Hammond-Arsenal & wichtige Bestandteile

von Jazztronaut, 24.04.08.

  1. Jazztronaut

    Jazztronaut Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.04.08
    Zuletzt hier:
    21.08.08
    Beiträge:
    19
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 24.04.08   #1
    Hi All,

    Ich höre immer wieder, das man eine Hammond über ein Röhrenpreamp und andere Sachen steuern kann, um einen Guten (Besseren) Sound zu erzielen?

    Was brauche ich um einen Kratzigen Frechen Sound von der hammond zu erlangen?

    Habe auch schon egtwas gehört von Foldbacks etc. das mit dem 16 Ohm 1,8 Watt Wiederstand einlöten um einen Kratzigen Sound zu erzielen etc.! Jedoch kenne ichmich mit Elektronischer Berechnung vor dem Löten nicht gut aus?!

    Also, sollte man die Hammond über einen Preamp, an einen Leslie Henken?

    Preamp: ist das einfach ein Verstärker oder ein Vorverstärker oder einfach eine Boxe?

    Kann man da auch einstellungen machen so damit das Signal das zum Leslie geht verändert wird, so das sie z.beispiel frech klingt?

    Wäre dankbar für etwaige Hilfe:-)

    Grüsse

    Jazz
     
  2. Mr. Blue Sky

    Mr. Blue Sky Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.12.06
    Zuletzt hier:
    5.12.16
    Beiträge:
    437
    Ort:
    Tief im Westen
    Zustimmungen:
    70
    Kekse:
    624
    Erstellt: 24.04.08   #2
    So ist es: Preamp ist ein Vorverstärker, mit dem Du den Klangpegel anheben und, noch wichtiger, die Klangcharakterisik beeinflussen kannst. Über Drehregler bastelst Du Dir den sound so, wie Du ihn haben willst...von clean bis bruzzlig bzw. verzerrt. Durch Verwendung von Röhrentechnik wird ein besonders warmer Charakter erreicht. Für viele Orgelspieler unverzichtbar (von der Gitarrenfraktion ganz zu schweigen:D)
     
  3. m-brose

    m-brose Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.09.04
    Zuletzt hier:
    27.10.16
    Beiträge:
    838
    Ort:
    Aachen
    Zustimmungen:
    33
    Kekse:
    1.230
    Erstellt: 24.04.08   #3
    Also das nachrüsten von foldback ist eine Sache für Leute, die schon etwas an Bastelerfahrung mit Hammonds haben.

    Das Nachrüsten von foldback macht jedoch den Sound Deiner TR-200 nicht automatisch kratziger, sondern in den hohen Lagen voller oder fetter:

    Wie Du schon festgestellt hast, erklingen z.B. beim 9. Zugriegel die Töne nur bis zum F oder Fis in der Manualmitte und fallen danach einfach weg. Dadurch wird der Sound je nach Zugriegeleinstellung nach oben hin dünner (wenn man nicht nur die 3 ersten Zugriegel benutzt, da gehen die Töpne bis oben durch).

    Bei den Konsolenmodellen wie B3, C3, A-100 usw. fallen die Töne nicht einfach weg, sondern sie werden eine Oktave tiefer wiederholt, so dass der Klang nicht "ausgedünnt" wird.

    Also eine Möglichleit wäre z.B. an Deiner TR-200 einen Klingenausgang zu installieren, damit dann in einen Röhrenpreamp (z.B. H&K tubeman I oder den Reussenzehn Organ & Groove) und von da aus in einen mechanischen Leslie Clone oder über einen Leslie combo preamp in ein original Leslie zu gehen.

    Schönen Gruß Martin
     
  4. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

    Im Board seit:
    12.10.04
    Zuletzt hier:
    2.05.12
    Beiträge:
    2.384
    Zustimmungen:
    43
    Kekse:
    3.169
    Erstellt: 25.04.08   #4
    Man sollte auch eine gewisse Reihenfolge einhalten, wenn man ein z.B ein T Modell in Richtung B3 verbiegt. Das hier ist die beste Seite dazu :
    http://www.keyboardpartner.de/
    Die Percussion der T Modelle ist grausam. Diese auf B3 zu modifizieren aber relativ einfach.
    Dabei kann man auch gleich neue Presetwiderstaende einloeten.
    Auf jeden Fall sollte man auch die Trigger Modifikation der Percussion vornehmen.
    Die Tiefpassfilter ausloeten ist auch kein Problem und damit lebt die Orgel erst wieder richtig.
    Das kann man alles an einem Tag erledigen.
    Danach sollte man die Orgel rekallibrieren. Dazu benoetigt man ein Mikrovoltmeterund die entsprechenden Diagramme der Kallibrierungen der Originale. Vorsicht, denn dabei kann man die Orschel unwiederruflich schrotten. Ebenso kann man den Summierverstaerker modifizieren oder durch einen Roehrenverstaerker ersetzen.
    Danach gibt es kaum einen Grund warum ein nacktes Spinett Modell nicht wenigstens in etwa wie eine nackte B3 oder M100 klingen sollte.
    Das Foldback einzubauen ist weitaus aufwendiger und sollte man meiner Meinung nach daher erst als naechsten Schritt angehen. Wer vornehmlich 888 000 000 Registration spielt braucht das auch gar nicht.
    Den richtigen Hammond Sound kriegt man aber erst wie Martin schon erwaehnte, wenn man ein Roehrenleslie dranhaengt.
    Gerade fuer den Heimbetrieb hilft ein Leslie Clone ueberhaupt nicht weiter, da das uber die Hi Fi Anlage eben Hifi klingt und eine PA wird man im Wohnzimmer kaum aufbauen.
    Das Hohner ORT 100 ist hier sicherlich auch interessant.
     
  5. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

    Im Board seit:
    16.04.04
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    1.393
    Ort:
    Region Stuttgart
    Zustimmungen:
    269
    Kekse:
    4.069
    Erstellt: 25.04.08   #5
    gundsätzlich ja, nur den von keyboardpartner erwähnten und früher auch beziehbaren Röhrenverstärker, den gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr, zumindest nicht bei keyboardpartner.

    Gruss Helmut
     
Die Seite wird geladen...

mapping