Griffe für e3, f#3 und g3 auf Tin Whistle falsch?

von JanHe, 17.03.19.

  1. JanHe

    JanHe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.19   #1
    Hallo,

    Irgendwie klingen die letzten 3 Töne (e3, f#3, g3) auf der Tin Whistle falsch… ich gehe nach der Original Clarke D-Anleitung für die Original Clarke D-Tin Whistle, die auch in Übereinstimmung mit dieser Tabelle ist: https://www.google.com/search?q=gri...AUIDigB&biw=1919&bih=974#imgrc=x5WHxW8Q9BPaUM:

    Woran liegt das? Blase ich falsch?

    Außerdem funktioniert bei mir das G# und A# nur bei je einem der angegebenen Griffe:

    Für g#2 wird angegeben:

    1
    2
    4
    5

    bzw.

    1
    2
    3 (halb)

    sowie für a#2:

    1
    3

    bzw.

    1
    2 (halb).

    Nur der letzte Griff funktioniert jeweils. Auch das verstehe ich nicht.

    Ich habe es mit der Clarke Original D und der Sweetone D Tin Whistle ausprobiert mit jeweils dem selben Ergebnis. Ist es bei Euch auch so? Woher kommen diese Angaben zu e3, f#3, g3, g#2 und a#2 ?
     

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  2. Moti Vation

    Moti Vation Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.19   #2
    Schau doch mal auf youtube nach Videos von CutiePie. Sie hat jede Menge Tutorials für TinWhistle online, Rezensionen zu Modellen und Tipps und Tricks für Einsteiger. Allerdings auf Englisch. Sie hat zu jedem Tutorial TinWhistle Tabs die man sich auch runterladen kann. Die Tabs kann man für Whistles egal welcher Tonlage nehmen, das erklärt sie in jedem Video. Sie hat in einem ihrer letzten Videos alle ihre Whistles vorgestellt und gespielt, unter anderem auch Clarkes, mit Vor- und Nachteilen. Der Sound ist in diesem Video nicht bearbeitet, bei den Tutorials schon. Das merkst du aber.
    https://www.youtube.com/channel/UC3UojWTR8sOGs1TZRU8oC-Q/videos


    Die Griffe für die Töne sind immer gleich, wenn du in die 2. Oktave wechselst musst du stärker blasen. Das erfordert einige Übung bei Anfängern, ich habe Wochen gebraucht um mich nur mit dem hohen D anzufreunden. Inzwischen komm ich sogar manchmal in die 3. Oktave, die kannst du aber nur im freien spielen, sonst bricht das Haus zusammen (und sämtliche Bewohner). Halbtöne zu spielen ist bei Whistle eher ungewöhnlich, geht aber auch mit etwas Übung.
     
  3. JanHe

    JanHe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.19   #3
    Also lag's an meiner Blastechnik in den letzten 3 Fällen?
     
  4. Moti Vation

    Moti Vation Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.19   #4
    Kann gut sein. Es ist nicht so leicht wie es sich immer anhört. Ja, einfach reinpusten und Finger bewegen. Schön wärs. Auch hier kommt mans um üben nicht herum. Ein bisschen experimentieren schadet auch nicht.
     
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  5. KlausG

    KlausG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.19   #5
    Davon abgesehen, dass die von dir genannten Whistles eher die Annäherung an ein Instrument darstellen, werden die Töne jenseits von d3 in der irischen Folklore eigentlich nicht benötigt. Du machst dir nur unnötigen Stress wenn du diese Töne spielen willst. Noch ein Hinweis, Tinwhistles sind nicht gleichstufig gestimmt sondern in einer reinen Stimmung. Von daher kommt es auch bei den unteren Tönen zu Abweichungen. Auf einer Tinwhistle spielt man im allgemeinen auch nur 2 Tonarten, die Grundtonart und die Quart (bzw. darunterliegende Quint). Auf der D-Whistle also D und G (+ die Moll-Paralellen B- und E-Moll). Für eine andere Tonart nimmt man dann eine entsprechend gestimmte Whistle. Diese ganzen Töne mit halboffenen Löchern in der Tabelle machen wenig Sinn, es sei denn man hat in einem Lied mal einen Ton der von der Tonleiter der Whistle abweicht. Z.Bsp. ein F in einem in G-Notierten Lied.
     
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