Griffbrettbreite wichtig für das Wohlfühlen auf der Gitarre? Erfahrungsbericht

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Hallo liebe Forumsmitglieder. Ich habe nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Habe ich mich doch mit meinen 53 Jahren im November 2016 dazu entschieden endlich Gitarre spielen zu lernen. Zuerst kaufte ich mir eine günstige Konzertgitarre über die Bucht. Dann wußte ich dass ich gerne ne Westerngitarre spielen möchten. Hab mir dann ebenfalls über die Bucht eine günstige Harley-Benton gekauft. Für meine Finger eine mit 48mm Sattelbreite. Ich nahm mir dann auch gleich einen Gitarrenlehrer und mich hat dann sofort das Gitarrenfieber gepackt. Schnell war ich dann der Meinung ich müßte mir nun eine vernünftige Gitarre zulegen, warum weiß ich auch nicht, kann ich doch eigentlich erst 6 Akkorde Schrammeln. Hab mich dann natürlich hier im Forum "schlau" gemacht und mir insgesamt nacheinander 3 Gitarren übers Internet bestellt. Hier im Forum hat man mich belehrt, dass zB der für mich schwierige A-DUR Akkord nichts mit meinen Finger zu tun hat, ich müsse halt mehr üben. Ich übe täglich etwa 1 Stunde. Also kaufte ich mir dann Gitarren mit 42mm Sattelbreite. Ich merkte schnell dass das null Spass macht. Wieder alles zurückgeschickt. Dann bin ich zu Session hier bei uns in FFM. Kaufte mir nun eine Furch für 1299€ 45mm Halsbreite. Klasse Gitarre aber irgendwie auch schmal. Hmm dachte ich, übst Du jetzt damit und versuchst Dich daran zu gewöhnen? Bischen weiter im Internet gestöbert und dann sah ich sie. Eine Taylor 314ce Session custom, 47,8mm Halsbreite, allerdings bei Session in Walldorf.
Am Samstag habe ich mir dann die Furch eingepackt, nach Walldorf (100km) gefahren und habe nochmal 700€ drauf gelegt aber was soll ich sagen es ist für mich die ultimative Gitarre. Alle Griffe sitzen. Was will ich eigentlich mit diesem Post sagen? Ich möchte jedem Anfänger empfehlen, der ebenfalls mit kleineren Halsbreiten Probleme hat, keine Kompromisse einzugehen denn das macht einfach keinen Spass. Es gibt auch wunderbare gute Gitarren mit breiteren Griffbrettern. Auch für den kleineren Geldbeutel.

Zum Gitarrenlehrer nehme ich aber weiterhin meine Benton. Die Taylor ist mir einfach zu schade dafür.

Gruß
Jörg
 
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Mit 53 ...? Jungspund ... ;)
(Ich hab mit etwa 60 angefangen :) )

Deine Probleme mit der Griffbrettbreite verstehe ich nicht ganz. Ich hatte zwar anfangs auch Gitarren mit etwa 42 mm Griffbrettbreite ... das war für meine Fingerpickerei auch definitiv zu schmal, sobald die Stücke etwas komplexer waren. Leider hatte ich damals keine vernünftige Beratung oder sonstige Infos, da musste ich Lehrgeld zahlen bis ich draufkam dass es verschiedene Griffbrettbreiten gab und die auch Sinn machen, und ich Breiten ab 44 mm brauchte. Ab da gabs keine Probleme mehr.
Aber ich spiele heute Griffbrettbreiten eben ab 44 mm bis rauf zu 48 mm, wechsle ständig je nach Art des Stücks oder meiner Stimmung ... ich merke gar nicht mehr, wenn das Griffbrett grad mal bisschen schmaler oder breiter ist. Ein paar Minuten Umgewöhnung wenn ich wechsle, beim Warmspielen, und dann spiele ich wieder ganz normal weiter ...
 
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Ich hoffe, dass sich dieses Problem bei mir auch irgendwann mal erledigt.
 
Einfach viel spielen, das Instrument oft in der Hand haben, lieber öfter auch mal nur kurz als selten aber lang ...
Eine Lieblingsbreite wird man haben (bei mir 45, auf den Resos 46) ... aber ein bisschen mehr oder weniger sind dann kein Problem mehr.
Viel Spaß :)
 
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Wusste gar nicht, dass Taylor auch so breite Hälse anbietet, davon abgesehen finde ich, dass sich gerade Taylors sehr komfortabel bespielen lassen.
Hast Du die Furch in Zahlung gegeben?

Ansonsten ist das natürlich immer lobenswert, dass man sich im "hohen" Alter noch dazu entschließt ein Instrument zu lernen.

Beste Grüße
Harald
 
Absolut wichtig. Alles was die Bespielbarkeit angeht sollte oberste Priorität haben, meiner Meinung nach. Da sind mir Pickups, Trem ja/nein usw. usf erstmal zweitrangig.
Ich wollte nie 'ne Strat haben. Bis ich das erste mal eine in der Hand hatte. Modern C-Profil, 42mm am Sattel. Für mich wie gemacht. Ein echter Handschmeichler. Sofort gekauft. Nie bereut.:D
 
Ich finde ja, dass ne Gitarre, die man gut spielen kann, eigentlich auch sofort gut inner Hand liegt. Ich brauch da auch keine Wochen, um mich in die Details zu finden. Das macht sich eigentlich in den ersten 20-30 Minuten bemerkbar, ob man mit nem Instrument warm wird oder eben nicht.

Find ja schon erstaunlich, welche Summen du für ein Instrument hingelegt hast, mit dem du dich dann gar nicht arrangieren kannst.

Aber an sich sollten Anfänger ruhig auch gute Instrumente nutzen. Das hält die Motivation oben und ist ne Investition in die Zukunft. Zu günstige Instrumente schrecken einfach von Fortschritten ab :).
 
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Ja ich konnte die Furch in Zahlung geben. Dieses Geschäftsmodell bei Session (oder auch bei anderen), 33 Tage Geld zurück oder 66 Tage Gutschein, hat bei mir voll eingeschlagen. Das führt nämlich zu ständigen Upgrades da man zwischenzeitlich ja wieder ein paar Einnahmen hatte.

@BassisT: Als Anfänger traut man es sich nicht zu, nach 30 Minuten die Bespielbarkeit einer Gitarre zu beurteilen, da man ja noch gar nicht wirklich spielen kann und man sicherlich noch so viele Haltungsfehler macht, so dass man die Fehler zunächst nicht der Gitarre zuordnet. Allerdings habe ich nun mit der Taylor zumindest eine potentielle Fehlerquelle ausgeschlossen :)
 
Als Anfänger traut man es sich nicht zu, nach 30 Minuten die Bespielbarkeit einer Gitarre zu beurteilen, da man ja noch gar nicht wirklich spielen kann und man sicherlich noch so viele Haltungsfehler macht, so dass man die Fehler zunächst nicht der Gitarre zuordnet. Allerdings habe ich nun mit der Taylor zumindest eine potentielle Fehlerquelle ausgeschlossen :)

Jupp. Was Du auch merken wirst, ist, dass Du je nach Korpus, aber auch nach Sitzposition, jeweils andere Griffbretter und Hälse bevorzugen wirst.
 
Ja, und überhaupt die richtige (angenehmste) Größe und Bauform zu finden ... aber das kommt erst später, da kann man eigentlich nichts raten.
Z. B. als ich anfing mochte ich sehr große Gitarren, Jumbos etc. mit 14 Bund Hälsen. So nach und nach bemerkte ich, dass mir andere Größen besser liegen, und hab da mal mehr ausprobiert ... und inzwischen ist meine größte Gitarre die Martin "000" Größe, und am liebsten spiele ich richtig kleine wie die "0" und Parlors. Und inzwischen mag ich auch nur noch 12 Bund Hälse. So ist das für mich angenehm und vor allem auch ermüdungsfreier beim Spielen.
Aber wie gesagt, das kann bei jedem anders sein, schon von den eigenen Körpergrößen und -proportionen her ... muss man selber ausprobieren.
 
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Ich finde auch das meine tolle Taylor ganz anders auf dem Bein liegt. Viel ausgewogener und nicht so kopflastig. Man bin ich stolz.......
 
Tolle Gitarre die du dir da geleistet hast.
 
Ich möchte jedem Anfänger empfehlen, der ebenfalls mit kleineren Halsbreiten Probleme hat, keine Kompromisse einzugehen denn das macht einfach keinen Spass. Es gibt auch wunderbare gute Gitarren mit breiteren Griffbrettern. Auch für den kleineren Geldbeutel.

Es tut mir leid, wenn ich dem vehement widersprechen muss.

So eine Aussage ist genauso falsch, wie zum Beispiel das Märchen davon, dass schmalere Hälse bequemer sind oder dass man nur mit breiteren Hälsen Fingerpicking betreiben sollte.

Diese meiner Meinung nach immer wieder festzustellende Fixierung auf die Wichtigkeit der Halsbreite insbesondere bei Anfängern ist eie Entwicklung, die in erster Linie geradewegs aus den Foren kommt, weil dieses Thema immer wieder aufkommt und viele ihre persönlichen Geschmäcker als der Weisheit letzten Schluß "verkaufen" wollen.

Niemand hat bis vor ein paar Jahren nach Halsbreite gefragt, insbesondere nicht als Anfänger.

Man nahm einfach die Gitarre, die man kriegen konnte, die einem gefiel und die man bezahlen wollte/ konnte. Fertig.

Der Rest war Lernen.

Die Spezifizierung d.h. Festlegung auf eine bevorzugte Halsbreite ist eine Frage, die man erst wirklich entscheiden kann, wenn ein Mindestmaß an Fähigkeiten vorhanden ist und man sich eventuell auf einen bestimmten Spielstil festgelegt hat.

Und selbst dann wird sich die Meinung ab und an ändern, oder an Gewicht verlieren, weil man gelernt hat, mit allen möglichen Halsbreiten klar zu kommen.

Was insbesondere immer wieder unterschätzt wird, ist der Einfluss des Halsprofils auf die Bespielbarkeit. Auch wenn das bei E - Gitarren sicherlich noich wichtiger ist, kann das auch bei A - Gitarren den Unterschied zwischen bequem oder unbequem ausmachen.

Kurz und das nur noch 'mal als Ergänzung: es gibt keine Halsbreite, die besser oder schlechter für Anfänger ist. Die gibt es für niemanden.

Insofern würde ich so einen Rat wie oben auch nicht geben.
 
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NA ja das kann jeder halten wie er will. Ich bin jedenfalls mit der jetzigen Halsbreite voll zufrieden weils Spass macht. Die Gitarren mit kleineren Halsbreiten hätte ich an die Wand schmeißen können, daher muss ich Dir hier leider widersprechen. Oder ich muss halt mehr üben ;-)
 
Die Gitarren mit kleineren Halsbreiten hätte ich an die Wand schmeißen können, daher muss ich Dir hier leider widersprechen. Oder ich muss halt mehr üben ;-)

Erstens bist du Anfänger und zweitens brauchst du (wie jeder andere Anfänger) Geduld, Geduld, Geduld...und vielleicht noch ein bisschen Demut vor den Instrumenten, einen erfahrenen Gitarristen wie emptypockets, der mittlerweile 45 oder beinahe 50 Jahre Gitarre spielt würde ich da schon aufgrund seiner Erfahrung nicht widersprechen. Und mit meinen bescheidenen 35 Jahren Erfahrung im Gitarrenspiel stimme ich dem Beitrag von empty absolut zu.
 
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Na ja ich habe ja die Wahl ob ich mich mit meinen 53 Jahren noch monatelang mit nem 42 Brett rumquäle oder ob ich gleich mehr Spass habe mit nem 48 Brett, da ich zum Rumquälen noch genug andere Baustellen an der Gitarre habe. Und da es eben vielen Anfängern offensichtlich genauso geht wir mir, sonst käm ja vermutlich das Thema nicht immer wieder auf, ist es aus meiner Sicht völlig legitim den Spätberufenen meine Erfahrung mitzuteilen. Ich möchte am 01.04. zum 80ten meiner Mutter ein paar Liederchen Schrammeln. Das würde ich bis dahin NIEMALS mit nem 42 schaffen.
 
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Pauschal und ohne jede Differenzierung gegen etwas zu sein ist genauso kontraproduktiv wie pauschal und ohne jeder Differenzierung für etwas zu sein ...
Für den jeweiligen Einzelfall muss es passen, nicht für den Schreiber.

Bei mir hat das Nichtwissen um die für mich und meinen vorgesehenen Musikstil passende (Mindest)Breite am Anfang zu mehreren Fehlkäufen geführt und einiges an Geld gekostet ... und ich war NICHT durch Foren oder sonst irgend etwas beeinflusst, und leider im Laden anfangs völlig unzureichend beraten ...
Ab der richtigen Mindestbreite nach endlich guter Beratung durch einen Profimusiker waren meine Probleme mit zuvor auch bei sauberster Griffweise nahezu unspielbaren Passagen bei machen Fingerstyle Stücken schlagartig beseitigt ... das ist einfach Fakt.
 
Na ja ich habe ja die Wahl ob ich mich mit meinen 53 Jahren noch monatelang mit nem 42 Brett rumquäle oder ob ich gleich mehr Spass habe mit nem 48 Brett, da ich zum Rumquälen noch genug andere Baustellen an der Gitarre habe. Und da es eben vielen Anfängern offensichtlich genauso geht wir mir, sonst käm ja vermutlich das Thema nicht immer wieder auf, ist es aus meiner Sicht völlig legitim den Spätberufenen meine Erfahrung mitzuteilen. Ich möchte am 01.04. zum 80ten meiner Mutter ein paar Liederchen Schrammeln. Das würde ich bis dahin NIEMALS mit nem 42 schaffen.

Das ist schön für Dich. Ich bezweifle es, dass Du das nicht auch mit einer anderen Gitarre geschafft hättest, denn immerhin hättest Du die Zeit, die Du jetzt mit der Auswahl einer Gitarre mit breiterem Griffbrett verbracht hast, ja auch zum Üben benutzen können, hättest also mehr Zeit gehabt..... .

Gitarre Lernen ist nunmal eher ein Software - als ein Hardwareproblem, auch wenn das viele Anfänger erstmal nicht wahrhaben wollen.

Aber nochmal kurz zu der Erfahrung: natürlich ist es nicht so, dass erfahrene Gitarristen immer Recht haben. Auch ich habe mich schon oft geirrt.

Ich finde nur, Dein weiter oben gemachter Ratschlag an alle Anfänger, geht eindeutig zu weit.

@Blues-Opa
Und ich weise nur darauf hin, dass es keine optimale Breite gibt, schon gar nicht für einen bestimmten Musikstil! Ich habe ca. 30 Jahre lang auf eine Gitarre mit 42 mm Griffbrettbreite gespielt, den exakt gleichen Stil und die gleiche Musik wie heute. Daneben habe ich immer Gitarren mit anderen Breiten gehabt (bis 48 mm) und gespielt. Auch die gleiche Musik und den gleichen Still. Heute habe ich nur zwei A - Gitarren, eine mit 42 mm und eine mit 46 mm, zwei Resos, beide mit 44 mm.

Man kann nunmal aus der Bevorzugung einer Griffbrettbreite keinerlei Raschläge für einzelen Gitarristen herleiten.

Das hast Du ja irgendwie weiter oben selbst geschrieben, wenn ich Dich nicht falsch verstanden habe.
 
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Ehrlich gesagt, hat mich die Halsbreite auch noch nie interessiert (ich weiß die nicht mal von meinen Gitarren *lol), sondern habe mich da immer auf mein Gefühl verlassen. Mal abgesehen davon, daß ich in jungen Jahren eh keine Wahl hatte :D
Und eine 48-er Breite (das ist ja wie bei einer Konzert :p) für einen Anfänger? Hmm, da habe auch ich so meine Zweifel. Vlt. gehen da am Anfang Sachen wie E, D oder A einfacher, aber ich befürchte das ab G, jedoch spätestens bei den Barre-Akkorden das Gejammer anfängt, weil man die Hand so weit spreizen muss.
Aber Taylor sind ja gemeinhin gut bespielbar und vlt. geht es einigermaßen.
Wobei 42 auch für sehr schmal halte.
Die Empfehlung an Anfänger für einen breiteren Hals halte ich aber für genauso falsch, wie jemandem, der mal in Richtung Pop/Rock/Country u.ä. unterwegs sein möchte, zu einer Konzert zu raten, nur weil da am Anfang die Saiten etwas leichter zu drücken sind.
 
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Ich bin zwar nicht so alt wie ihr (hihihi), aber ich habe als Musiklehrer häufiger mit Menschen zu tun, die in höherem Alter erst anfangen Gitarre zu lernen.
Das ist absolut nicht damit zu vergleichen, als wenn Kinder ein Instrument lernen.

Ich hatte einen Schüler, der hat jahrzehntelang im Handwerk gearbeitet. Durch seine Arbeit hatte er ziemlich "dicke" Finger.
Er kam zu mir in den Unterricht mit einer 42mm Steestring und konnte einfach von seinen Händen her keinen A-Dur-Akkord mit drei Finger greifen.
Es war einfach physisch nicht möglich. Ich hab ihm meine 46mm Gitarre gegeben und es klappte problemlos.

Das ist ziemlich genau der Fall, den @nieder66 und @Blues-Opa oben beschreiben.
In dem Alter sind die Finger einfach nicht mehr umbedingt so gelenkig (wenn sie nicht irgendwie trainiert wurden) und es passt sich auch alles nicht so schnell an, wie bei Kindern.
Die logische Konsequenz ist doch einfach eine Gitarre zu kaufen, mit der man uneingeschränkt klarkommt.
Es ist doch absolut widersinnig sich monate- oder jahrelang mit einer Gitarre herumzuquälen in der Hoffnung, das man irgendwann so präzise greifen kann, wenn man das Problem einfach durch geschickten Equipmentkauf von vornherein vermeiden kann.
Das ist so, als ob man sich ne Hose drei Nummern zu klein kauft, weil alle andern das machen, mit der Hoffnungl, dass man ja sicher irgendwann abnimmt und dann rennt man jahrelang mit eingezogenem Bauch durch die Gegend.. macht ja auch keiner.

Jeder Mensch hat eine andere Physiologie und eine entsprechende Gitarre zu kaufen ist die einzig sinnige Empfehlung.
Wenn man schmale Griffbretter nicht mag, nimmt man ein Breites und andersrum.
Kinder fangen oft mit kleineren (manchmal auch etwas unpassenden) Gitarren an, weil sie noch wachsen und sich ihre Physis ändert.
Mit 53 Jahre braucht man (wenn das Konto mitspielt) keine solchen Kompromisse machen.

Daher würde ich nieder66 in jeder Hinsicht zustimmen: Es soll sich doch jeder sein Equipment so kaufen, dass es für ihn am angenehmsten ist.
Ich würde auch jedem empfehlen, wenn möglich, eine angenehme Halsbreite/-Durchmesser, Mensur, Gitarrengröße etc zu kaufen. Wieso denn auch nicht?
Es ist ja nicht so, dass man dadurch irgendetwas verliert.. außer Frust...

Niemand hat bis vor ein paar Jahren nach Halsbreite gefragt, insbesondere nicht als Anfänger.

Und für mich ist das ein großer Grund zur Freude, wenn sich ein Anfänger über so etwas Gedanken macht, bei dir klingt es wie ein Vorwurf..?
 
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