Greenhorn braucht hilfe

von Der Meister, 08.04.08.

  1. Der Meister

    Der Meister Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.08   #1
    Hallo zusammen, brauche als Hi-Fi Experte einen Rat zum Digitalisieren meiner LP Schätze auf mein Laptop.
    Suche eine PCMCIA Soundkarte mit S/PDIF (COAX) Ein und Ausgängen, und jetzt das Problem, die meine Digitalen Daten von meinem A/D Wandler mit 192 KHZ auf mein Laptop
    Aufnimmt, und nach Speicherung auf meinem Laptop wieder in 192KHZ an meinen D/A Wandler abgibt. Ohne dieses Digitalsignal zu Verändern bzw. zu Sampeln, weder auf noch ab.
    Warum 192KHZ, warum mein A/D - D/A Wandler, weil alles andere nur zweitklassig
    Klingt. :rolleyes:

    Vielen Dank im Voraus. :great:
     
  2. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 08.04.08   #2
    Dass unkomprimiert bei 48khz (bei 24bit) Ende ist, das weißt du aber schon? ;-)
    Hörst du eigentlich auch einen Unterschied zwischen SPDIF und AES/EBU?

    Was für einen Wandler hast du denn überhaupt?
     
  3. Der Meister

    Der Meister Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.08   #3
    Ich habe keinen Wandler mit AES/EBU, darum kann ich keine Angaben zu Klangunterschiede machen.
    Ich habe ein speziell für mich angefertigten Wandler eines Genies. Altmann Micro Maschines .Dieser hat nur S/PDIF Ein sowie ausgänge.

    Unkomprimiert ist bei 48KHZ und 24 bit schluss ?:confused: 24 bit ist in wirklichkeit ein 1 bit signal, zudem die weiteren bits zwischen dem nächsten bit hinzugerechnet werden. Also Streng genommen handelt es sich um eine "REALE" Abtastfrequenz von 48KHZ. ( 48 KHZ , X 1 BIT ) 48 mal wird das Analoge Musiksignal in der Sekunde Abgetastet.

    Mein A/D - D/A Wandler ist ein " REAL 16 bit " wandler mit einer Abtastrate von 192KHZ.

    Hier wird kein bit Theoretisch Hochgerechnet, sondern in REAL Zeit mit 16 bit x 192 KHZ
    Umgewandelt. Das Ergibt eine Abtastrequenz von "REAL" 3.072 MHZ !!!!
    3.072 mal wird das Analge Musiksignal in der Sek. Abgetastet und in Digital Umgewandelt.
    Also kein Zauber oder so, sondern einfach nur " S C N N E L L I G K E I T " ist der Unterschied.
    Das nenn ich Unkompimiert.:rolleyes:
    Also 64 mal Schneller (Öfter) wird das Analoge Musiksignal Abgetastet als bei einer 48 KHZ Aufnahme.

    Wer hier kein Unterschied feststellt, der brauch dringend neue Lautsprecher.

    Es soll doch wohl kein Zufall sein, das bei SACD oder bei DVD mit diesen Abtastfrequenzen gearbeitet wird.:cool:

    Gruß Der Meister
     
  4. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.04.08   #4
    was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung :screwy:

    vielleicht sollte man das noch mit 2 Multiplizieren - sind ja 2 Kanäle :rolleyes: mit der Taktfrequenz des Rechners multiplizieren und dann die Wurzel daraus ziehen :D huaa
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 09.04.08   #5
    Es soll auch kein Zufall sein, dass sich diese Scheiben nicht verkaufen, weil die meisten wohl eh keinen Unterschied zur CD hören.... Und bitte komm jetzt nicht mit dem Spruch, dass die alle was an den Ohrn haben. Das mit den Lautsprechern lass ich noch eher gelten, da ist was dran, die wenigsten haben Musikanlagen, mit deen sie das Medium CD überhauptausreizen. Außerdem arbeiten SACD und DVD-Audio nach unterschiedlichen Verfahren. Die DVD-Audio hat die Daten als PCM-Strom gespeichter bei bis zu 192KHz Abtastrate und 24Bit. Die SACD dagegen benutzt DSD, also nur mit 1Bit, dafür aber mit einer Abtastrate von 2,8224 MHz.


    Ich will mich hier nicht als Tonetchnik/Physikexperte aufspielen, aber dein Text, die merkwürdigen Thesen und Rechnungen klingen für mich so, also wenn dir das Herr Altmann erklärt hat (oder du einfach das hier gelesen hast, das sollten sich alle mal ankucken, die sich hier was zu sagen möchten), und das jetzt evrsuchst hier wiederzugeben, obwohl du es selbst nicht richtig verstanden hast. Schon weil du SACD udn DVD-Audio mit reinbringst. Gerade der Unetrscheid zwischen den beiden hat sehr was mit dem zu tun, was Altmann vermitteln will (SigmaDelta-Wanlder, Oversampling,... ich hoffe du weißt was damit gemeint ist). 48 x 1 Bit ist z.B. Quatsch, es ist heutztage vielfach zwar zunächst 1Bit, dann aber eben mit einer Sehr hohen Abtasrate, was dann runterkonvertiert wird. Die SACD will übrigens gerade deshalb so gut sein, weil sie diesen 1Bit Strom, der noch "näher" am Originalsignal liegt, direkt aufzuzeichnen.

    Das wird hier wohl eine sehr mühselige Diskussion werden. ZUm Thema: Ob SPDIF für 192KHz/24Bit definiert ist weiß ich auch nicht, ich denke aber mal schon, weil wäre ja sonst qautsch wenn es z.B. diesen Wandler von Altman gibt und der SPDIF hat (auch andere Geräte haben mehr als 48KHz und SPDIF anschlüsse). PCMCIA-Soundkarten gibt es nicht viele:
    https://www.thomann.de/de/pcmcia_audio_interfaces.html

    Ich versuche derweil den Altmann-Wandler-Text auf deren Website zu lesen und das Prinzip zu verstehen.
     
  6. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 09.04.08   #6
    Öhm... ;-)

    Schade... :D

    Was wandelt der dann?

    Entweder hast du den Unterschied zwischen 16- oder 24bit-Wandlern und 1bit-Wandlern und den Zusammenhand zwischen Samplingrate und Auflösung in dem Zusammenhand nicht verstanden, oder du kannst es einfach nicht wiedergeben...

    Über SPDIF können auch komprimierte Signale (z.b. AC3) übertragen werden - daher die höheren möglichen Sampleraten.
     
  7. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.08   #7
    hier habe ich eine Erklärung des Delta-Sigma-Wandlers gefunden, daraus sollte der Unterschied gegenüber eines 'echten' 16 oder 24 Bit Wandlers dann etwas klarer werden.
    Bei Delta-Sigma kommt also so eine Art serieller Bit-Daten hinten raus - also eine Serie von Einsen und Nullen die in etwa wie Pulsweitenmodulation aussehen. Dieser Datenstrom wird dann wieder in 16 oder 24 Bit 'Stückchen' zerlegt und das ist dann unser Wandlerergebnis. Also ist hier die 'hohe' Abtastrate schon richtig, aber sie bezieht sich auf den 1-Bit Datenstrom und muß dann durch die gewünschte Auflösung von 16 oder 24Bit geteilt werden. Da hier das Eingangssignal für jede 1-Bit Wandlung sozusagen immer mit einem Referenzsignal 'verglichen' wird, ist die Qualität das Wandlers vom Aufbau und Stabilität des Referenz(Sinus)Signals und dem Vergleicher abhängig.

    Bei einem 16/24Bit-Wandler wird zu jedem Zeitpunkt eines Taktes der Taktrate eine Wandlung des gerade im Eingangssignal vorhanden Pegels durchgeführt - bei einem 16-Bit Wandler also ein Datum im Bereich -32767 bis +32767 ausgegeben. Es wird also eine Spannung/Pegel sozusagen direkt gewandelt und nicht erst durch 'vergleichen' ermittelt.

    OK - ich hab das jetzt alles sehr vereinfacht versucht zu Beschreiben - ist gar nicht so einfach, das in einfachen, wenigen Worten zu verpacken - also diejenigen die sich mit AD/DA-Wandlungstechnik auskennen mögen mir diesen Versuch verzeihen ;)
     
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