Generelle Fragen zum KB-Spielen

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SynthaX_AD

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Hallo zusammen,

ich versuche mich nun seit einem Jahr im Selbststudium am Keyboard, um später mal auf das Klavier umzusteigen (ich weiß, daß das nicht ratsam ist - mache es aber trotzdem, weil ich vom Klimpern nicht lassen kann).

Mit dem Notenlesen klappt es mittlerweile schon einigermaßen, während ich die Sache mit dem Takt usw. erstmal ausgelassen habe, da ich damit erst anfangen will, wenn ich die Noten im Schlaf spielen kann.

Auf folgende Fragen erhoffe ich mir Antwort von euch:

a) Ich versuche mich daran, jeweils unbekannte Stücke zu spielen, bzw. viele verschiedene, um dadurch vielleicht einmal Musik, ohne geübt zu haben, einwandfrei vom Blatt wiederzugeben. Mittlerweile bin ich jedoch am Zweifeln, ob das überhaupt möglich ist, beidseitige Akkorde so schnell zu erfassen.
Ist ein derartiges Ziel zu hoch gegriffen ?

b) Die Sache mit der linken und rechten Hand hat mir anfangs Probleme bereitet, bis ich mir angewöhnt habe mir bei eingeübten Stücken jeweils zu merken, welche Tasten ich gleichzeitig drücken muß. Wenn ich nur mit einer Hand spielen will, stehe ich dann aber auf dem Schlauch. Ist das die falsche Technik ?

c) Das wichtigste wie mir scheint, ist es, sich die Lage der Finger auf den Tasten zu behalten. Ich merke mir dabei aber nicht die absoluten Positionen auf den Tasten, sondern die nächste zu spielende Note leite ich aus der relativen Lage der zuletzt gedrückten Taste ab. Bei großen Sprüngen bringt das so seine Probleme mit sich. Liege ich auch hier falsch ?

Gruß,
Synthax_AD
 
.Jens

.Jens

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a) ein wenig... ;-) Ohne solide Grundkenntnisse in Notenlesen und Klavierspielen (oder auch Keyboard...) ist ein derartiges Selbststudium fast immer zum Scheitern verurteilt - irgendwann kommt man trotz viel Übens nicht mehr weiter. Wenn es unbedingt ohne Lehrer sein soll, dann lass dich mal in einem Musikgeschäft deiner Wahl beraten und dir eine Klavier- oder Keyboardschule (=Buch) zum Selbstlernen empfehlen. Da gibt es die verschiedenensten, sowohl für verschiedene Stile (als erstes Etappenziel, also z.B. Blues / Jazz / Pop...), als auch mit / ohne gleichzeitiges Notenlernen. In letzterem Punkt würde ich immer empfehlen, das Notenlesen gleich mitzulernen - beim "Malen nach Zahlen" ist der Horizont für später sehr eingeschränkt.

b) sinnvoller ist es, sich erstmal jede Hand getrennt "vorzuknöpfen". Wenn beides sitzt, kann man sich ans Zusammenspielen machen. Das machen übrigens auch Profis mit jahrelanger Erfahrung bei vertrackten Passagen so...

c) Sich Fingersätze selbst zu erarbeiten, ist eine Kunst für sich. Es gibt zwar Standards, die einem oft (aber nicht immer) weiterhelfen... Das Gefühl für die Intervalle (insbesondere große, wo man die Hand abheben muss) ist allerdings eine reine Trainingssache...

Jens
 
toeti

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