt sie in den ersten 3, 4 Lagen nicht wirklich sauber zum gespielten Akkord.
Passe ich die Saite dem Akkord an, stimmt sie als leere Saite nicht mehr.
Habe mal gelesen, dass Probleme mit der G-Saite nicht ungewöhnlich sind. Ist das korrekt?
By the way: alle anderen Saiten - kein Problem.
Danke und Grüße
 
Wie ist denn die Saitenlage auf den ersten 4 Bünden?
Manchmal ist die zu hoch und durch das Runterdrücken wird die Saite stärker gespannt -> Ton zu hoch

Ansonsten: welche Saitenstärke?
 
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Bei einer Jazzgitarre hat man ja leider nicht viele Möglichkeiten, groß was einzustellen. Wird es ggf. besser wenn man mit der Saitenlage rumspielt?
Wenn die Gitarre aber wirklich neu ist, retournierte ich diese. Sich ewig durch bestimmte Saitenstärken/-arten oder zu hohe/niedrige Saitenlagen (sei es durch Steghöhe oder Sattel feilen/unterfüttern) quälen, wäre mir zu dumm.
 
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Willkommen im board:hat:,

als erstes würde ich es mal mit einer anderen G-Saite probieren. Wenn das nichts nützt, ich nehme an, du hast noch nicht so viel Ahnung von Gitarren,
würde ich mal bei einem Gitarrenbauer oder in einem Gitarrenladen vorstellig werden, die dir sicher weiterhelfen können. Schöne Gitarre👍.
Snooker find ich auch toll, wenn man einigermassen kapiert hat, worum es geht, kann das recht spannend sein:).
 
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Ich bin da bei @chris_kah
Wir brauchen ein paar mehr Infos. Auch wäre gut zu wissen, ob das nur in den ersten 3-4 Bünden der Fall ist oder sich das bis zum 12ten Bund durchzieht
 
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Ich tippe auf zu hohe Sattelkerben. Schau mal wie hoch der Abstand der Saiten zum 1. Bundstäbchen ist.
 
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Ich finde ja immer einen Link ganz hilfreich, damit jeder weiß, um was für ein Modell es geht:

Und man spricht hier von "Oktavreinheit", nicht "Bundreinheit"; letzteres würde bedeuten, die Bünde sind nicht richtig gesetzt, und das ist erstens sehr unwahrscheinlich und würde sich zweitens auf alle Saiten auswirken. Mangelnde Oktavreinheit bedeutet dagegen, die Mitte der Saite liegt nicht genau über dem 12. Bund.

Du schreibst, die Gitarre ist neu, dann würde ich als erstes frische Saiten aufziehen und schauen, wie es damit aussieht.

Wenn es dann nicht besser wird, und du die bisher gegebenen Tipps beachtet hast und einen zu hohen Sattel ausschließen kannst, kannst du eigentlich nicht mehr viel selber machen. Bei den meisten E-Gitarren lässt sich die Oktavreinheit über Einzelreiter am Steg einstellen, aber du hast ja hier einen fest montierten Steg mit unveränderlichen Auflagepunkten. Wahrscheinlich kann dir wie von @rmb empfohlen ein Gitarrenbauer weiterhelfen.
 
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+1: Ein zu hoher Sattel und/oder alte, ausgenudelte Saiten wären auch meine Prio-Ideen.
Eine Gitarre, die ansonsten gut gefällt, deshalb zu retournieren, ist vielleicht überreagiert und wenig nachhaltig. Von einer Fachkraft lässt sich der Sattel schnell prüfen und ggfs. komplett optimieren. Bei einem Tausch ist unklar, was man statt dessen bekommt.
Mit dem Händler sollte man das Problem durchaus auch besprechen. Je nachdem, ob vor Ort oder online gekauft, kann das Problem direkt behoben oder eine kleine Erstattung ausgehandelt werden.

@Blazer81 Diese hier?
https://www.hagstromguitars.com/de/e-gitarren/archtop-jimmy/hagstrom-hj800
 
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Ich bin selbst niemand, der ständig Dinge retouniert, aber wenn ich ein neues Produkt kaufe, hat es auch zu funktionieren. Selbst mit Nachlass oder Kostenübernahme dauerte eine Reparatur und die Gitarre dort hinzubringen und abzuholen, kostet auch Zeit und Geld.
Wenn Händler ihre Produkte nicht prüfen, kann das wohl kaum das Problem des Kunden sein.
 
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:hat:prüfe mal bitte die Saitenlage auf den unteren Bünden, dazu die Saite am 3. Bund entspannt niederdrücken und dabei den Abstand der G-Saite zum1. Bundstäbchen betrachten. Da sollte noch ein Blatt Papier zwischen passen aber mehr auch nicht. An der Stelle sparen die Hersteller gerne, um das Risiko einer zu tief gefeilten Sattelkerbe zu umgehen. Denn zu tief gefeilt schnarrt die Leersaite.
Bei entsprechendem Geschick und einer kleinen Dreikantfeile ( funktioniert recht gut nur bei der G-Saite - bei den anderen Saiten braucht man geeigneteres Werkzeug->teuer) kannst du die Kerbe vorsichtig tiefer feilen.
Viel Erfolg(y)
 
Die Gitarre hat einen unkompensierten Steg.

Diesen sollte man tauschen und zwar nachdem man sich entschieden hat ob man auf einer solchen Gitarre eine umsponnene G-Saite spielen will oder nicht, da die Kompensation entsprechend zu erfolgen hat.

*
 
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Zunächst einmal eine konventionelle Gitarre ist nie „bundrein“! Die temperierte Stimmung ist da letztlich nur ein (guter) Kompromiss. Es gibt Gitarren mit true temperament Frets
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die natürlich aufwändig zu machen sind; Saitenziehen ist das auch problematisch… letztlich ist da wohl das Aufwand zu Nutzen Verhältnis so gering, dass sich das nicht allgemein durchgesetzt hat.
Nichtsdestotrotz kann man beim Stimmen in besonders kritischen Situationen (Aufnahmen…), die betroffenen Saiten so anpassen, dass beim betreffenden Stück/Ton Material möglichst wenig Dissonanz resultiert.

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Empfindlichkeiten und Wahrnehmungen dieser „Unperfektion“, es lohnt aber IMO die Frage, ob die Unstimmigkeit im musikalischen Kontext tatsächlich von Belang ist. (Tausende Aufnahmen und Live Performance konnten erfolgreich mit der Temperierten Stimmung / Bundierung abgeliefert werden.)
 

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