Grundsätzliches zu MIDI-Effekten und deren Steuerung

von Cyberfrette, 17.03.04.

  1. Cyberfrette

    Cyberfrette Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.04   #1
    tach auch,
    Wenn ich was frage, dann immer nur Grundsätzlich... :D
    Also: Ich hab vor einem Jahr einen gebrauchten Gallien&Krueger 2100 SEL(Digitaler Stereo Amp) erstanden der von seinem Vorbesitzer "Midi-Fähig" gemacht wurde. Was er da genau gemacht hat kann ich nicht sagen...
    Er hat mir damals auch so ein kleines Kasterl- einen "Rockman MIDI Octopus" dazugegeben. Da ich mich mit MIDI bislang überhaupt nicht Beschäftigt habe, wüsste ich jetzt gern:

    1) Was ich alles brauche um so ein Midi-Effektgerät anzusteuern. Nur so ne Fußleiste? Oder ist dieser "Octopus" eh sowas nur halt nicht für den Boden zum drauftreten?

    2) Was sind die Vorteile von Midi gesteuerten Effekten? Bessere Qualität?

    3) Die meisten Live-Gitarristen haben ja viele Einzeleffekte anstatt einem großen Multieffektgerät, weil die ja meistens einzeln hochwertiger klingen-
    Ist so ein Midi-Effektgerät veraltet oder nur nicht etabliert oder wie?

    4) Hinten am Amp sind alle üblichen Anschlüsse wie Send/Return/Footswitch und einer über den der Vorbesitzer ein Pickerl geklebt hat auf dem "REM." steht. Ich nehm mal sehr an, dass das irgendwas mit dieser MIDI-Funktionalität zu tun hat...Was heisst das genau und vor allem was steck ich dann wie da rein damit das funktionieren könnt?

    Wieder mal ne Lawine an Unwissen :D

    lieben dank im voraus,
    mfg,
    Frette
     
  2. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.03.04   #2
    Soooo viele Fragen...

    Du brauchst noch ein MIDI-Board (z.B. Rocktron MIDI-MAte, Berhinger FCB1010 etc. Der Octopus ist ein Looper/Switchersystem

    Zum einem das du auf einen Tritt alle EFfekte / Kanalwechsel steuern kannst. Bei Geraeten die mehrrere Porgramme zulassen (zB MIDI-Preamps, MIDI-Multi-FX) kannst du mehrere Programme mit sehr unterschiedlichen Einstellungen speichern.

    Qualitativ haben ordentliche Loopersysteme Vorteil, denn da muss das Signal nicht durch alle Geraete durch sondern nur durch die, die gerade aktiv sind.

    Weder noch... es gibt schlechklingende Pedale, und schlechtklingende Multis... viele Schrecken vor Multis zureueck, weil sie dort ihre Einstellungen nicht sehen (wie die Potis stehen).

    Und MIDI-faehige Multis sind durchaus etabliert.

    REM... wird wohl fuer Remote stehen.... was ist es denn? Stereoklinke? DIN-Anschluss (MIDI, 5-polig????)
     
  3. Cyberfrette

    Cyberfrette Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.04   #3
    tach auch,
    Stereoklinke isses bei diesem REM.-Eingang...
    Irgendwie find ich keine Midifähige Effektstationsdingensgerätschaft sondern nur Fußschalter...
    wennst irgendwo nen Link findest... :rolleyes:
    thx,
    Frette
     
  4. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.03.04   #4
    Nochmal du musst bei MIDI Unterscheiden:

    einmal die Moeglichkeit zu schalten... d.h. das Schaltvorgaenge die du normalerweise mit einem Footswitch vornimmst vom MIDIswitcher uebernommen werden. In deinem Beispiel musst du den REM-Ausgang am Amp mit einem Schaltausgang am Octopus verbinden (wenn es Stereoschalter sind (am Octopus) brauchst du einfach nur ein Stereoklinken - Stereoklinken-Kabel. Dann musst du am Octopus programmieren bei welchen Patches (Programmen) welcher Schalter aktiviert sein soll.

    Etwas komfprtabler sind komplett midi-fizierte Geraete... nehmen wir als Beispiel meinen MArshall JMP1... ich habe dort 100 moegliche Programmspeicherplaetze, in denen ich alle Verfuegbaren Einstellungen (welcher Grundsound (Clean 1/2 OD 1/2), EQ-Einstellungen, effektanteil etc.) abspeichern kann.... also quasi einen 100-Kanaeligen Vorverstaerker.

    Bei MIDI-Faehigen Multis geht das ganze noch einen Schritt weiter (je nach Modell natuerlich)... nehmen wir als Beispiel meinen Boss GX700... ich kann dort auf 100 Programmplaetzen die Anordnung der Effektkette, die Parameter der einzelnen Effektsektionen (FX an/aus, welcher Chrous, Rate, Depth, Delayzeiten etc.) abspeichern.

    Der Nachteil dieser Methode ist das das Signal umgewandelt werden muss (analog in digital) und danach wieder zurueck damit das ganze Funktioniert. Das hat natuerlich einen Klangverlust zur Folge, und das ist das, was (neben der erwaehnten Programmiererei) viele Leute vor Multis zurueckschrecken laesst.

    MIDI-faehige Effekte sind z.B: das Rocktron Intelliflex, das erwaehnte Boss GX700, das TC G-Major etc.

    Midi-faehlge Preamps der Marshall JMP1, die Mesa Triaxis etc.
     
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