Garry Moore Sound

von fusionjazz, 16.04.12.

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  1. fusionjazz

    fusionjazz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #1
    Weiß net ob meine Frage ins Effektboard oder in spieltechnik gehört. Denke mal ist von beidem was. Ich spiele gerade The Loner von Gary Moore. Gary war ja der Meister in kristallscharfe Töne lange zu halten. Aber iwie bekomme ich das net so hin wie er. Heißt meine Töne halten sich bis sie langsam ausklingen und sterben dann aber apupt ab, was nach meinem Spielgefühl her mich dann immer ärgert :-( Also ich kann die Töne nicht "unendlich" halten. Liegt das an der Gitarre, bzw,. Tonabnehmern ? Habe eine gute Fender Mexico Strat Delux Roadhouse Modell, welche fast nen tausender gekostet hat. Glaube sind 9ner Saiten drauf. Könnte es aber auch an der Seitendicke liegen ?

    Andererseits stelle ich Effekte ein, wo die Töne dann so lange bleiben wie ich möchte. Allerdings handelt es sich dann hier um die "Fuzz Box" Und das klingt alles andere als kristallklar, mehr nach Brei. Könnte es auch an der Effekt oder Amp einstellung im allgemeinen liegen ? Spiele auf einem Marshall "Valvestate80". Sohn Hybrid von Röhre und normal.Der hat ne Hammer Klangfarbe, vor allem wenn im Cleanbereich der Gain voll aufdreht und die Röhren zum Einsatz kommen. Dann hat er auch einen Sustaincharakter. Ich komme auf Sustain zu sprechen, da bei dem Stück "The Loner" überall steht das der Sustainschalter aktiv sein sollte. Habe eine Empfehlung gelesen von Gain(distortion) auf 6, Bass auf 6, Middle auf 5 (hebt leicht den Sustain), Treble auf 6, und Reverb auf 4, Delayeinstellung optional. Gary hat ja bei unterschiedlichen auftritten mal mit mehr und mal weniger Delay drinne.

    Zusatz zu Sound. da ich keine Effektpedale habe, benutzte ich mein Schmuckstück den Line POD version 2.0. Für die Preisklasse das beste was es gibt. Laut Entwickler wurden im Labor peniebel genau die Soundspektren berühmter Verstärker und boxenmodelle imitiert. (mit Erfolg und Studioreif) Ich spiele dabei "Modern Higain" mit oben genannten Eq einstellungen und komme an den Sound von "The Loner " einigermaßen ran. Allerdings klingt alles im hochoktavierten bereich alles andere als Kristallklar und scharf und nicht so wie bei Gary. Eher leise. Wenn einer auch das Gerät hat, würde ich mich über einen Vorschlag freuen. Ander Gitarre kanns net liegen, da mein Modell gerade bekannt dafür ist das es Hammermäßige durchstzungsstarke Tonabnehmer hat. Ist mir beim anspielen beim kauf auch gleich aufgefallen.

    Das ich bei leichten schnellen Zittervibratos den ton halten kann ist mir schon klar, allerdings funzt das bei mir trotzdem net mit dem Ton so lange halten wie bei gary. Hab echt alles versucht. Sry hab viel geschrieben zum lesen. Aber ich denke damit ist meine Frage einigermasen ausführlich und ich kann vielleicht im allgemeinen was über Tontechnik und oder erzeugung lernen.
    Vielen dAnk im vorraus. Rockige Grüße:o:)
     
  2. Statler

    Statler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #2
    Ich kenn das Stück jetzt nicht, aber wenn Du von "ewig" stehenden Tönen sprichst, dann kommen die im High-Gain-Bereich meist von einer Rückkopplung zwischen Speaker und Saite: Die Schwingungen, in welche der Speaker Deiner Box die Luft versetzt, werden von der Saite wieder aufgenommen und halten sie so am Weiterschwingen.
    Damit das klappt, brauchst Du eins: Lautstärke!
    Und wenn Du ganz sicher gehen möchtest: Mehr Lautstärke!
    Und selbst wenn Du den Amp voll aufgedreht hast, kann es Punkte im Raum geben, wo Dir die Töne eher schnell wegsterben, und andere, wo Du sie ewig stehen lassen kannst.

    Nettes Detail dazu: Der Techniker von C. Santana hat mal in nem Interview erzählt, er muss vor jedem Konzert beim Soundcheck die Orte auf der Bühne abchecken, wo die Rückkopplungen am schönsten klappen, und diese dann am Boden mit Klebeband markieren.

    Übrigens find ichs seltsam, dass Du als Gary Moore-Fan ne Strat spielst, mit ner Paula wär das mit dem Sustain wohl grundsätzlich schonmal leichter hinzukriegen...
    *und duck und weg*
     
  3. Kybo

    Kybo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #3
    "glaube sind 9er drauf"?

    Wann hast du die Saiten denn das letzte Mal gewechselt?
    Alte Saiten haben natürlich nichtmehr das Sustain von neuen...
     
  4. fusionjazz

    fusionjazz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #4
    Ah ok also liegt es womöglich an der Gitarre an sich. Ja ich bin Gary Moore Fan. Aber auch Joe Bonamasa oder Jeff beck Fan :-) (Und von mir aus auch Mark Knopfler Fan xd) Im Grunde wollte ich meine lange ersparte Fender, weil ich mit ihr größtenteils auch die Sachen abdecken kann die ich selber so spiele. Ab und an reizt mich dann mal ein Stück was ich dann mal spielen möchte.
    Mh.. ok mit der Rückkoplung ist schon klar. Aber irgendwie passt des net zu dem wie Gary die Töne spielt. Also vergleich mal die stehenden Töne die Gary spielt und die von gezielten Rückkopplungen. Ich tippe da eher auf deinen Vorschlag dass das Gitarrenmodell eine entscheidende rolle spielt, und natürlich spieltechnik. (Ne Paulaaaaa....träummm :rolleyes:) Mal sehen was noch für vorschläge kommen. Danke. Gruß

    ---------- Post hinzugefügt um 16:50:26 ---------- Letzter Beitrag war um 16:47:22 ----------

    Hi Kybo
    Ok zu meiner Schnade muss ich gestehen. Habe seit ich sie kaufte nicht einmal die seiten gewechselt. Kommt aber demnächst. Mal schauen wie´s dann funzt. Haben eigentlich dickere Seiten einen besseren Sustain ? Gruß
     
  5. Statler

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    Erstellt: 16.04.12   #5
    Also was Du in dieser Version gleich am Anfang und dann gleich nochmal ab 00:15 hörst, sind Rückkopplungen!
    Charakteristisch ist dabei vor allem das Umkippen in die Obertöne.
    Man sieht in dem Video (in dem er übrigens ne Strat spielt ;) ) aber auch schön, wie er mit dem Vibratohebel (Fender-Slang: Tremolo Bar) arbeitet, um die Töne zu unterstützen.
    Dass es aber auch ohne geht, sieht man wenn er das gleiche Stück auf ner Paula spielt...
     
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  6. fusionjazz

    fusionjazz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #6
    Ok :) Dann sind des Rückkopplungen. Naja auf na Bühne sind schon einige Watt am laufen in den Amps. Ich glaube mein Nachbar ist nicht an einer möglichen Rückkopplung interessiert..lool. Aber geh mal bitte auf die Stelle 5:38 da hält er das g geschlagene 19 sec. lang (Herzzerreißend :rolleyes:). Ist das auch ne Rückkopplung ? Man hört einerseits auch das er hier den Ton durch ein Zittervibrato am schwingen hält. Aber genau das klappt bei mir nicht mit dieser Technik. Und habe echt alles ausgelotet. Irgendwann sterben die Töne apprubt ab :( Wie schon geschrieben klapt des nur bei nen ollen Fuzz Box Sound sound der so bratschig klingt, das ein Tön kaum noch Facetten hat.
    Und noch ne Frage wenn die Töne in Obertöne umkippen, geht das bei mehr Lautstärke einfacher ? Wie kann ich das bewusst beeinflussen? Mitten hoch oder so?
     
  7. jaki

    jaki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #7
    Nein, das ist keine Rückkopplung.
    Schalte mal an deinem POD zusätzlich zur Verzerrung noch einen Kompressor an. VOR der Verzerrung!
    Das sollte helfen, und afaik hat das Gary genauso gemacht (nur ohne POD ;) ).


    Das Einzige was hilft, um eher Rückkopplungen zu kriegen ist Lautstärke. Und mehr Gain.
     
  8. InTune

    InTune Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.04.12   #8
    Also der Solo Sound ist schon ziemlich highgainig und das verlängert sehr das Sustain. "unendlich lang stehen Töne sind nur durch (kontrollierte) Rückkopplungen hinzubekommen. (Es gibt zwar auch so ein Boss Feedbacker, aber wie kontrolliert und authentisch das dann ist kann ich nicht sagen. Orchinol Gary Moore ist das dann auf jeden fall nicht.)
    Eine Fuzzbox ist nicht gerade geeignet den Higain Sound eines Röhrenverstärkers nach zuahmen. Das sind dann eher (gewollt) "dreckige" Sounds mit viel disharmonischen Zerranteilen. Aber ein Pod sollte in der Lage sein harmonische Higain Sounds zu liefern. Wenn es dann "Kristallscharf" sein soll: Bässe absenken und Mitten und Höhen anheben.
     
  9. Sebi91

    Sebi91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #9
    Gary dreht sich bestimmt gerade im Grab um weil du ihn falsch geschrieben hast, das ist vermutlich der Grund warums nicht klappen soll bei dir :o

    Ne im Ernst: Ist entweder mit viel Kompressor oder (zu) viel Lautstärke machbar und eine Gitarre mit viel Sustain(und neuen Saiten!) und gute Vibratotechnik sind natürlich auch nicht schlecht.
     
  10. fusionjazz

    fusionjazz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.12   #10
    Jaki.... Habs gerade noch mal angespielt. Zum glück hab ich an meinem POD ne direkte Delay/Compressorschaltung. Des passt die Tönne schweben so etwas länger. Hatte ich vorher aber auch schon so xd Stimmt Volumen in Combi mit Gain machts.
    In Tune....Habe nun mehr Gain (POD..Drive) drinne. Und wolla...ich konnte den Ton so lange halten wie Gary xd. Allerdings verlor er an leicht an Präsents irgendweann. Daraufhin habe ich die Lautstärke höher gedreht. Passte. Nun war noch das Problem das der Ton ins dumpfe kippte. Habe wie du meintest die höhen und und Mitten gehoben. Ja man... des haut rein. Vom Prinzip her zumindest ises des. Danke Euch. So habe ich wenigsten was gelernt über Sounds. Wenn ich des nächste mal auf na session oder an nem anderen Amp spiele weiß ich nun in etwa was Sache ist. Der POD ist schon die Macht, aber Originalamps sind schon was anderes. So gesehen kanns nur besser werden :great:
    Rockige Grüße :rock:

    ---------- Post hinzugefügt um 19:26:11 ---------- Letzter Beitrag war um 19:20:46 ----------

    Yes Sebi91. Ich glaube der gute Gary wird mir des verzeihen, is des doch hier zum Glück kein "Deutsch oder Rechtschreib" Forum :) Aber ich kanns....kukst du G A R Y ... M O O R E . :rofl::)
     
  11. mr.coleslaw

    mr.coleslaw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.12   #11
    Ohne gute Vibratotechnik geht erst mal gar nix, weil das ist die einfachste Methode, einen Ton lang zu halten. Dann natürlich ein vernünftiges Verhältnis zwischen Lautstärke und Feedback wobei jeder Amp anders reagiert.
    Vor allem zählt da eins: Röhre und nochmals Röhre :D
     
  12. Bernd Stromberg

    Bernd Stromberg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.12   #12
    Natürlich geht ohne gute Vibratotechnik gar nichts, hat aber nur mittelbar etwas mit der Fragestellung zu tun. "Statler" absolut recht...es sind gewollte Feedbacks. Und das hat erst mal rein gar nichts mit dem Vibrato zu tun. Natürlich kann bzw. sollte man das Feedback wie im Beispiel mit Trem oder Finger ausvibrieren...
     
  13. Rampage

    Rampage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.12   #13
    100% Zustimmung!

    aaaber:

    Vor allem zählt da eins: Üben und nochmals üben!
     
  14. twulf

    twulf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.12   #14
    Garry hatte am Bühnenrand immer eine 2X12 Marshall Box stehen (90 Grad zur Bühnenkante) die Box hat ihm in Verbindung mit einem (manchmal auch zwei) Tubescreemern den gewünschten "ewigen Sustain" gebracht.
    Also genug Lautstärke um die Saite in Verbindung mit dem Pickup in einen kontrolierten Feddback-Zustand zu bringen.

    Das klappt übrigens nicht mit jedem Ton! Manche kippen in den Oberton ab...
     
  15. schocka

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    Erstellt: 25.04.12   #15
    Hallo,

    das lese ich gerade zum ersten Mal. Woher hast du denn die Info? Gibt es evtl. Fotos, auf denen die zu sehen ist?

    Gruß,
    Andreas
     
  16. Statler

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    Erstellt: 25.04.12   #16
    Ersteres stimmt natürlich, aber zweiteres ist kein Gegensatz zu "es klappt", sondern bei Feedbacks normalerweise durchaus nicht unerwünscht.
     
  17. twulf

    twulf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.12   #17
    Moin,

    im E-Werk habe ich GM drei mal über 12 Jahre verteilt gesehen, da hatte er die besagte Box jedesmal links am Bühnenrand stehen.
    Allerdings muss ich mein "immer" revidieren, ich erinnere mich an einen GM-Gig (irgendwann so um 2005, ich glaube in Bonn) da hatte er sie nicht.
    Stattdessen hatte zwei relativ große Wedges vor sich.
    Möglicherweise hing das immer vom jeweiligen Monitoring (Bühnesound) ab.

    ---------- Post hinzugefügt um 11:49:37 ---------- Letzter Beitrag war um 11:47:45 ----------

    Ich bezog mich bei dem Thema Feedbacks auf das "halten" des Tones (z.B. Parisiene Walkaways), du hast natüürlich recht das im Regelfalle daa Abkicpen in den Oberton gewünscht ist.
     
  18. schocka

    schocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.12   #18
    Hi,



    aha, ok. Ich glaube ja sowieso, dass Gary Moores wichtigester "Effekt" die Lautstärke war, anders kann man so kaum klingen :)

    Gruß,
    Andreas
     
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