"harter" Beckensatz?!

  • Ersteller allesvergeben
  • Erstellt am
Da möcht ich mal ins selbe Horn stossen... ich spiele Pro Mark 5A, die in der tat leichter als das VF-Pendant sind, aber gebrochen is mir noch keiner und auch ich spiele nicht gerade bedächtig... Also, hört auf immer die Fehler woanders zu suchen (ich weiss, is bequemer ;) ), Du wirst auch die Rudes vernichten, es liegt nicht am Becken, wenn Dir jedes über die Isar geht ("ISAR" gerne durch "Wupper", "Rhein", "Donau", "Elbe", oder den Vater aller Flüsse, "Jordan" ersetzen :D)...

1. "Versperre" niemals mit dem Stick den Platz, den das Becken zum Schwingen braucht. Das Becken ist nicht zum Abfangen Deiner Schlagenergie gedacht...;)
Soll heissen: Gehe mit dem Stick immer der natürlich Schwingbewegung des Beckens aus dem Weg.

2. Dein Stick is keine Axt oder ein Schwert, mit dem Du was in der Mitte durchschneiden sollst, immer den Anschlagwinkel flach halten.

3. Meine "Lieblingsweisheit": Das Lautstärkereservoir eines Beckens ist weit vor Schwinden der Muskelkraft erschöpft...;)
 
(auch sowas was aufregt, ,50€ im monat für sticks..)

Ahorn (Maple), oder?

Nicht schlau.

Zu hart, zu unflexibel.

Kauf dir Hickory oder Eiche (Oak) und gewöhn dich an die Kopflastigkeit...die fransen in der Mitte (wo du vermutlich permanent den Rim der Snare bearbeitest) lediglich aus und fliegen dir nicht sofort um die Ohren...sieht dann ein wenig aus, als würde bei euch ein Biber trommeln.

Und besorg dir mal einen Staubsauger...das ganze Sägemehl auf dem Fussboden ist ja ätzend.
 
Beces Heavy-Hitter Beckensammlung - einfach klasse.

Doch selbst die würden einige auch kaputt bekommen.

Falls es sich noch nicht rumgesprochen haben sollte: ein Becken ist ein Musikinstrument und kein Fitnessgerät (selbst mit denen geht man pfleglicher um)

Wenn alle nase lang Becken kaputt gehen, liegt das wohl an was anderes als an den Becken. Fast alle Beckenhersteller haben sehr gute Qualitätskontrollen. Einige Hersteller haben ein an die ISO 9001 angelegtes Qualitätsmanagement (z. B. Meinl). Da ist es eher selten, dass da mal ein schlechtes Becken durch die Kontrolle schiesst.

Ich traue mich sowieso zu wetten, dass die Risse alle von aussen nach innen, längs zur Abdrehrichtung sind. Das heisst in 99,99% sowieso Anwendungsfehler. Wenn du das ersetzt bekommst hast du noch Glück. Wenn ich Hersteller wäre, würde es bestimmt nicht ersetzen.

Mein Vorschlag:
Bevor Geld für neue Becken investiert wird, würde ich es mit Schlagzeugunterricht bei einem guten Lehrer versuchen und mir grundsätzlich eine andere Spielweise aneignen.

Ich spiele seit ca. 20 Jahren und hab bis heute 2 kaputte Becken gehabt. Das erste war am Anfang (war eh ein billiges) das andere war ein echter Materialfehler.
Ich hab auch ein (gebraucht gekauftes) Becken, das ist mittlerweile über 40 Jahre alt. Ausser dass es nicht mehr so glänzt, fehlt dem Teil nix.
 
Nu' seid doch nicht so ernst...der Junge meint's doch gut.

Er kommt schon noch darauf, dass Snarefelle sich nicht wie Golfbälle anfühlen müssen, dass BD-Klöppel auch mit Filzbezug gebaut werden, dass Timing nicht gleich db ist, dass Becken in Kraft und Position des Anschlags einen Sweet Spot haben, dass man Gitarristen auch mal verprügeln darf, wenn sie das Wort "leiser" nicht verstehen wollen, dass der Lauteste nicht den Song gewinnt, das Bassisten Freunde sind....und, und, und...

Dauert halt noch...:)

Ich war auch so...:D

Vor 25 Jahren...:eek:
 
Hammer!!! Und SABIAN, als O-Zone Variante!!! GÖTTLICH!!!!!!
Gute Arbeit bece!!!
 
Man soll das Schlagzeug bespielen und es nicht verhauen!

Ich spiele ca. ca. 30 Jahren und hab noch nie ein Becken zerdeppert!
Und ich spiele nicht leicht Nachtrmusik .
Der wunderbare Klang eines paperthin cymbal wird dem Threadstarter wohl verborgen bleiben .:D
gruß
 
:D:D:D Klasse Beiträge dem ist nichts mehr hinzuzufügen :)
 
@kampfadler
du hast es erfasst:D
 
Da kann ich nur zustimmen. Ich spiele jetzt 11 Jahre und hab auch noch nie eins zerdeppert.
Ein Freund von mir verdrischt auch immer seine Becken und ich hab mich bis jetzt gefragt, wie der das auf die Reihe bekommt.
 
Hmm, vielleicht sollte der Threadersteller auf "Straßenbecken" umsteigen, ich empfehle gar keins davon.
Wie bekommt man denn bitte ein Becken kaputt das aus Edelmetallen hergestellt wird? Klar, das eine oder andere wird sich irgendwann mit dem Fluss aller Flüsse (dem Jordan natürlich) anfreunden müssen. Aber ich denke mal das dann Materialfehler oder Spielfehler oder Aufbaufehler die Schuld tragen. Wer seine Becken so auf Spannung spannt, hat selbst Schuld das die dann brechen. Physik ist wohl nicht so der Fall des Threaderstellers und denen, die Becken wirklich kaputt kriegen (das geht nur an die, die keinen Plan davon haben).
Denn wer schon Edelmetalle nicht wertschätzt, in diesem Fall sinds Becken, wird auch nie lernen wie man damit umzugehen hat.

Ich schlage dir, lieber Threadersteller, als zukünftiges Fahrzeug ein Auto der Marke "Imaginär" vor. Das Modell sollte "benutz es niemals!" heißen, denn ich denke selbst damit kriegst du was kaputt. Und es liegt ja am Material ;)

In diesem Sinne,

Guten Tag :D
 
hm...de Threadstarter hat sich seit 2 Monaten nicht mehr gemeldet. Ich denke nicht, dass es ihn noch groß interessiert, was hier geschrieben wird. Ich denke zumachen wäre sicher kein Fehler...
 
wäre ich so gedisst worden, hätte ich vielleciht auch keine lust mehr gehabt zu antworten.
ich meine. hier wurde vieles richtiges gesagt. aber die art war iwie nich so nett.
ich glaub nich das er seine becken gerne zerstört.

lg fettestulle
 
fettestulle, warum dissen? kuck Dir die Bilder an, les was der Threadstarter schreibt.

Wenn man Rock-Ride-Becken (siehe Eingangspost) zum reissen bekommst, dann machst man eindeutig etwas falsch. Da hilft auch kein MegaPowerRudeHeavyAAXMetalFullCustomKanaldeckel. Das liegt an der Spielweise, Aufhängung und/oder Transport.
So zerstört man Becken.

Aber das will der Threadstarter nicht lesen, so what?
 
Ich hab mal ne Frage bezüglich der Anspieltechnik:
Ich hab meine beiden Crashes grade, spiele sie meist mit dem Stick da, wo der Kopf grade aufhört. Macht das das Becken kaputt ?

PS: Ich hab meine Becken sehr locker aufgehängt.
 
Der Teil des Sticks mit dem du triffst ist weniger wichtig als das "wie".

Wichtiger ist (denke ich) das Wischen. Auf der Paiste Seite ganz nett erklärt. Wichtig ist wie schon gesagt weniger der Teil des Sticks mit dem du triffst, sondern mehr das du a) wischst und b) den Teil des Sticks benutzt mit dem du das gewünschte Ergebnis erreichen kannst.

Spielst du einen Crash z.B. eher mit dem Tip an musst du um ihn voll klingen zu lassen viel kraft aufwenden und Tip wird auch immer anders klingen als Schulter. Versuche mal bei lauteren Akzenten auf den Crashes mit der Schulter zu wischen, mit dem Tip vllt. wenn du nur mal mit einem Crash ein wenig untermalen willst.
 
Am wichtigsten ist aber wo du das BECKEN triffst. ;)
Da kannst du noch so viel "wischen", wenn du es permanent am Rand anschlägst hält es sicher nicht allzu lange.
Wenn du die Becken ganz flach hast, solltest du sie relativ tief hängen haben um sie quasi von oben zu spielen.
Ich würde sie aber eher leicht neigen um sie genau auf dem Bogen zu treffen.

Crashes klingen am besten, wenn du sie auf dem Bogen (zwischen Glocke und Rand) triffst. Und da auch am besten mit der Stockschulter (also die Verjüngung zwischen voller Stockstärke zum Tip).
 
Gut, dann werde ich das mal machen. Ne neue Technik sich anzugewöhnen ist ganz schön schwer. Aber wenns hilft. Bal kommen nämlich hochwertige BEcken als die Paiste 101er :D
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben