Graphitpulver auf den Sattel?

von lapsklaus, 31.07.08.

  1. lapsklaus

    lapsklaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #1
    Morgen,

    bei meinem Epi EB-0 steht in absehbarer Zeit der erste Saitenwechsel an und ich frage mich, ob ich dem Sattel bei der Gelegenheit etwas Gutes tun bzw. ob ich diesen nicht gleich austauschen sollte (das Teil, das werkseitig installiert ist, wirkt nicht sooo vertrauenserweckend) :confused:

    Ich erinnere mich dunkel, auf youtube einen budgetbasspimper gesehen zu haben, der meinte, man solle bei Saitenwechsel Graphitpuder auf den Sattel stäuben - stimmt das?

    Wie ist das mit den Rohlingen: http://www.musik-produktiv.de/mpa-n3-43-5x8x5-5-gewoelbt.aspx

    Ist das ein großer Akt, sich sowas zurechzuschnitzen und womit verklebt man das am besten?

    Hat zufällig irgendjemand ein passendes Teil übrig und wäre bereit, es gegen eine APR-Bridge für Collins-Git. (Fehlkauf, nicht rechtzeitig zurückgeschickt) einzutauschen?

    Fragen über Fragen...

    Liebe Grüße,

    Klaus

    EDIT: Bitte in die Bastelecke verschieben, die passt eindeutig besser!

    [Edit bassterix] - done.
     
  2. -Martin-

    -Martin- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.07.08   #2
    Was auch geht, mach ich auch beim Wecheln, mit nem weichen Bleichstifft da was drin "rumzumalen". Ist ja auch Graphit, wenn ich mich net irre.
    Obs viel bringt weiß ich nicht.


    Wenn dich der Sattel stört kannst du ihn austauschen, bei solchen günsigen Bässen ist das sicher kein Knochen o.Ä., sondern höchst warscheinlich günstiges Plastik. Ich denke das hier ein Austausch auch durchaus einen besseren Sound bringen kann.
    Aber wie man das macht weiß ich nicht, zur Not zum Gittenbauer gehen, sollte ja nicht soo viel kosten.
     
  3. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.07.08   #3
    Zum Thema Sattelwechsel/-bau sei folgende LEktüre empfohlen:
    http://www.justchords.de/bass/faq/saddle.html

    Man merke vor allem den letzten Absatz: Bevor man sich selbst die Drecksarbeit macht kann man das auch im örtlichen Stammmusikalienhandel erledigen lassen. Wenn da jemand ist, der sowas wie auch kleine Reparaturen und Einstellarbeiten an Instrumenten vornimmt ist das für den kein Thema. Neben Materialkosten freut er sich aber sicherlich auch über einen kleinen Batzen. ;)

    Gruß,
    Carsten.
     
  4. mrkurdtmcbain

    mrkurdtmcbain Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #4
    wenn dann am besten nen 6b verwenden, mehr Graphit.
     
  5. -Martin-

    -Martin- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.07.08   #5
    Riiichtig, hab ich vergessen :o
     
  6. konsumlump

    konsumlump Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #6
    kommst du aus der nähe von ibbenbüren/osnabrück? bei musikhaus bössmann in osnabrück gibt's jemanden, der reparaturen äußerst sorgfältig und preiswert durchführt. die komplette saitenfraktion unserer band lässt sich dort die bünde abschleifen oder das griffbrett neu bundieren, und, und, und... von a bis z kann der alles und ist dabei sehr günstig. sehr zu empfehlen. :great:

    sonst bin ich eher gegen solche werbung, aber das ist ist ja nicht in eigener sache. ich krieg' da auch nichts für, keine angst. :D
     
  7. lapsklaus

    lapsklaus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #7
    Nee, Osnabrück ist ganz schön weit weg. Bei uns gibt es nur so ein piefiges "Blöckflötengeschäft", dass zwei Omas betreiben und einen "coolen" Gitarrenladen, wo der günstigste Gurt 50 Euronen kostet :(

    Mir fällt aber grade ein, dass ein ehemaliger Komilitone von mir nach dem Studium noch irgendetwas mit Instrumentenbau gelernt hat. Den werde ich in dieser Sache mal kontaktieren und erstmal den 6B-Bleistifttrick versuchen.

    Ich danke euch für die Antworten:great:

    Klaus
     
  8. skape

    skape Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #8
    Am Rande, was soll das mit dem Graphit bringen?
     
  9. konsumlump

    konsumlump Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #9
    ich denke mal, die saiten rutschen beim stimmen besser rüber. ehrlich gesagt, keine ahnung. ich hab's auch noch nie gemacht...
     
  10. bassick

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    Erstellt: 01.08.08   #10
    Das ist der Grund. Bei Flachdrahtsaiten und Ebenholzsattel bringt das was (Kontrabass, Cello), bei den rauhen und groben Roundwounds ist ein gut abgerichteter Sattel wichtig, damit nichts hakt beim Stimmen. Graphit wird da wohl weniger wichtig sein. Aber schaden tuts nicht.
     
  11. I'm_Google

    I'm_Google Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #11
    Okay Schaden tut's nicht, aber bringt es etwas?
     
  12. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #12
    Ich würd mal sagen es bringt nix.
    Der Sattel muss halt ordentlich gekerbt sein, bei E-Gitarre mit trem ist das schon eher nützlich. Graphit hat halt auch den Nachteil, dass es schmutzig machen kann.
    Alternativ gibt es weisses Teflonfett in so einer Kunststoffkanüle.
    Gewa

    [​IMG]
    Art. Nr. 546.990
    ...ist nicht nur für Mechaniken
     
  13. Lukke

    Lukke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.08   #13
    genau. ich kenn das auch nur von klassischen streichinstrumenten. der graphit sorgt für eine sehr glatte oberfläche reduziert die reibung zwischen saiten und sattel.

    das bringt beim e-bass (wenn überhaupt) nur etwas, wenn bei dir die saiten beim stimmen nicht gleichmäßig über den sattel gleiten, sondern einrasten und "springen". wenn du dieses problem nicht hast, sehe ich keinen grund, es mit graphit zu versuchen.
     
  14. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 01.08.08   #14
    Aus meiner Sicht nicht.
     
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