Gibson SG Standard - Welche Reinigungsmittel sind am besten geeignet?

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schulzkowski
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Hi!

Ich brauche Reinigungsmittel für alles an meiner Gibson SG Standard. Da ich mich damit nicht auskenne und Angst habe, das Holz zu versauen, frage ich lieber ein paar Profis hier. Ich möchte gerne alles zur Reinigung dieser Gitarre wissen. Angefangen beim Griffbrett, dem Hals allgemein, Potis, Tonabnehmer(?), Mechaniken (Schaller).

Reingehauen!
 
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Frohike
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Hallo,

bei neuwertigen Gitarren reicht ein einfaches Polieren mit einem weichem, fusselfreien Tuch und Griffbrettpolish
Wenn du die Saiten entfernst kommst du besser an Die Bünde und das Griffbrett.

Tonabnehmerkappe und Schlagbrett werden mit Gitarrenpolitur gepflegt, wenn sie älter oder abgenutzt sind.
Hardware: Höhenverstellschrauben werden geölt. Die Saitenreiter der Basssaiten werden besonders stark dem Handschweiß ausgesetzt. Wenn die Gitarre älter sit lohnt es sich dies zu wiederholen, da die Madenschrauben oft stark oxidieren (rosten).
Der Sattel bedarf keine besonderen Pflege. Von Zeit zu Zeit sollte man aber die Tiefe der Kerben überprüfen.


Liebe Grüße
Fabi
 
Granufink
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Diese ganzen Spezialmittelchen sind überteuerter Blödsinn - meiner Meinung. Manche übertreiben es auch mit der Reinigung, je nach Spielhäufigkeit muss man das nichtmal alle paar Wochen machen.

Fürs Griffbrett nehme ich eine Möbelpolitur von Poliboy, damit bekommt man auch den ganzen Schmand ab, der sich bei häufigem Bespielen ansammelt (vorher mit einer Bürste den Staub abfegen).
Für Korpus und Hals tut es auch ein angefeuchteter Lappen mit etwas Spülmittel, die tollen "Spezialpolituren" führen gerne dazu, dass sich der eigentümliche Gibson-Lack noch klebriger anfühlt; ansonsten nehme ich dafür simple Autopolitur. Damit kann man auch die Kunststoffteile (Schlagbrett) reinigen.
Für die Bünde benutze ich Nevr-Dull, man muss aber das Griffbrett abkleben, weil man die Rückstände sonst nicht mehr wegbekommt. Die übrigen Metallteile kann man ebenfalls feucht abwischen oder bei hartnäckigen Sachen die Autopolitur verwenden.
Die Sattelkerben sollte man bei jedem Saitenwechsel mit Graphitstaub (Bleistiftmine) einpudern, kleine Riefen bekommt man mit sehr feinem Schleifpapier weg.
Schrauben und -Gewinde am Steg sollte man etwas einölen, um Korrosion vorzubeugen; aber nur leicht, denn eine gewisse Schwergängigkeit ist von Vorteil, damit sich die Teile nicht selbst verstellen.
Die Potis braucht man überhaupt nicht zu behandeln, wenn sie kratzen ist es meistens zu spät. Bitte kein Kontaktspray präventiv benutzen, dadurch verrotten die Teile noch schneller, weil diese Sprays sehr aggressiv sind.
 
Granufink
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Die Bedenken habe ich erwartet - aber da passiert nichts, meine schwarze hat mir eine längere Aufbewahrung im Ständer (mit Gummistulpen) mit einer kleinen matten Stelle am Hals quittiert, aber die Politur scheint dem Lack wirklich nichts anzuhaben. Ich mache das schon seit Jahren so, mit allen Gitarren (sind auch welche mit Polyester- oder Acryllack bei) und es ist nie was passiert, auch nicht mit dem Lackreiniger gegen größere Kratzer.

Es kann natürlich Zufall sein, daher sollte man im Zweifelsfall an einer unsichtbaren Stelle prüfen, ob der Lack irgendwie beschädigt wird.
 
Sele
Sele
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Es kann natürlich Zufall sein, daher sollte man im Zweifelsfall an einer unsichtbaren Stelle prüfen, ob der Lack irgendwie beschädigt wird.

Es gibt polituren die nicht agressiv sind, allerdings sieht man's denen nicht an bzw. wird nur selten deklariert. Für Oldtimer gibt's z.B. in den USA Autopolitur die eben für solche "lackexoten" funktionieren und das machen was sie sollen .... Generell rate ich aber von der pauschalisierung: "Mach's mit Autopolitur" ab, eben weil du nicht die folgen kennst. Und es gibt auch Gitarrenpolituren die dem nitrolack aufstoßen!
 

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