Gitarre lernen - online, Apps, Bücher oder doch ganz traditionell Schule/Lehrer

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PhilS1984
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Hallo zusammen,

Ich würde gerne lernen Gitarre zu spielen.
Allerdings bin ich mir nicht sicher wer oder aus welcher Quelle ich es mir selbst beibringen soll oder ob ich es lieber beigebracht bekommen sollte.

Es gibt ja diverse Apps, Bücher oder auch online Kurse und Tutorial.

Oder halt ganz traditionelle einen Lehrer oder eine Musikschule.

Ich habe momentan recht viel Zeit für ca 1/2 Jahr und würde gerne etwas Neues probieren.

Bin allerdings nicht musikalisch. Habe mal 10jahre Keyboard gespielt aber das war zur Kindheit als ich 6-16 Jahre alt war.
Davon ist nicht mehr viel übrig.

Für Tipps welche Bücher oder Apps oder was ihr generell sagt wäre ich dankbar :)!
 
Eigenschaft
 
Ich habe anfangs ein paar Jahre allein gelernt (Noten/Tabs, Originale herausgehört, Internet/Youtube etc.), schon weil ich speziell für meine Musik einfach keinen Lehrer finden konnte. Obwohl ich gut autodidaktisch lernen kann ... erst seit ich doch zwei Leute gefunden habe bei denen ich immer wieder mal Stunden nehmen kann geht es wirklich vorwärts, und macht außerdem richtig Spaß :)
 
Schneller und besser geht es mit guten Lehrern. Dass es irgendwie auch ohne geht, ist kein Widerspruch dazu.
 
Hallo! Die Gitarre-Schule für Jedermann, Band 1 von Leni Nelissen-Nikolai, findest Du gebraucht bei Amazon für unter 10 €. Die kann ich empfehlen, es ist alles gut erklärt und damit findet man einen guten Einstieg. Weitere Bände aus der Reihe gibt es ebenfalls, viel Erfolg wünsche ich Dir.
 
Es kommt darauf an was für eine Person man ist. Der eine braucht einen Lehrer um was zu lernen und Fortschritte zu machen und der andere kann das alles besser Autodidakt umsetzen.

Fall du zu zweiteren gehörst und in richtung Rock, Pop, Songbegleitung usw. gehen willst kann ich dir den Online Kurs von Justin Guitar sehr empfehlen.
 
Der Unterschied ist der:

In einer Musikschule hast du jemanden, der dir das Material raussucht, den Umgang damit erklärt und dir Rückmeldung gibt, ob du das vernünftig umsetzt, oder nicht.
Also Autodidakt musst du das alles selbst machen.

Wenn du selbst von dir schon sagst, dass du unmusikalisch bist (was auch immer das sein soll..), dann würde ich sagen, dass es dir vmtl recht schwer fällt zu beurteilen ob du gerade vernünftig und effektiv übst, oder eigentlich deine Zeit verschwendest.

Dann kommt es darauf an, was das Ziel ist: Einfach Spaß haben kann man auch alleine. Wirklich was lernen ist alleine schon komplizierter und bedarf vieler Skills:
Selbstkritik, Selbstmotivation, Organisation, etc..
Aber möglich ist alles. Es gibt aber einen Grund, wieso Musikunterricht vergleichsweise viel Geld kostet. (<-- sagt ein Musiklehrer)
 
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Ich unterrichte schon sehr lange Gitarre und habe auch öfter SchülerInnen bekommen, die bereits autodidaktisch Gitarre spielen gelernt hatten.

Die Probleme bei diesen lagen meistens am WIE sie spielten, mit viel zu viel Krafteinsatz, verkrampfter Körperhaltung, angestrengt und zum Teil auch schmerzhaft (Schulter, Handgelenke). Nach wenigen Stunden behutsamer Korrektur und einigen kleinen Übungen waren sie oft sehr erstaunt, wie "leicht" und entspannt Gitarre spielen eigentlich sein kann.

Ich denke, dafür lohnt es sich schon, in Unterricht zu investieren. Abgesehen von der - wie Disgracer schreibt - Vielzahl an vorbereitetem Material, das langsam aufbaut und einen ohne Stress hinführt, wohin man als Lernender will. Das zu recherchieren ist ein großer Teil des Musiklehrerjobs.

Als Autodidakt neigt man dazu, sich am Anfang viel zu schwere Sachen vorzunehmen, die dann weh tun und dazu führen können, dass man die Begeisterung verliert, obwohl es genug einfacher zu spielende, mindestens genauso interessante Begleitsongs, Klassikstücke, Fingerstyle - in welche Richtung man auch immer will - gibt.
 
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Es ist natürlich eine Frage des Geldes, wie so oft. Aber es lohnt sich auch finde ich. Wir haben unsere kids jetzt im KiGa über die Kreismusikschule angemeldet, kostet glaub ich 40,- monatlich für beide bei wöchentlichem Unterricht. Sinnvoll ist ein Lehrer mMn immer. Ich hab damit auch viel mehr gelernt (bei E-gitarre). Der Lehrer sollte eben immer auf den Schüler eingehen. Seine Vorlieben an musik z.B. respektieren, nicht was der lehrer gerne hört weitergeben oder alles vertäufeln was man gut findet (hab ich mal erzählt bekommen, soll vorkommen). Vor allem dosiert ein guter Lehrer das Lern-Tempo, die Fortschritte usw und kann eben-wie schon oben geschrieben-alles gut einschätzen und ggf Fehler korrigieren.
 
Ich lerne auch autodidaktisch, bin aber der Meinung, das ein guter Lehrer den größten Erfolg verspricht. Leider kann es sich nicht jeder leisten und ich habe deshalb z.B. zwei Anfängerkurse an der Volkshochschule mitgemacht um Feedback zwecks Anfängerfehler wie etwa falsche Haltung zu bekommen und hat mich im Nachhinein doch etwas weitergebracht. Ansonsten habe ich alles ausprobiert wie Bücher und Onlinevideos und bin durch einen Tipp hier im Musiker Board auf www.truefire.com gestoßen, wo man zum Beispiel einzelne Kurse(in englisch, aber gut verständlich/anschaulich) kaufen kann, was mir bis jetzt noch mit am besten gefällt. Man hat die Möglichkeit eines kostenlosen Probemonats, muss keine Kreditkarte eingeben und kann sich dann selber ein Bild davon machen.
 
Ich denke gerade am Anfang, gerade falls du momentan zeitlich und auch monetär die Ressourcen hast, ist ein echter Lehrer sicher nicht verkehrt, insbesondere um die richtige Spieltechnik zu erlernen: Falsche Körper- und Handhaltung oder fehlendes Theorieverständnis stehen dir sonst ggf. mal im Weg.

Es spricht allerdings nach meiner Erfahrung nichts dagegen, sich nach den Grundlagen autodidakt zu vertiefen und dann einfach selbst das zu spielen, was die Spaß macht und so zu lernen.

Apps wie Yousician dienen meiner Meinung nach zwar als willkommene Abwechslung zum Finger gelenkig machen, aber nicht zum wirklichen Erlernen eines Instruments.
 

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