Gefangen in Mir

von Xeonadus, 26.07.07.

  1. Xeonadus

    Xeonadus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.07   #1
    Hallo Leute,
    wie ihr ja alle mitbekommen habt, habe ich private Probleme. Diese Probleme hatten dann heute Abend ihren neuen Tiefpunkt erreicht und aus dieser Frustration ist folgender Text entstanden. Ich will ihn allgemein halten und nicht mit einem konkreten Ereignis verbinden, so dass er jedem, der ihn hört Trost spenden kann. Der Text beschreibt eigentlich im Moment mein Inneres sehr genau. Ich bin mal auf eure Kommentare gespannt:

    Gefangen in Mir

    Strophe 1:
    Jeden Morgen steh’ ich im Bad vorm Spiegel
    Ich frag mich „Was machst du eigentlich hier?“
    Ich geh raus auf die Straße, raus vor die Tür
    Niemand sieht mich, ich fühl mich ganz leer
    Als wär’ meine Seele ein weißes Blatt Papier

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In einer Welt in der mich Angst umzingelt
    die Angst vor der echten Welt
    und diese Angst ist es, die mich hier festhält

    Strophe 2:
    Nach außen hin wahre ich immer den Schein
    Ich versuch einfach fröhlich zu sein
    Doch in mir, wander ich weiter in die Welt hinein
    Einige versuchten mir zu folgen
    Doch sie alle kamen nicht in die Welt rein

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In einer Welt in der mich Angst umzingelt
    die Angst vor der echten Welt
    und diese Angst ist es, die mich hier festhält

    Bridge:
    Ich schuf mir mein eigenes Gefängnis
    Bin gefangen in meinem Kopf
    Und diese Falle wird zu meinem Verhängnis

    Strophe 3:
    Ein letztes Mal steh ich vor meinem Spiegel
    Noch einmal geh ich raus und wahre den Schein
    Noch ein letztes Mal gelogen lachen
    Denn danach ist all der Schmerz hinweg
    Denn danach bin ich endlich ganz allein

    Outro:
    Ich bin allein…
    Denn niemand kommt in meine Welt hinein.

    Naja, also dann gute Nacht. Ich geh mir jetzt meine Gitarre schnappen und jammen.

    Euer Xeonadus
     
  2. StayTuned

    StayTuned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #2
    Hey Xeonadus, denk dran. Probleme gibts nur weil man sie lösen muss


    soo xeonadus. der text mit deinem privaten Hintergrund auf den du uns ja deutlich aufmerksam gemacht hast stimmt nicht doch etwas nachdenklich.

    Zum Text. Traurig, melancholisch, ängstlich. das sind die Worte die mir dazu einfallen.
    Ich hab das Gefühl dass daraus kein Song werden soll sondern dass du dir eher etwas von der Seele schreiben wolltest. Dafür sehr gut!

    Lass dich nicht unter kriegen.
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.07.07   #3
    Hallo Xeonadus,

    berührend und wahr - und es ist gut, dass du es aufschreibst, denn das ist immer der erste schritt: zu sagen was ist.

    Bei Deinem Text sind mir sofort ein paar Bilder gekommen, die ich hier mal hinschreibe - sieh es einfach mal als eine andere Art mit Schreiben um zugehen, an und nimm davon an, was immer Du magst und lass liegen, was Dir nicht zusagt:

    Gefangen in Mir

    Strophe 1:
    Jeden Morgen seh ich mein Ebenbild
    das mich fragt: "Was machst du hier?"
    Vor mir die Straße, hinter mir die Tür
    Niemand sieht mich, ich fühl mich ganz leer
    Als wär' meine Seele ein weißes Blatt Papier

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    Wachtürme der Angst umschließen mein Reich
    mit dem Horror vor der echten Welt
    und ich bin der Wächter, der mich hier hält

    Strophe 2:
    Vor Dir und vor Euch wahre ich den Schein
    Mein Ebenbild müht sich fröhlich zu sein
    Während ich mich verliere in meiner Welt
    Vor Dir und vor Euch sind die Tore verschlossen
    Die Wachtürme stehen stumm und aus Stein

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    Wachtürme der Angst umschließen mein Reich
    mit dem Horror vor der echten Welt
    und ich bin der Wächter, der mich hier hält


    Bridge:
    Ich schuf mir mein eigenes Gefängnis
    Bin gefangen in meinem Kopf
    Angst ist das Schloss und mein Verhängnis

    Strophe 3:
    Ein letztes Mal seh ich mein Ebenbild
    Noch einmal geh ich raus und bin der Schein
    Noch ein letztes Mal gelogen lachen
    Denn danach ist all der Schmerz hinweg
    Denn danach bin ich endlich ganz allein

    Outro:
    Ich bin allein…
    Gefangener, Wächter, Wahrer vom Schein.


    x-Riff
     
  4. Xeonadus

    Xeonadus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.07   #4
    Hallo Leute,
    danke für eure Hilfe. Ich denke, ihr habt verstanden, dass der Text dieses beklemmende Gefühl beschreiben soll, dass manche haben und ist quasi als versteckter Hilfespruch an meine Freunde gedacht (Die verstehen das momentan nicht, aber mit dem Song könnte es vielleicht klappen, denn "Musik fängt da an, wo Sprache aufhört). Habe mal aus beiden Feedbacks, die Teile rausgenommen, die mir gefallen und hier das Endresultat:

    Strophe 1:
    Jeden Morgen seh ich mein Spiegelbild
    Das mich fragt „Was machst du eigentlich hier?“
    Vor mir die Straße und hinter mir die Tür
    Niemand sieht mich, ich fühl mich so leer
    Als wär’ meine Seele ein leeres Blatt Papier

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In einer Welt in der mich Angst umzingelt
    Es ist die Angst vor der realen Welt
    Diese Angst ist es, die mich hier hält

    Strophe 2:
    Nach außen hin wahre ich immer den Schein
    Ich versuch einfach fröhlich zu sein
    doch in mir, ziehe ich mich weiter hinein
    Einige versuchten mir zu folgen
    Doch, sie alle folgten immer dem falschen Weg

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In einer Welt in der mich Angst umzingelt
    Es ist die Angst vor der realen Welt
    Diese Angst ist es, die mich hier hält

    Bridge:
    Ich schuf mir mein eigenes Gefängnis
    Bin gefangen in meinem Kopf
    Die Angst ist der Zellenwärter
    Er schließt die Tür und lässt mich nie wieder raus

    Strophe 3:
    Ein letztes Mal seh ich mein Spiegelbild
    Noch einmal geh ich raus und bin der Schein
    Noch ein letztes Mal gelogen lachen
    Denn danach ist all der Schmerz hinweg
    Denn danach bin ich endlich ganz allein

    Outro:
    Ich bin allein…
    Denn niemand kommt in meine Welt hinein

    Was denkt ihr über den Text?

    lg Xeonadus

    PS: Geht langsam wieder bergauf :)
     
  5. ETiTho

    ETiTho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #5
    Strophe 1:
    Jeden Morgen seh ich mein Spiegelbild
    Das mich fragt „Was machst du eigentlich hier?“
    Vor mir die Straße und hinter mir die Tür
    Niemand sieht mich, ich fühl mich so leer
    Als wär’ meine Seele ein leeres Blatt Papier

    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In meiner Welt, von Angst umzingelt
    Es ist die Angst vor der realen Welt
    Diese Angst ist es, die mich hier hält

    Strophe 2:
    Nach außen hin wahre ich immer den Schein
    Ich versuch einfach fröhlich zu sein
    doch in mir, ziehe ich mich weiter (tiefer?) hinein
    Einige versuchten mir zu folgen
    Doch, sie alle folgten immer dem falschen Weg
    Die, die versuchten mir zu folgen,
    folgten dem falschen Weg


    Refrain:
    Ich bin gefangen in meiner eigenen Welt
    In einer Welt in der mich Angst umzingelt
    Es ist die Angst vor der realen Welt
    Diese Angst ist es, die mich hier hält (s.o.)

    Bridge:
    Ich schuf mir mein eigenes Gefängnis "eigenes" weglassen
    Bin gefangen in meinem Kopf
    Die Angst ist der Zellenwärter Die Angst ist mein Wärter
    Er schließt die Tür und lässt mich nie wieder raus

    Strophe 3:
    Ein letztes Mal seh ich mein Spiegelbild
    Noch einmal geh ich raus und bin der Schein Ich geh raus und bin nochmal der Schein
    Noch ein letztes Mal gelogen lachen
    Denn danach ist all der Schmerz hinweg
    Denn danach bin ich endlich ganz allein

    Outro:
    Ich bin allein…
    Denn niemand kommt in meine Welt hinein


    Was für Musik hast du dir zu dem Text vorgestellt? Daraus könnte man eine schöne Rockballade machen, glaube ich.
    Gruß ETiTho
     
  6. Xeonadus

    Xeonadus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.07   #6
    Hi ETiTho,
    danke für deine Hilfe. Deine Vorschläge finde ich gut und werde sie, wenn du nichts dagegen hast, auch exakt so übernehmen. Der Text ist für Deutschrock à la Silbermond, Revolverheld, Kain und Juli gedacht. Ich denke da an ein schön gepicktes Gitarrenriff, rhythmische Basslinien und einen langsamen Schlagzeugbeat (Wenn man das da so nennt, bin ein richtig kleiner Schlagzeugnoob :D ).

    Nochmal danke.Ich geh jetzt aber mal noch ein bisschen jammen :)

    Gute Nacht
    Xeonadus
     
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