[Gitarre] Gretsch 5238 Pro Jet

  • Ersteller xbademeisterx
  • Erstellt am
xbademeisterx
xbademeisterx
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
24.08.10
Registriert
18.08.10
Beiträge
1
Kekse
136
Hey Leute,

so, das ist nun mein erstes Review, ich hoffe euch gefällts :)

Vorgeschichte

Ich habe zum Zeitpunkt des Kaufes (Februar 2009) schon 2 Jahre lang Gitarre gespielt, allerdings nur klassische und es dürstete mir mal nach einer E-Gitarre. Mein Lehrer hat mir den Laden von einem Freund von ihm empfohlen (Riverside Guitars in Salzburg/Östereich). Da habe ich dann mehrere Gitarren angespielt, wobei nur 3 in die engere Auswahl (sowohl vom Gefallen als auch vom Preis her) kamen. Ich konnte mich zwischen einer Epi SG G-400, einer Epi Firebird oder ebendieser Gretsch 5238 entscheiden, wobei sich letztere klar gegen die Konkurrenten durchgesetzt hat.

Specs

Korpus: Mahagoni
Hals: Mahagoni (lackiert)
Griffbrett: Rosewood
22 Bünde
2 Gretsch Mini Humbucker
3 Way Switch
Jeweils 1 Tone- und Volumenpoti
Tune-O-Matic Bridge
Gretsch Mechaniken
Baujahr 2008 (siehe Fotos; Gretsch 125th Anniversary Plakette an der Rückseite der Kopfplatte)
Farbe: Sparkle Gold (ist aber auch in schwarz erhältlich)
Inlays: Perlmutt + Dots an der Seite des Halses
Gretsch Security Locks

Optik + Verarbeitung

Optisch ist die Gitarre mit ihrer LP-Form recht ansprechend, das Sparkle Gold Finish ist wirklich sehr gut gelungen, die Gitarre funkelt bei guter Lichteinstrahlung wirklich sehr stark (was schön anzuschaun ist). Die Rückseite sowie der Hals sind in einer Art Weinrot lackiert. Leider sieht man dort jedes einzelne Staubkorn und auf dem Hals jeden einzelnen Fingerabdruck, dieser sollte also hin und wieder einmal abgewischt werden. Die Perlmuttinlays sind dezent aber sehr schön anzuschauen und erfüllen ihren Zweck. Leider sind die Inlays nur bis zum 17. Bund vorhanden (auch die seitlichen), was für mich etwas unkomfortabel war.

ssa50917.jpg


ssa50918.jpg


Sound + Bespielbarkeit

Durch den etwas dickeren Hals (man kann hier natürlich kein Profil wie auf einem Wizard o.ä. erwarten) eignet sich die Gitarre meiner Meinung nach vor allem für Akkordspiel, aber auch Soli sind sehr gut spielbar, da der Hals angenehm in der Hand liegt und man so immer die Kontrolle behält. Lediglich die Lackierung am Hals hat mich doch häufiger etwas gestört, da diese einen etwas ausbremst wie ich finde. Die Qualität der Bünde ist sehr gut und das Griffbrett ist sehr angenehm.

Vom Sound her ist die Gretsch auf jedenfall in den Bereichen Blues und Rock and Roll zu Hause. Die Gretsch Mini Humbucker haben einen nicht wirklich hohen Output. Allerdings können Sie mit einem einfach wunderbaren Cleansound punkten. Wenn es etwas mehr Gain sein darf, kann man aber durchaus Sounds im Bereich von Guns 'N Roses erreichen. Also definitiv keine Gitarre für Metal.

Die Tonabnehmer:

ssa50923.jpg


Hals vom ersten bis zum vierten Bund:

ssa50919.jpg



Fazit

Insgesamt kann ich sagen, dass ich den Kauf keinesfalls bereue. Der Sound ist sehr gut, aber eben nicht für Sounds der härteren Art geeignet, dafür Clean und mit leichtem Crunch umso besser. Auch an der Verarbeitung gibt es nicht zu rütteln, die Gitarre ist sehr zuverlässig, auch die Saitenlage ist gut, wobei man daran noch was machen könnte. Wer eine günstige Gitarre (ich habe 400€ ausgegeben) für Cleansounds, leichten Crunch z.b. für Blues oder Rock N' Roll sucht, wird hier definitiv fündig.


Ich bitte euch außerdem um Feedback wie ihr mein erstes Review fandet :)
 
Eigenschaft
 
Gutes Review!

Wie's der Zufall will, hab ich selbst vergangene Woche erst eine Pro Jet ausprobiert (die schwarze Version, und nur "unplugged", ich wollte nut probieren, wie sie mir bei der Bespielbarkeit liegt, und ob sie eine gute Plattform für's modden mit Filtertrons hergäbe).

Ich find den Hals keineswegs dick, der hat gutes Mittelmaß, halt keine Metalt-Flitzefinger-Dünnbrett a la Ibanez, aber dick ist der wirklich nicht! Verarbeitung war bei der von mir angetesten (steht bei der Klangfarbe in Wien, falls sie wer anschauen will) auch recht gut, nur am unteren Zargen gab's beim Binding einen kleinen Fehler (aber nix was man aus mehr als 50cm Abstand sehen würde.
Was mich aber extem abgetörnt (und letztendlich vom Kauf abgehalten) hat, war der, wie Du auch bemerkt hast, klebrige Hals - ich bis sowieso kein Fan von lackierten Hälsen (spiel fast nur auf Eigenbau-Gitarren mit geölten Hälsen), aber der war besonders schlimm, Slides liefen da gar nicht flüssig, da müßte man ersteinmal mit Stahlwolle oder Schleifpapier drübergehen...
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben