"Halbwertzeiten" von z.Zt. modernst ausgestatteten Amps (z.B. Revv Generator MkIII)?

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Maverick77
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Hallo,
bei allem was in dem Amp drinsteckt (Bluetooth, Two Notes Torpedo etc.) müsste der ja relativ schnell altern. Schließlich entwickelt sich die Technik in dieser Hinsicht ja stetig weiter. Nach fünf Jahren ist die Software zum Aufnehmen veraltet und man sitzt auf dem Trockenen. Ist der Amp also nur eine temporäre Erscheinung oder ist der Sound so "besonders", dass der Amp auch noch nach mehreren Jahren gekauft wird? Meine Meinung wäre, dass man bei dem Amp für die Features zahlt und diese relativ schnell veraltet sind, wodurch sich der Amp nur für Leute lohnt, die jedes mal, wenn ein neues Modell des Generators rauskommt, zuschlagen. Aber ich kann mich auch irren, schließlich konnte ich den Generator noch nie testen, aber ich denke Vintage wird der nie wirklich werden.
Was ist eure Meinung?

Viele Grüße
 
T
tylerhb
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Grundsätzlich ist das Feature Set sehr konsequent auf die Schiene ausgelegt "ich will modern und alle Möglichkeiten haben, aber keinen digitalen Amp". Im Endeffekt würde es imo viele Abnehmer dafür geben, aber dafür ist der Amp einfach zu teuer. In der Region um 1500€ würde der sicher sehr gut weg gehen. Der schlägt ja ein wenig in die Kerbe von dem DAR Teil, von dem niemals größere Stückzahlen hergestellt wurden. Ansonsten hat sich Revv ja durchaus etabliert. Ein Firmware Update sollte also auch in 10 Jahren nicht utopisch sein. Ich würde vermutlich aber auch eher Amp und digitale Addons separat erwerben wollen, weil das eben deutlich flexibler und günstiger ist.
 
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Eden Empire
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Grüße,
ich finde den D20 und auch den G20 reichlich überteuert, ich bezahle etwas mit was ich im Grunde nicht brauche.
IR's habe ich selber reichlich und bei Recording's benutze ich sowieso ein externes Interface.
Speziell der High-Gain Sound hat mich beim Revv G20 überhaupt nicht überzeugt, da ist ihm der PRS MT 15 deutlich überlegen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
6V6 Röhren sind auch überhaupt nicht mein Ding, Clean können sie zwar durchaus einen gewissen Zauber entwickeln, aber für Metal sind sie mir zu grob und zu dunkel.
Richtig umgehauen hat mich dagegen der 50 Watt EVH 5051 Stealth und der kostet aktuell sogar weniger wie der Revv G20.
Also nö, ich habe beide Revv's ausprobiert, da würde ich lieber zum PRS MT 15 greifen und zusätzlich in externe Geräte investieren.
Aber das ist eben Geschmackssache...
 
68goldtop
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Hi!
Hallo,
bei allem was in dem Amp drinsteckt (Bluetooth, Two Notes Torpedo etc.) müsste der ja relativ schnell altern.
...
Ist der Amp also nur eine temporäre Erscheinung oder ist der Sound so "besonders", dass der Amp auch noch nach mehreren Jahren gekauft wird?
...
... Ein Firmware Update sollte also auch in 10 Jahren nicht utopisch sein...

Ja, das mit dem "schnell altern" wird sicher der Fall sein, und ob man auch in 10 Jahren noch Updates/Support erhalten wird ist - von heute aus gesehen - völlig offen...
Das liegt einfach in der Natur der Sache.
Man kann ja Heute auch kaum noch einen Computer von 2010 (problemlos) betreiben ;)

cheers - 68.
 
Myxin
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Revv wird bei den Youtube Influencern ja extrem gehyped.
Die Pedale und die großen Amps klingen aber auch echt gut, da kann man nichts dagegen sagen.
Fand es aber sehr erfrischend, dass der Euge Valovirta den D20 überhaupt nicht leiden konnte und das auch ganz klar so kommuniziert hat in seinem Video dazu.
Sowas braucht es viel öfters, authentische, ehrliche Meinungen zu Equipment und nicht dieses ständige alles "amazing" und "great" Finden...
 
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Eden Empire
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...Ja, das mit dem "schnell altern" wird sicher der Fall sein, und ob man auch in 10 Jahren noch Updates/Support erhalten wird ist - von heute aus gesehen - völlig offen...
Das liegt einfach in der Natur der Sache.
Man kann ja Heute auch kaum noch einen Computer von 2010 (problemlos) betreiben ;)....

...und die Hälfte davon ist aufgeblasener Hype, die digitalen Modeler klingen immer übler statt besser, beim Neural DSP Quad Cotex klingen ja sogar die Demos schon grausig...
Ich könnte mich maßlos darüber aufregen wie man heutzutage die User regelrecht verar...., da werden "hochwertige" Prozessoren verbaut aber die Eingangs - und Ausgangsverstärker sind mies, total sinnlos...
Was sind IR's oder "CabSims"? Nichts anderes wie Filterkurven, fixe EQ's die parallel zusammen gemischt werden, das ist alles...
 
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Das ist auf der eine Seite, eine durchaus berechtigte Frage. Mit allem Gear, was heute mit Computer Hilfe, Firmware Updates und neue Feature bekommen kann/soll oder mit entsprechenden Editoren programmiert werden muss, wird nach ein paar Jahren das Problem kommen, dass da der Support eingestellt wird oder die Kompatibilität nicht mehr gegeben ist…
Ich ärgere mich schon etwas, das wir da nicht zuende gedacht zu haben, als wir unsere Mackie DL16 Mixer gekauft haben, der eine Dockingstation für ein IPad hat, über den der Mischer bedient werden kann.
Der aktuelle IPad Anschluss passt da schon nicht mehr. Zwar haben wir mittlerweile ein altes IPad was dafür jetzt dauerhaft genutzt wird, aber wenn das die Grätsche machen sollte (…der Akku war schon mal wg. Corona Pause tot/tiefentladen….).
Auf der anderen Seite, ist das nun mal das Los eines Digital Mischpult, wo es auch extrem praktisch ist wenn via Wifi mit anderen Tablets oder Smartphones die Bandmitglieder sich z.B. ihren Monitor selbst vor Ort einstellen können. Den Komfort möchte ich auch nicht mehr missen.

Gut ist es, wenn man die Geräte auch ohne diese besonderen Features noch nutzen kann. So ist es letztlich auch kein Desaster, wenn wir den Tablet Slot irgendwann nicht mehr nutzen können, weil der einen veralteten Anschluss hat, solange über die Wifi Schnittstelle noch Geräte angeschlossen werden können.
So ist es letztlich IMO auch beim Rev. Die IRs sind halt ein „Add on“, um es beim Recording einfacher zu haben. Aber selbst wenn es da keine Updates mehr gibt, kann man immer noch mit den schon vorhandenen Kram/Daten weiterarbeiten und selbst wenn die Chips darin sterben und nicht mehr ersetzt werden können, werden wahrscheinlich 90% aller Nutzer das nicht mal merken, weil sie das nie genutzt haben…

Dann war da in einer Diskussion im Amps Forum das Thema, ob man einen 15 Jahre alten Röhren Amp nach ein paar Jahre Dunkelhaft im Keller so einfach wieder einschalten sollte…

Selbst Sachen, die noch wie ein Panzer in der „guten alten Zeit“ designed und gebaut wurden, müssen mitunter umgebaut und modernisiert werden, um weiter genutzt werden zu können.

Vielleicht wird in Zukunft „Nachhaltigkeit“ als Argument nicht jeden Schnickschnack in ein Produkt zu integrieren mehr Bedeutung gegeben. Momentan ist da ein langfristiges Denken eher selten.
 
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Ich hatte bis vor ein paar Jahren einen Triaxis (ist inwzischen verkauft) aus ca. Mitte der 90er... der hat, bis ich ihn verkauft hat funktioniert, bzw. wenn mal was nicht funktioniert hat, konnte er auch relativ einfach repariert werden, obwohl da schon relativ viel Kram drinnen ist. Midi, Speicher für die Presets, etc. Man kann sowas also auch langlebig bauen. Ich hab jedenfalls noch nicht von einem großen Triaxis-Sterben gehört.
Da ist jetzt die Frage, ob das ein ganz normaler Amp ist, der auch weiter funktioniert, falls das Torpedo den Geist aufgibt, bzw. wie langlebig das Torpedo ist. Das hat InTune ja schon angesprochen. Ob in 10 Jahre noch Updates kommen, wäre mir erstmal Wurst, weil wenn man's braucht könnte man sich ja jetzt schon die IRs drauschaffen, die man braucht bzw. die die drauf sind, sind wahrscheinlich allemal besser als ein nicht profimäßig abgenommener Amp.
 

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