H-Dur Akkord sauber greifen

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Hansgeorg

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Hallo Freunde,
leider kriege ich den H-Dur (Barre A-Shape) Akkord noch nicht sauber hin.
Entweder klingt die H-Saite nicht, oder ich dämpfe die c-Saite. Dabei breche ich mir fast den Ringfinger.
Gibt es Übungen, sich langsam an den Akkord heranzuarbeiten?

Gruß Hans
 
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S

S.Tscharles

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Hi!
Falls Du es mit Ringfinger-Barre versuchen solltest, nimm den kleinen Finger für die H-Saite, bis Du den Ringfinger überstrecken kannst, um Barre zu greifen. Oder Du machst es orthopädisch richtig, und nimmst drei Finger (also Mittel-, Ring- und kleinen Finger) für das A hinter dem Barre.
 
DerZauberer

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Je nach Saitenlage und Mensur kann (!) es leichter sein, den Akkord mal woanders zu spielen. Also anstatt des gewollten H-Dur eben sowas wie ein D-Dur am (gleicher Akkord, Barree am 5. Bund). Das kann (!) auf einer Gitarre durchaus leichter sein (kleinere Abstände, mehr Halskrümmung, etc.), muss (!) aber nicht so sein (wenn z.B. die Saitenlage stark ansteigt). Also mal ausprobieren.

Ansonsten gilt für Barrees - immer feste üben.... gibt kein Patentrezept.
 
Hansgeorg

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Danke für Eure Antwort,
ich habe schon viel probiert, am Besten geht's mit Zeige- und Ringfinger. Bei den anderen Kombinationen, kriege ich mit dem Zeigefinger, die E-Saite nicht sauber gedrückt.
Den Akkord anders spielen ist bei manchen Liedern eine gute Option, aber ich möchte den Griff schon lernen, der F-Barre funktioniert nach vielem Üben auch.
Na, dann werde ich eben schön langsam üben.

Danke Hans
 
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Waljakov

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Sorry für die Totengräberei, aber ich bin grad so begeistert von meiner gerade gefundenen Varainte des H Dur Akkords, dass ich euch diese mitteilen muss:

b_major.gif
 
Jeckstadt

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Es gibt noch einige andere Varianten für das Umgehen der Baree Griffe aber man sollte sich trotzdem durch die Problematik kämpfen bis es klappt. Man braucht die Griffe später für viele andere Akkorde und macht sich das Leben mit Ihnen Einfacher. Wie immer im Leben ist der einfache Weg nicht immer der beste.

Ansonsten Griff in höheren Bünden trainieren und sich dann den Hals hinaufkämpfen.
Nicht verkrampfen sondern ganz locker (pinibel genau) greifen und erst kurz vorm Anspielen anpressen.
 
GEH

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Sorry für die Totengräberei, aber ich bin grad so begeistert von meiner gerade gefundenen Varainte des H Dur Akkords, dass ich euch diese mitteilen muss:
Für Anfänger ist es aber auch schwer das G richtig abzudämpfen, wenn es um einen schnellen Akkordwechsel geht.

Der TE suchte auch nach einer Methode sich ranzuarbeiten und um keine Alternativakkorde.
Letzteres bietet sich oft auch gar nicht an, wenn ein Zupfsystem oder Arrangement den Barre einfach erfordert.
 
strumming_oak

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Mit folgender Methode bin ich nach einiger Zeit immer besser geworden:

1. Ich habe angefangen, den A-Dur-Akkord nicht mehr wie in meinem Lehrbuch mit Zeigefinger/Mittelfinger/Ringfinger zu greifen, sondern gleich mit Ringfinger/Mittelfinger/kleiner Finger. Damit wurde der Griff sauberer und schneller beim Wechsel, gleichzeitig besser verschiebbar.

2. Ich habe regelmäßig nur mit dem Zeigefinger alle Barré-Saiten ab dem ersten Bund gegriffen und zur Übung bis in den 12. Bund verschoben und angeschlagen, d.h. 1x rauf und 1x runter. Das hat Kraft und Gefühl gebracht.

Da es kein Patentrezept gibt, half nur Üben und sich einen Kopf machen, wie man es am besten umsetzt. Viel Erfolg :)
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Ach ja, ein weiterer Tipp, wenn der Akkord am Anfang noch schief klingt und der Griff noch nicht "richtig" gegriffen werden kann:

Man kann sich (nur zu Beginn!) aneignen, den Griff wenigstens von der dünnen e-Saite und die h-, g- und d- Saiten sauber zu greifen sowie nur diese 4 Saiten anzuspielen. Dann klingt der Akkord schonmal brauchbar. Später, wenn Gefühl und Kraft da sind, kann man üben, die fehlende A-Saite sauber mit dem Zeigefinger mitzugreifen und dann alle 5 Saiten spielen.
 

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