[Gitarre] Squier Stratocaster 40th Anniversary W2CSB Vintage Edition

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Produktdaten (Artikelseite Thomann):

  • 40th Anniversary Vintage Edition
  • Nyatohkorpus
  • Ahornhals
  • Ahorngriffbrett
  • schwarze Dot Griffbretteinlagen
  • Halsfinish: Tinted Satin Urethanlack
  • Halsprofil: "C"
  • Griffbrettradius: 241 mm (9.5")
  • Sattelbreite: 42 mm (1.650")
  • Knochensattel
  • 21 Narrow Tall Bünde
  • Tonabnehmer: 3 Fender Designed AlNiCo Single Coils
  • Master Volumeregler
  • Tonregler für Hals und Mittel-To nabnehmer
  • Tonregler für Stegtonabnehmer
  • einlagiges schwarz eloxiertes Aluminium Schlagbrett
  • 6-Sattel Vintage Style Synchronized Tremolo
  • Vintage Style Mechaniken
  • Aged Chrome Hardware
  • Saitenstärke ab Werk: .009 - .042
  • Farbe: Satin Wide 2-Color Sunburst
  • Gewicht: ca. 3,4 kg
  • Verkaufspreis bei Thomann € 449,00 (Mitte November 2022)


Nach der Vorstellung der 40th Anniversary Bass- und Gitarren-Modelle in den Medien hatte ich mich ein wenig in die Thematik hereingelesen und bin dann letztendlich bei meinem Objekt der Begierde, der Squier Strat 40th Anniv W2CSB Vintage Edition, hängen geblieben.

Gesehen und verliebt – die oder keine!

Optisch ein absoluter Hingucker, allerdings ist das Satin Wide 2-Color Sunburst sehr dunkel verarbeitet und die Gitarre wirkt aus der Entfernung und bei gedämpftem Licht eher schwarz. Das Mattschwarze Pickguard verleiht der Gitarre das gewisse Etwas, d.h. eine edle Note. Der dunkle Taint des Halses und des Griffbrettes (Tinted Satin Urethanlack) verleiht der Gitarre zusätzlich einen sehr warmen Touch.

Die weißen PickUp- und Potikappen stechen deutlich hervor und ich bin unschlüssig, ob hier ein milderes Creme-weiß nicht ggf. optisch verträglicher wäre.

Insgesamt ist die Gitarre sehr gut, sauber und ordentlich verarbeitet und lackiert. Alle Regler, Schalter und Hebel funktionieren ohne Beanstandung. Die Regler laufen gleichmäßig und rund, mit einem leichten, angenehmen Widerstand.

Die Elektronik arbeitet unauffällig, das heißt, es sind keine Störgeräusche in Form von Kratzen, Rauchen und Brummern zu vernehmen,

Der 5-Wege-Schalter lässt sich ohne zu hakeln, aber mit einem angenehmen Widerstand durch die einzelnen Positionen schalten.

Der Sound der Fender Designed AlNiCo Single Coils ist sehr gefällig, ausgewogen und Stratocaster-like. „Besser“ geht sicherlich immer, ist aber auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Einen Grund für ein Upgrade sehe ich hier für mich aktuell nicht.

Der Hals (Ahornhals/Ahorngriffbrett) ist ein absolutes Sahnestück – in die Hand nehmen und wohlfühlen. Ein solches Gefühl, „sofort zu Hause zu sein“ habe ich bei einer Gitarre eher selten erlebt. Sie schmeichelt der Greifhand förmlich.

Die Bünde und Bundenden sind sauber verarbeitet und gut abgerichtet. Lediglich ab dem 15. Bund könnten die Bundstäbe vereinzelt noch eine Nachpolitur vertragen. Hier nimmt man bei Bendings ein leichtes Kratzen/Schaben war.

Der Knochensattel ist, soweit ich das beurteilen kann, sauber verarbeitet. Wobei sich hier sicherlich, in Punkte niedrige Saitenlage, noch ein kleines bisschen mehr herausholen ließe.

Die Mechaniken verrichten sauber und leichtgängig ihren Dienst, allerdings gehört die Stimmstabilität nicht zu den Schwerpunkten dieses Modells. Hier könnte ich mir ein Upgrade auf Locking-Tuner vorstellen, was, diversen Rezensionen zu Folge, wohl schon einen erheblichen Unterschied machen soll.

Die Werksbesaitung (.009 - .042) ist rostfrei und nicht zu beanstanden.

Die Oktavreinheit ab Werk ist in Ordnung, bedarf aber noch ein wenig des Feintunings.

Das Tremolo ist festgestellt und ich habe, nachdem ich diverse Berichte und Rezensionen zu den Gitarren der 40th Anniversary Serie gelesen hatte, auch gar nicht erst versucht, dass Tremolo auszuprobieren. Hier überlege ich ob ich ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mal ein real nutzbares, d.h. deutlich verstimmungsfreieres Tremolo nachrüste.

Die Schrauben der Saitenreiter haben keine scharfen Enden, hier lässt sich also beim Spiel bequem der Handballen auflegen.

Die Strat war Out-of-the-Box sofort spielbar, d.h. einmal durchstimmen und losspielen.

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Schönes review - vielen Dank!

Die Mechaniken verrichten sauber und leichtgängig ihren Dienst, allerdings gehört die Stimmstabilität nicht zu den Schwerpunkten dieses Modells. Hier könnte ich mir ein Upgrade auf Locking-Tuner vorstellen, was, diversen Rezensionen zu Folge, wohl schon einen erheblichen Unterschied machen soll.

Die fehlende Stimmstabilität liegt sicher nicht an den Mechaniken, sondern an den Sattelkerben.

Das Tremolo ist festgestellt und ich habe, nachdem ich diverse Berichte und Rezensionen zu den Gitarren der 40th Anniversary Serie gelesen hatte, auch gar nicht erst versucht, dass Tremolo auszuprobieren. Hier überlege ich ob ich ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mal ein real nutzbares, d.h. deutlich verstimmungsfreieres Tremolo nachrüste.

Das verbaute "vintage" Tremolo lässt sich bei korrekter schwebender Einstellung bestimmt gut verwenden.

Nicht immer alles glauben was in Rezensionen steht oder auf youtube behauptet wird.

Ich wünsch Dir jedenfalls viel Spaß mit der Gitarre!

*
 
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DarkStar679
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ich hatte vor ein paar wochen einen squier bass in der hand. den fand ich tadellos verarbeitet.
das wäre durchaus ein instrument, was ich mir hätte kaufen wollen, aber ich habe ja schon so einen ähnlichen bass.

was ich aber sagen wollte. die instrumente sind günstig, aber gut verarbeitet. was will man mehr.

bedankt für das informative review.
 
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Senchay
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Viel Spaß damit :) aus den Squiers kann man schon was machen. Da hast bestimmt ne ordentliche Basis. Ich hab ne CV50, die ist auch gar nicht schlecht. Da hab ich aber tatsächlich das Tremolo, bzw Teile davon, ausgetauscht. HIG Stahlblock, Fender Saitenreiter usw.

Auf dem einen Bild sehen die Bünde aber bissl komisch aus? Als ob da ein Abstand zwischen Bund und Griffbrett ist, weil das Griffrett eine Rundung hat, die Stäbe aber geradeaus weiter laufen.

Sieht das nur so aus?

Zum verstimmen usw, also ich möchte wirklich hier niemandem seine Erfahrungen absprechen, mit Locking Tunern zb, aufliegend/nicht aufliegend. Ich weiß hier sind viele mit viel mehr Erfahrung als ich sie habe.

Aber das ändert nichts an meiner eigenen Erfahrung (mit mehr als 4 Strats inzwischen) und wenn ich die jedes Mal erzähle, werde ich als Schwätzer hingestellt ^^ Allerdings weiß ich dass ich hier nicht der einzige bin bei dem das so funktioniert, von der her ist mir das egal.
Allerdings muss ich sagen dass es bei meiner Squier da schon Handlungsbedarf gab. So von haus aus war das auch furchtbar, ja. Also das Verstimmen mein ich.

Die wäre: man bekommt auch ein Vintage Tremolo so hin das man eine verstimmungsfreie Gitarre hat. Ich hab meine Hendrix Signature, schwebend mit full Vintage specs, das letzte Mal vor 4 Tagen gestimmt. Aber jeden Tag über 1h gespielt, vermutlich auch über 2h. Und das sage ich mit bestem Gewissen, frei von jeglicher Übertreibung ^^ Schwerpunkt Hendrix, mit superbends usw. Allerdings benutze ich den Arm jetzt nicht wirklich oft.
Paar Mal nachstimmen wenn neue Saiten drauf sind, dann hält das Ding ewig (wie auch die andere Hauptstrat die ich spiele und auch die CV).

Also bevor du Geld ausgibst, sag bei Interesse bescheid, dann kann ich dir gerne paar Tipps dazu geben. Sind aber alles keine Geheimnisse und wurden hier mehrfach aufgeschrieben.^^

Viel Spaß mit der neuen Gitarre! Und ein gutes neues Jahr :)
 
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Sir Adrian Fish
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Also bevor du Geld ausgibst, sag bei Interesse bescheid, dann kann ich dir gerne paar Tipps dazu geben. Sind aber alles keine Geheimnisse und wurden hier mehrfach aufgeschrieben.^^

Die wäre: man bekommt auch ein Vintage Tremolo so hin das man eine verstimmungsfreie Gitarre hat. Ich hab meine Hendrix Signature, schwebend mit full Vintage specs, das letzte Mal vor 4 Tagen gestimmt. Aber jeden Tag über 1h gespielt, vermutlich auch über 2h. Und das sage ich mit bestem Gewissen, frei von jeglicher Übertreibung ^^ Schwerpunkt Hendrix, mit superbends usw. Allerdings benutze ich den Arm jetzt nicht wirklich oft.
Paar Mal nachstimmen wenn neue Saiten drauf sind, dann hält das Ding ewig (wie auch die andere Hauptstrat die ich spiele und auch die CV).

N'Abend @Senchay . An hilfreichen Tipps und Ratschlägen bin ich immer interessiert ;). Da ich ein Tremolo weder besonder häufig verwenge, noch besonders gut im Tremolieren bin, ist das Tremolo für mich inzwischen eher zweitrangig, wenn auch nice-to-have. Dafür liebe ich bendings umso mehr. Aber eine halbswegs stimmstabile Gitarre wäre schon etwas feines. Das klappt irgendwie bei keiner meiner Gitarren wirklich gut. Bei einer Stunde üben, muss ich mehrfach nachstimmen.

Ich hatte hier im Forum vor einigen Tagen mal ein Video zum Thema Tremolo verstimmungsfrei einstellen gesehen, dass scheinbar recht effektiv funktionierte und kein Hexenwerk war. Dass finde ich allerdings inzwischen auch nicht mehr...:unsure:

Auf diesem Wege schon mal allen einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023, dass nicht mehr in allzu weiter Ferne liegt.
 
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Interessantes Review, sieht ja sehr schick aus das Teil. Auch wenn ich momentan eher in Richtung Tele schaue ;)
 
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ch hatte hier im Forum vor einigen Tagen mal ein Video zum Thema Tremolo verstimmungsfrei einstellen gesehen, dass scheinbar recht effektiv funktionierte und kein Hexenwerk war. Dass finde ich allerdings inzwischen auch nicht mehr...

Können wir schon machen. Ich hab das auch alles von hier, also ich möchte mich sicher ncht selber rühmen.
Da kommen immer paar Sachen zusammen, das fängt schon beim Saiten aufziehen an (vordehenen usw) und hört bei Hilfsmitteln a La Bigbends Nutsauce auf. Aber mit einigem dazwischen.
Mal schauen wie ich es mach, evt ein extra Topic wo alles was ich hier aufgeschnappt habe und was bei mir funktioniert, mal zusammenschreibe.
Ich muss aber sagen dass das alles speziell auf Vintage Strats zugeschnitten sein wird. Meine Ibanez mit Edge (RG350) oder die beiden Schecters mit Hipshot (Banshee und Apocalypse) bekomme ich so stimmstabil wie meine Vintage Strats nicht hin.

Ich weiß dass das genau das Gegenteil ist, von dem was man so hört. Aber was soll ich sagen ^^ Ich kanns mir ja nicht anders hindrehen, nur weil man es so liest. Die beiden (verbliebenen) Strats sind bei mir mit großem Abstand stimmstabiler als der Rest.
Bei den anderen ist es genau wie du sagst, bissl spielen/üben, nachstimmen, üben, nachstimmen uswusw.
 
Senchay
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Edit. Nochmal gelöscht bis ich noch 1 -2 Sätze Saiten durch hab...
 
Grund: Voreilig.
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