Gibson LP - Palisander-FB, splitbare PUs, locking tuner, non-chambered max. 2.000€ ?

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Gast98808
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Moin zusammen.

Ich möchte es noch einmal wagen und mir eine Les Paul kaufen.
Leider habe ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht und zähle mal die Punkte auf, die mir wichtig sind.

1.) Der Hals darf nicht zu dick sein und sollte schon ein Palisander-Griffbrett haben (gibt leider keine Ebenholz Griffbretter mehr)
2.) Die Tonabnehmer sollten mit Push-Pulls Potis splittbar sein und nicht so "bollerig" klingen (ich liebe mittenbetonte Klänge)
3.) Möglichst keine Hohlkammern und am liebsten wären mir Locking-Tuner, muss aber nicht unbedingt, man kann ja nachrüsten.
4.) Kaufpreis bis 2000 €........Danke im Voraus für Tipps und Anregungen.
PS: Auf volles Bratbrett kann ich gerne verzichten, nicht mein Ding.

Gruß & Blues
Franky
 
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Muss es Gibson sein, falls nein, passt eine Maybach Lester sehr gut zu Deinen Vorgaben.

Gibson verbaut seit dem CEO Wechsel wieder Ebenholz, aber nur bei Custom Shop Les Paul Customs. Da reicht Dein Budget nicht.

Was verstehst Du unter nicht zu dickem Hals? 59 oder muss es schon eher ein 60s neck sein?

Grüße,

Thorsten
 
Möglichst keine Hohlkammern? Das wird schon was schwerer, im wahrsten Sinne des Wortes. Du willst mehr Gewicht??

Sind die Traditionals von 2019 nicht massiv? Pickups aber nicht splitbar...
 
Grundsätzlich empfehle ich ja gern das Original, eine LP Standard. Allerdings müsstest Du da auf eine Gebrauchte gehen. So etwa ab 2006 kamen die Chambers, riesige Hohlkörper. Davor gab es kleinere Löcher im Korpusinneren, die m.E. klanglich nicht in`s Gewicht fallen, bzw. das Gewicht der LP reduzieren. Noch früher gab es auch Korpora ganz ohne Hohlräume (das genaue Datum ist mir jetzt gerade nicht bekannt), aber da sind sehr viele ziemlich schwere Gitarren dabei. Außerdem die 490R - bzw. 498T-Humbucker, da gibt es aus meiner Sicht inzwischen bessere.

Ich würde mir eine 2004er/2005er LP Standard mit Burstbuckern auswählen. Da gab es auch optisch besonders schöne Exemplare (Zusatzbezeichnung Plus bzw. Premium Plus). Chambers hatten die noch nicht. Allerdings wurde da häufig der für Dich zu fette 50ies Hals verbaut, allerdings eben nur oft und nicht immer. Erkennbar an einem kleinen Aufkleber.

Locking Mechaniken haben die Standards m.E. nie ab Werk (könnte mich täuschen, meine aber, dass das so ist), aber eigentlich braucht eine LP die auch nicht, so ganz ohne Vibrato, jdf., wenn der Sattel gut ist und die Saite ordentlich aufgezogen und gedehnt wurde.

Viel Erfolg! :great:
 
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Ich denke auch, dass das heutige Portfolio nicht passend ist. Entweder Hohlkammern, oder dicke Hälse. Für mich gilt aber immer noch zu beantworten, was du unter einem dicken Hals verstehst. Für mich fängt sowas bei 58 Profilen an, manchem ist schon ein 59er zu dick. Vom modernen Jahrgang ist die Traditional die einzige ohne Weight Relief, sie hat aber einen eher kräftigen Hals.

60s ohne Hohlkammern wirst du nur bei wesentlich älteren Jahrgängen finden, wie @DirkS ja schon geschrieben hat.

EDIT: Es gibt doch das was Du suchst, nämlich die 2019 Les Paul Classic:)


https://www.amazona.de/test-gibson-les-paul-classic-2019-e-gitarre/
 
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Bei "nicht zu dicker Hals" würde ich auch in Richtung 60s Profil denken, bei Gibson auch Slim Taper genannt.

Die Burstbucker sind wohl etwas pragnanter als die 490er, haben allerdings auch mehr Output.
Gegen die "bollerigen" Bässe kann neben anderen Pickups auch ein Update der TOM-Brücke helfen. Z.B. Messing oder sogar Aluminium (gibt es beides von ABM), statt des Gussteils von Gibson.

Das Thema Weight Relief würde ich nicht überbewerten. Den Unterschied merkt man meiner Meinung nach wirklich vor allem am Gewicht, weniger beim Klang. Wenn es dir also nicht auf ein sehr schweres Instrument ankommt, könntest du ruhig auch die neueren testen. Der individuelle Unterschied von Gitarre zu Gitarre kann manchmal höher sein als der durch die Bauweise mit / ohne Hohlkammer.
 
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Möglichst keine Hohlkammern? Das wird schon was schwerer,
würde ich auch sagen. Dabei muss man auch sagen, die ganz alten ohne Hohlkammern, haben sehr stark zu Feedback geneigt.
Bei den Pu`s bin ich voll bei @DirkS , Burstbucker. Ich habe pro Variante und die sind, für mich die Besten.
Mit dem Splitting ist so ne Sache, so richtig Single Coils werden das dann auch nicht gerade, aber wenn`s sein muss.
 
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Moin zusammen.

Ich möchte es noch einmal wagen und mir eine Les Paul kaufen.
Leider habe ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht und zähle mal die Punkte auf, die mir wichtig sind.

1.) Der Hals darf nicht zu dick sein und sollte schon ein Palisander-Griffbrett haben (gibt leider keine Ebenholz Griffbretter mehr)
2.) Die Tonabnehmer sollten mit Push-Pulls Potis splittbar sein und nicht so "bollerig" klingen (ich liebe mittenbetonte Klänge)
3.) Möglichst keine Hohlkammern und am liebsten wären mir Locking-Tuner, muss aber nicht unbedingt, man kann ja nachrüsten.
4.) Kaufpreis bis 2000 €........Danke im Voraus für Tipps und Anregungen.
PS: Auf volles Bratbrett kann ich gerne verzichten, nicht mein Ding.

Gruß & Blues
Franky

Wenn es das Original sein soll dann:
Zu 1)
LPs mit Slim Taper Hals sind/waren alle Classic Modelle, Standards ab Beginn 2000er Jahre bis 2006 gab es optional mit 60er Hals, vereinzelte Studio Jahrgänge und die Traditional Pro. Wahrscheinlich noch ein paar die ich jetzt vergessen habe

Zu 2)
Kann man leicht nachrüsten, vorausgesetzt die PUs sind entsprechend vorbereitet. Das ist bei Gibson, speziell bei älteren älteren ab Werk verbauten leider eher selten der Fall. Denn einzeln gekaufte PUs, mit Ausnahme der Vintage Modelle kamen 4-adrig, ab Werk verbaute fast immer 2-adrig. Aber PUs sind ja leicht zu tauschen, besonders wenn du eh spezielle Vorstellungen hast.

Zu 3)
Das ist schon schwieriger ab den 80ern hatten so weit ich weiß alle LPs den Schweizer Käse Korpus. Was aber nicht schlecht ist, auch damit gibt es richtig gute Exemplare. Ab 2007 war die Standard dann eher eine Semi als eine Solid Body. Ganz ohne Weight Relief/Chambering gibt es nur einige Traditional Jahrgänge, aber ich weiß nicht, ob da die Pro Variante mit 60er Hals noch produziert wurde.

In der Summe deiner Anforderungen ist wahrscheinlich eine Tradtional Pro die Gitarre die deinen Vorstellungen am nächsten kommt. Die könnte es ohne Weigth Relief geben, hat einen 60er Hals und splitbare PUs und da es sie eh nur gebraucht gibt sollte sie auch innerhalb deines Budget liegen.

Allerdings Ich würde mich gar nicht so sehr auf die Specs versteifen sondern einfach losziehen und jede LP testen die mir in die Finger kommt. Sobald dir eine Gitarre vom Spielgefühl und von der Klangentfaltung ohne Verstärker zusagt, schlag zu, den Sound am Amp und Schaltungspielchen bekommt man auch nachträglich angepasst ;)
 
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Danke für Euer Feedback, sind ja ne Menge Vorschläge zum Nachdenken
zusammen gekommen......
EDIT: Es gibt doch das was Du suchst, nämlich die 2019 Les Paul Classic:)

Die Classic Modelle werde ich mal genauer unter die "Lupe" nehmen,,,,danke !

Franky
 
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Bei 2000,- Budget... Die Lester von Maybach ist da schwer zu toppen!

Sonst eine gebrauchte Heritage H150.
 
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FGN LS30 wäre auch im Budget.

Die haben nur einen krassen Wertverlust - falls das beim Neukauf eine Rolle spielen sollte.
 
Bei Music Store (Köln) entdeckt :) 1666 €
shopping.png

Die Gibson Les Paul Standard 2016 Blue Mist im Überblick:

  • Les Paul E-Gitarre, gefertigt von Gibson USA in Nashville, Tennessee
  • Mahagoni-Korpus mit Modern Weight Relief
  • Ahorn-Decke
  • Einteiliger Mahagoni-Hals mit "Asymmetrical Slim Taper"-Profil und Palisander-Griffbrett
  • Gibson Burstbucker Rhythm Pro und Burstbucker Lead Pro Humbucker
  • Coil Split für jeden Humbucker (2x Push/Pull Volume Regler)
  • "Out of Phase" (Push/Pull Rhythm Tone), "Pure Bypass" (Push/Pull Lead Tone)
  • TonePros Locking Tune-O-Matic und TonePros Locking Stopbar
  • Grover Locking Rotomatics
  • Inklusive Gibson USA Hard Shell Koffer
 
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Geile Gitarre, schöner Preis. :)

1.) Der Hals darf nicht zu dick sein und sollte schon ein Palisander-Griffbrett haben

Check: 60ies Slim Taper und Palisander.

2.) Die Tonabnehmer sollten mit Push-Pulls Potis splittbar sein und nicht so "bollerig" klingen (ich liebe mittenbetonte Klänge)

Check: Ich liebe meine Burstbucker Pro wirklich sehr: Klar, ausgewogen, nicht zu sehr auf Output getrimmt, gut kontrollierbar.

3.) Möglichst keine Hohlkammern und am liebsten wären mir Locking-Tuner, muss aber nicht unbedingt, man kann ja nachrüsten.

Check: Locking Tuner.

Das einzige, wovon die Standards seit 2009 (wenn ich mich nicht irre) von Deinen Vorstellungen abweichen, also kein Check, ist das mit den Hohlkammern:

Gibson Weight Relief.jpg

Links die großen Hohlkammern von 2008. Ganz rechts die 2016er Standard aus Deinem Beispiel (und auch meine beiden 2014er).
Ein bisschen Hohlkammern hast Du mit dieser Gitarre. Aber:
Das Modern Weight Relief tut differenziertem, aber sattem Klang und schönem Sustain keinen Abbruch!

Wenn ich noch eine vierte Les Paul bräuchte, und die 1.666 €uro locker hätte, wäre das Angebot verlockend für mich. :m_git1:
 
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Danke nochmals an alle !
Wenn ich Euch nicht hätte,,,,,,,,:rolleyes::D :great:

Ein Thema hätte ich noch beim Neukauf einer "hochpreisigen" Gitarre.
Hat man ein Umtauschrecht bei bösen Dead Spots ? Ich meine damit,
bei Online Bestellungen....
Aber wenn man die Gitarre selber vor Ort antestet, kann man das ja feststellen.

Franky
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat man ein Umtauschrecht bei bösen Dead Spots ?
Du hast bei fast allen Onlinehändlern eh die 30 Tage Moneyback ohne Angabe von Grùnden, und laut Fernabsatzgesetz bleibst Du schlimmstenfalls auf den Versandkosten sitzen.
 
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Moin zusammen.
2.) Die Tonabnehmer sollten mit Push-Pulls Potis splittbar sein und nicht so "bollerig" klingen (ich liebe mittenbetonte Klänge)

....da werde ich so etwas hellhöhrig... man muss ja immer etwas zwischen den Zeilen lesen...

Ich habe selbst zwei Gibson Les Pauls (eine CS R7 und eine Studio) und aus das gutem Grund, eben weil die IMO etwas mehr "Ummpf" und Vokalität mitbringen, als Singlecutmodelle anderer Hersteller, die da mehr ihr eigenes Ding machen.
Man muss da manchmal schon aufpassen, dass das beim Hals PU auch nicht "too much" wird.
Man kann dem durchaus mit Austausch PUs beikommen (...so habe ich mit dem Häussel 1959 Custom Neck einen gut und im Bass schlanker klingende Tonabnehmer gefunden), aber vielleicht ist es genau dieses "Umpf", was man gar nicht so haben möchte, sondern lieber einen eher "linearen" Ton.
Da ist man mit PRS oder auch Düsenberg besser aufgestellt. Wenn irgend möglich, würde ich diese Gitarren mal miteinander vergleichen und sehen, wo genau die Reise hingehen soll.
 
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Man muss da manchmal schon aufpassen, dass das beim Hals PU auch nicht "too much" wird.
und im Bass schlanker klingende Tonabnehmer
Das hast du sehr gut beschrieben. Meistens ist der Neck PU der Übeltäter.
Vielleicht ist es ausreichend die PU-Kappe zu entfernen, oder ist das alles
nur wieder Blödsinn was ich mal irgendwo gelesen habe ?

PS: Die Prozedur mit Austausch Tonabnehmern möchte ich nicht noch mal mitmachen,
damit habe ich in der Vergangenheit schon viel Geld verjubelt :eek:
 
Vielleicht ist es ausreichend die PU-Kappe zu entfernen, oder ist das alles
nur wieder Blödsinn was ich mal irgendwo gelesen habe ?
Hmm, ob das Blödsinn ist, k.A. aber eigentlich entfernt man die Kappen nur, bei starken Feedback oder aus Gründen der Optik.
Zu viel " Ummpf " bekommt man vllt. auch mit einstellen der PU- Höhe in den Griff.
 

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