Grund aufbau eines Death Metal Songs

von Metalfraktion, 21.01.08.

  1. Metalfraktion

    Metalfraktion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.08   #1
    Tag allerseits,
    habe eine band(bin sänger/growler) und wir haben uns jetzt langsam festgelegt auf die richtung death metal. haben allerdigns probleme mit dem songwritting. ham zwar irgendwelche riffs unseres gitarristen in eine eingiermaßen gut klingende reihenfolge gebracht, das ganz mit bass und drums unterlegt und n text dazu geschreiben. doch irgendwie passt das ganze nicht so ganz bzw. es klingt nicht wie ein vollständiger song. und die riffs passen irgendwie auch nicht richtung death metal... beherschen alle unsere instremente, was allerdings nicht auf unterricht basiert. wir sind 2 gitarristen, drummer, bass und ich als sänger. nun die frage an alle death metaller oder an die die sich damit auskennen oder am besten selber erfahrung in einer solchen band haben. was könnt ihr uns für tipps geben und wie sieht überhaupt so ein grundaufbau eines death metal songs aus (storphe, refrain...?) ? was würdet ihr empfehlen? erst covern (au mal so leichtes zeug wie torture killer von six feet under) oder gleich songwritting oder sich gar nicht erst auf eine richtung versteifen sondern einfach mal spielen?

    bin gerne bereit gute ideen zu ubernehmen und bin mir sicher das hier in dem forum viele gute musiker auch aus dem metal bereich zu finden sind.

    grüße metalfraktion
     
  2. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.08   #2
    Am ehesten werdet ihr euch die Frage beantworten können, wenn ihr viel Deathmetal hört und damit auch theoretisch auseinander setzt.
     
  3. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.08   #3
    Prinzipiell funktioniert ein Death Metal Song wie jeder andere Song auch, d.h. er hat ähnliche Strukturen.

    Amon Amarth macht astreinen Pop, auch wenn der Sound ein wenig härter ist. Was soll auch anders sein?

    Deswegen ist fast jeder Song eine gute Referenz. Hör dir die Beatles an, hör dir Nirvarna, hör dir Nora Jones oder sonstwas an und versuche zu analysieren, warum zu einer bestimmten Zeit welcher Teil kommt. Welcher Part erfüllt welche Funktion, was ist die Hookline oder gibt es mehrere? Wie wird die Spannung im Song auf und abgebaut?
    Das sind grundlegende Prinzipien und die sind universell.


    Wenn es in die Prog bzw TechDeath Ecke gehen soll gelten da allerdings andere Gesetze - oder anders gesagt überhaupt gar keine. Aber imo sollte man erst lernen wie ein einfacher Song funktioniert bevor man versucht komplexe zu machen.
     
  4. hatorie hanzo

    hatorie hanzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #4
    ja dem schließe ich mich an
    bei manchen songs sieht es mehr aus wie eine aneinanderrheiung von riffs ^^

    aber das kommt drauf an wie eure band jetzt klingen soll , habt ihr ne bestimme band als vorbild ?
     
  5. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.08   #5
    Wahrscheinlich der beste Tip. Mehr kann man wohl nicht sagen.


    Irgendwelche Songstrukturen kann man, MUSS man aber nicht haben.
    Das macht das ganze auch interessanter, wenn man nicht immer Schema F befolgt (vers-chorus-vers-chorus-solo etc)

    Wenn ihr Probleme mit der Überleitung von Riffs habt, probiert mal Breakdowns
    (warn Scherz ;) Obwohl, wieso eigentlich nicht)
     
  6. basszilla

    basszilla Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #6
    wir machend as so das wir irgend eine vorstellung von bestimmten struckturen haben
    (zb drummer will bestimmten blastbeat mir dem und das kombinieren usw)
    ich hör mich das als basser an und versuch dazu nen groove zu schafen
    nun endscheiden unsere gitarristen was sie spielen
    (wir machen sehr oft 2 stimmige riffs)
    nun nehme ich meinen bass groove und passe es den noten der gitarristen an

    so dann haben wir ne roh fassung

    dazu kommt dann noch
    nächsten parts (irgened einer fängt an die andern legen halt nach)

    zb gitarrist macht sweeping und sagt du musst dazu was mit diesen grundtönen machen
    ich versuche nun mit dem drummer zb ein paar dubblebass salven darein zu bringen

    und unser anderer gitarrist endscheidet ober er mitsweepen will oder ob er die struktur spielen will



    wir achten dabei eigendlich nicht so wirklich auf irgendwelche reinfolgen

    bands wie sfu haben meist eine einfache linie der man folgen (kann)
    wie schon erwähnt
     
  7. Christof Berlin

    Christof Berlin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #7
    Und da ist er auch schon, des Pudels Kern. Betrachte es positiv: es klingt nicht wie Death Metal, also klingt es vielleicht eher nach EUCH? Das wäre doch sogar viel besser, als in irgendeiner ausgelatschten Schublade zu dümpeln. Ernsthaft! Eigene Songs, eigene Ideen, eigener Sound, ein eigenes Profil. Was gibt es besseres? Bleibt am Ball, vielleicht wird es der Hammer.

    Oder aber die andere Variante: covert Eure Lieblingssongs - Death Metal hin oder her - lernt das Zeug in und auswendig und klingt am Ende wie alle anderen.

    Die Frage ist, was Ihr wollt...... leicht ist es nie.

    Aloha
    Christof
     
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