Gesang und Gesundheit

von Masterstroke, 03.05.06.

  1. Masterstroke

    Masterstroke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #1
    Kennt hier jemand Literatur,die sich mit dem Zusammenhang von Gesang und Gesundheit beschäftigt?Ich selber habe mal 'ne Erkältung "weggesungen".Das klappt aber nicht immer.Es gibt ein Sprichwort (weiß nur noch den Schluß:o):
     
  2. Krude

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    Erstellt: 03.05.06   #2
    Mhm, klar. Ich hatte mal Warzen. Die habe ich bei Vollmond um Mitternacht auf dem Friedhof besprechen lassen. War 'ne Art Sprechgesang. Und es hat funktioniert - Die Warzen sind danach innerhalb weniger Tage verschwunden. Man muss nur fest dran glauben. :cool:

    Ansonsten ist es wohl vor allem so: Wer singt, ist gut drauf. Wer gut drauf ist, hat einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und auch sonst optimale Körperfunktionen. Wer seelisch und körperlich so fit ist, hat auch eine super Immunabwehr und wird deshalb seltener krank und schneller wieder gesund.

    Ich finde, in diesem Werk habe ich das Thema sowohl wissenschaftstheoretisch umfassend bearbeitet als auch meine Erkenntnisse historisch und experimentell ausreichend belegt. ;)

    Gruß,
    Hendrik
     
  3. Masterstroke

    Masterstroke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #3
    Hm,bei Sprechgesang verschwinde ich auch -aber sofort. ;)
     
  4. Tanita

    Tanita Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.06   #4
    Huhu,

    ist so abwegig eigentlich gar nicht. Bei mir wirken drei Stunden Chorprobe gegen (leichtes) Asthma besser als ein Schnäuf Kortison. Das Zeug habe ich schon länger nicht mehr gebraucht, obwohl im Moment ja Angriff der Killerpollen angesagt ist.


    Und Sprechgesang gegen Warzen... Wenn ich Warze wäre, würde ich wohl auch die Flucht ergreifen, wenn ich nachts am Friedhof zugebrabbelt werde. <img>

    Grüße,
    Tanita
     
  5. Jojase

    Jojase Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.06   #5
    Also ich habe das hier gerade gefunden:

    Kurz gemeldet: Singen macht gesund und glücklich

    Gesundheit und gute Laune - wer weiß das nicht zu schätzen? Mittel und Wege sich beides zu erhalten gibt es viele, und die sind mitunter recht kostspielig. Wer gesund und fröhlich sein will, muss jedoch nicht gleich zu hochpreisigen Wellness-Angeboten greifen, denn es gibt ein einfaches und kostenloses Rezept für jedermann: Singen.

    Wer singt, erfreut nicht nur seine Umwelt mit schöner Musik (wobei Musikalität und Geschmack eine eher untergeordnete Rolle spielen), sondern stärkt zudem sein Abwehrsystem und stimuliert die Selbstheilungskräfte. Dies wurde jüngst von Wissenschaftlern der Universität Frankfurt am Main anhand eines Laienchors nachgewiesen.

    Bereits nach einstündigem Gesang zeigten die Blutproben der Sänger erstaunliche Veränderungen: Die Konzentration von Immunglobulin A sowie Kortisol hatte sich deutlich erhöht - ein klares Anzeichen für die gesteigerte Abwehrfähigkeit des Körpers.

    Und nicht nur körperlich ist der selbst ausgeübte Gesang eine Wohltat. Musikwissenschaftler und Psychologen werden nicht müde zu betonen, dass Singen den Lebensmut, das Selbstvertrauen sowie Ausgeglichenheit und Belastbarkeit steigern. Es bewahrheitet sich somit eine alte Volksweisheit: "Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen singen keine Lieder". (loooooooooool :D)

    Wer nun noch behauptet, er könne nicht singen, hat höchstwahrscheinlich unrecht. Abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen, besitzt jeder Mensch ein ausreichendes Maß an musikalischem Talent. Nur Mut - auch das Singen unter der Dusche oder in der Badewanne hat seine Wirkung!

    (Quelle: http://www.versicherungen.de/singen.0.html)


    Oder schau mal hier:

    http://www.sbnrw.de/gesundheit/zur_gesundheit_singen.pdf


    LG Jojase
     
  6. Masterstroke

    Masterstroke Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.06   #6
    Joooh,danke genau dahin zielte meine Frage. :)
     
  7. petejosephs

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    Erstellt: 24.05.06   #7
    singen ist gesund. ein schönes beispiel steht in dem Buch von Oliver Sachs "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". Ein Professor für Musik hat eine schwere Hirnverletzung und ist dann in seinem normalen Leben aufgeschmissen. Wenn er sich morgens anziehen will, hat er einen Socken in der Hand, aber weiß nicht, was er mit dem Ding anfangen soll. Also muß seine Frau ihn anziehen, ihn füttern bei Frühstück usw. Während der Zeit komponiert der Professor Lieder zum Anziehen und Frühstücken und aufs Klo gehen. Jede kleine Tätigkeit kriegt ihr Lied. Später ist er in der Lage, sich selbst anzuziehen, wenn er dabei sein Anziehlied singt. Danach kommt das Frühstückslied usw. Später konnte er sogar, wenn ich mich recht entsinne, wieder an die Hochschule zurückkehren, weil er für alles ein Lied ersonnen hatte. Schönes Buch übrigens.
    ciao.
     
  8. petejosephs

    petejosephs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.06   #8
    singen ist gesund. ein schönes beispiel steht in dem Buch von Oliver Sachs "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". Ein Professor für Musik hat eine schwere Hirnverletzung und ist dann in seinem normalen Leben aufgeschmissen. Wenn er sich morgens anziehen will, hat er einen Socken in der Hand, aber weiß nicht, was er mit dem Ding anfangen soll. Also muß seine Frau ihn anziehen, ihn füttern bei Frühstück usw. Während der Zeit komponiert der Professor Lieder zum Anziehen und Frühstücken und aufs Klo gehen. Jede kleine Tätigkeit kriegt ihr Lied. Später ist er in der Lage, sich selbst anzuziehen, wenn er dabei sein Anziehlied singt. Danach kommt das Frühstückslied usw. Später konnte er sogar, wenn ich mich recht entsinne, wieder an die Hochschule zurückkehren, weil er für alles ein Lied ersonnen hatte. Schönes Buch übrigens.
    ciao.
     
  9. edgar

    edgar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.06   #9
    Liebe Mitglieder,
    bin soeben per Zufall auf diese Seite gekommen und möchte gerne etwas zum gesunden Singen beitragen: bin selbst ein sehr sorgfältig ausgebildeter und erfahrener klassischer
    Sänger und beschäftige mich seit ca. 10 Jahren mit Theorie und Praxis des Singens - und dies sehr intensiv: bevor ich zu Singen anfing beschäftigte ich mich mit der medizinischen
    und parallel dazu auch mit der praktischen Seite des Gesangs.
    Zunächst: es gibt auf diesem Terrain unglaublich viele Scharlatane und Nichtskönner.
    Es ist unglaublich, was man alles antrifft. Bin selbst durch diverse falsche Schulen gelaufen, bis ich zu einem aktiven Konzertsänger kam, der schlicht und ergreifend alles
    theotetisch und praktisch vormachen konnte. Vor allem eines: GESUNDES SINGEN.
    Und wenn ich eines gesehen und erlebt habe dann dies: am wenigsten haben Chordirigenten davon Ahnung (natürlich nicht alle), aber auch studierte Sänger und Gesangslehtrer sind selten umfassend ausgebildet oder haben Ahnung wie das geht.
    Natürlich gibt es viele Methoden und Ansätze: aber es gibt genügend abgesicherte Theorien, um zu wissen, was schädlich oder gesund ist.

    Hier nur ein paar Beispiele worauf geachtet werden muss bei der Wahl eines Lehrers:

    1. Singen ist Atmen. Nur wer sein Zwerchfell richtig gebrauchen kann und praktisch weiß,
    was sich "da unten tut und tun MUSS", kann medizinisch richtig singen. Nur soviel: es gibt Legionen von Sängern, die zugrunde gerichtet worden sind (Stimmlippenknoten, Stimmlippenblutungen). Ein Lehrer/in muss Atmen vermitteln können.

    2. Singen ist auch körperliche Arbeit. Ohne Körperarbeit kein sauberer Ton. Wie das geht
    und was beachtet werden muss, weiß ein guter Lehrer/in.

    3. Richtige Mundstellung. Nasenraum, Gebrauch der Zunge, Lippenspannung, sind
    wichtige Stichwörter bei der Stimmbildung.

    Hier habe ich nur wenig aber ganz Wichtiges erwähnt. Wenn jemand einen Lehrer findet,
    der dies nicht in seinem Ausbildungsrepertoire hat, vergesst ihn oder sie.

    So, nun genug der Worte.
    Bin gespannt auf Reaktionen.
    Gebe gerne Tipps, soweit ich kann.
     
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