Gut bespielbare Saiten

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Muradhin
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Nachdem ich eine Sehnenscheidentzündung in der Greifhand mehr oder weniger erfolgreich überstanden hab, habe ich heute wieder angefangen ein bisschen Bass zu spielen, da habe ich gemerkt, dass meine Saiten schon vier ziemliche Ochsen sind und auch meine Saitenlage eher hoch eingestellt ist, aus dem Grund, dass ich immer recht feste mit den Fingern angeschlagen habe.

Ich suche jetzt nach Saiten die auf meinem Bass (Squier VM Preci) gut klingen und gleichzeitig einen guten Kompromiss zwischen gut bespielbar in der Greifhand und trotzdem fest genug für die rechte hand sind. Oder ist das eher eine Frage des Setups von Bridge und Hals? Wenn ja, was ließe sich da optimieren, der Halsstab ist im Moment mehr oder weniger gut auf meine aktuellen Saiten (d'Addario Halfrounds, Stärke war glaube ich 50-105) abgestimmt, muss ich mir die Tage nochmal genauer angucken zumindestens war ich vor einem Vierteljahr mit dem Setup recht zufrieden.

Soundmäßig würde ich evtl. gerne in eine Richtung gehen, die etwas weniger dröhnt und evtl. einen Ticken definierter klingt, also grundsätzlich war ich mit den Halfrounds durchaus zufrieden, aber für meinen Geschmack sollte der Sound etwas weniger Jamerson und dafür mehr Interpol sein, so ganz grob beschrieben, also weniger plopp und dafür mehr ein stabiler, aber bitte nie dröhnender, Ton.
 
Eigenschaft
 
In Hinblick auf deine Situation würde ich dir TI Jazz Flats empfehlen. Sehr viel weniger "Thumpy" als herkömmliche Flats und ein definierterer Ton, dabei sehr angenehm zu spielen weil niedrige Saitenspannung.

Ich denke aber, man kann auch mit nem guten Setup dicke Saiten angenehm spielbar machen. Wenn ich mir da meinen Fender MiM angucke... 105er La Bella Flats drauf mit ner Saitenlage <2mm am 12. Bund, spielen sich wie Butter... :gruebel:
 
Kein Scheppern mit festem Fingerstyle? Alle Achtung, ich hab grad mal nachgemessen und meine liegt bei 7mm, hab direkt mal wieder eine Vierteldrehung am Halsstab gemacht, morgen folgt die nächste und so weiter.

Die Thomastik Saiten sehen gut aus, wenn sie das halten was sie versprechen, scheinen sie genau das zu sein was ich suche.

Alternativen, andere Meinungen, sind trotzdem weiter gerne gesehen :)
 
"Gut bespielbare Saiten" kann man leider kaum pauschal definieren. Da mag jeder etwas anderes.

Generell zum Setup:
Je stärker der Zug der Saiten ist, desto tiefer kann man die Saitenlage einstellen, da die Saiten dann nicht mehr so weit ausschwingen. Prinzipiell sind dicke Saiten (dazu würde ich die von dir verwendeten 50er schon zählen) schon gar nicht so schlecht für die von dir gestellten Anforderungen.
Ich würds also erstmal damit versuchen, die Saitenlage flacher einzustellen.
Damit hat deine Greifhand nicht mehr so viel zu tun.
 
Vielleicht die Elixirs. Die sind sehr flutschig, falls das für dich gut bespielbar ist.
 
Es geht mir nicht direkt um das Spielgefühl sondern eher um den Kraftaufwand, der zum Runterdrücken benötigt wird, ich denke da gilt bei guter Saitenlage die Devise je dünner desto besser, die Saitenlage werde ich bei der aktuellen Halskrümmung nicht mehr groß runterstellen können, allerdings steht der Hals auch noch nicht ganz optimal, war aber auch schonmal übler.
 
Und bei 7mm Saitenlage...da kann man ja mit nem Doppeldecker drunter her fahren ;)

Ich würde alles in Rahmen 2-4mm als "Normal" bezeichen. Da dürften sich wohl die meisten wiederfinden.
Je höher die Saitenlage, desto schwieriger ist es auch, die Intonation richtig einzustellen.... desto mehr dehnt man die Saiten schließlich beim Greifen.
 
Der Nashrakh streichelt ja auch:D
Klar ;)

Aber gerade das ermöglicht mir ja eine sehr niedrige Saitenlage bei höher Saitenstärke, sodass ich trotzdem nicht so zupacken muss.

Besonders, wenn man schonmal einen Fall physischer Verletzung vom Bassspielen hatte, sollte man dringendst überdenken, ob so hart reinlangen wirklich notwendig ist oder ob den Amp weiter aufdrehen, dafür aber weniger hart anschlagen nicht doch besser für die Gesundheit ist.

Denn je härter man anschlägt, desto mehr Spielraum brauchen die Saiten zum geräuschlosen Ausschwingen, was nicht unbedingt zu einer der Gesundheit der Hände zuträglichen Saitenlage passt.

7mm ist aber schon echt hardcore, mir wird ja schon bei 4mm ganz schlecht...

Man MUSS jetzt nicht die selbe Philosophie wie Gary Willis und Co verfolgen, aber man sollte schon drüber nachdenken, obs ein weniger harter Anschlag nicht auch täte... wenn man denn soviel Attack braucht, warum nicht gleich mit Plek spielen? :gruebel: (ja weiß schon, andre Haptik und so)

MMn sind hier nicht die Saiten das Primärproblem, sondern das Setup.
 
Da werd ich mich wohl wirklich spieltechnisch etwas umstellen müssen, allerdings hab ich es jetzt auch generell schon deutlich angenehmer eingestellt.
Das untere Ende der Saite gilt als Referenzpunkt oder? Bis wohin? Bundstäbchen oder Hals, also bis zum Bundstäbchen wäre ich dann bei ungefähr 3 mm angelangt, mal schauen was sich da noch drehen lässt.

Die Thomastik Saiten habe ich mir trotzdem bestellt, das was Nashrakh über den Sound gesagt hat, wäre genau mein Ding.

@Nashrakh: Bewertung ist grad leider nicht drin, ich bewerte wohl zu selten und muss noch ein paar anderen Leuten Punkte geben, bevor du wieder welche kriegen kannst ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das untere Ende der Saite gilt als Referenzpunkt oder? Bis wohin? Bundstäbchen oder Hals, also bis zum Bundstäbchen wäre ich dann bei ungefähr 3 mm angelangt, mal schauen was sich da noch drehen lässt.
Also wenn ich messe, dann immer bis zum Bundstäbchen.

Und 3mm ist doch schon sehr gut!
@Nashrakh: Bewertung ist grad leider nicht drin, ich bewerte wohl zu selten und muss noch ein paar anderen Leuten Punkte geben, bevor du wieder welche kriegen kannst ;)
Dass du dir meine Meinung zu Herzen nimmst, reicht mir als Dank schon völlig ;)
 

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